Klimaschutz

IBIS e.V. verringert den CO2-Fußabdruck

Wir machen mit beim Projekt „Klimaschutz in sozialen Organisationen stärken“

Seit 1994 setzt sich IBIS e.V. für die Menschenrechte ein. Nun nimmt IBIS aktiv an einem Klimaschutzprojekt teil.

Haben Menschenrechte etwas mit Klimaschutz zu tun?

Eine ganze Menge.

Fast jeder Mensch auf dieser Erde ist vom Klimawandel betroffen. Klimawandel ist eine Ursache für Kriege um knappe Ressourcen. Er bedroht durch Dürren und schwere Unwetter weltweit das Menschenrecht auf Nahrung und Wasser. Er gefährdet Gesundheit und Leben der Menschen. Er zerstört Lebensräume und zwingt Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat.

Besonders hart treffen Krisen Menschen in marginalisierten Positionen. Das gilt auch für die Klimakrise. Der Einsatz von IBIS e.V. gegen Rassismus ist auch ein Einsatz gegen die Folgen der (Neo-)Kolonisierung bestimmter Regionen unseres Planeten. Denn dort trifft der Klimawandel die Menschen besonders schwer.

Weil der Klimawandel Menschenrechte bedroht, ist es folgerichtig, Maßnahmen zum Klimaschutz zu unterstützen. Fangen wir also bei uns selbst an.

„Wie sieht unser CO2-Fußabdruck aus? Welche Maßnahmen können wir ergreifen, um den Energieverbrauch in unserer Organisation zu verringern?“  Diese Fragestellungen sind der Kern des Projektes „Klimaschutz in sozialen Organisationen stärken“. 

Das Projekt ist vom Paritätischen Gesamtverband initiiert und aktiviert bundesweit 40 soziale Organisationen zum Klimaschutz. IBIS e.V. nimmt als eine von drei niedersächsischen Organisationen daran teil.

Ablauf

Zu Beginn der Laufzeit wird per Fragebogen unser CO2-Verbrauch ermittelt und von einer externen Firma ausgewertet. Dann folgen Maßnahmen wie Befragung und Schulung der Mitarbeiter_innen, Ideensammlungen, Vor-Ort-Besichtigungen mit Fachleuten für Energieeinsparungen, ggf. bauliche Maßnahmen und Austausch von energiefressenden Geräten usw. Am Ende der Laufzeit gibt eine erneute Auswertung der Fragebögen Aufschluss darüber, wie erfolgreich die Energieeinsparung war.

Wie es weitergeht

Wir sind gespannt, was sich im Laufe des Projektes bei uns tut. Wir wollen unsere Erfahrungen bei der Umsetzung der Schritte aufschreiben. Diese Dokumentation lassen wir anderen Organisationen gerne als Unterstützung zukommen, wenn sie sich zu ähnlichen Maßnahmen entschließen.

Im Mai 2022 hat die NWZ über den Start des Projektes berichtet und hier sind Informationen zu Klimawandel und Kolonialismus.

Kontakt

IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.   Anprechpartnerin: Derin Yangis

Telefon: +49 (0) 441 92 058 210
E-Mail: info@ibis-ev.de
Montag bis Freitag
9:00-13:00 Uhr & 14:00-16:30 Uhr

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