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AKTUELLES

Menschenrechte im Alltag leben!

Gemeinsame Veranstaltung von IBIS e.V. und dem LDZ Niedersachsen am 15. Dezember 2016 im Casablanca Kino in Oldenburg

Welche Bedeutung haben eigentlich Menschenrechte in unserem täglichen Leben und was würde geschehen, wenn wir diese Rechte auf einmal verlieren würden? Zum Tag der Menschenrechte laden die Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung e.V. (IBIS) und das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen  am 15. Dezember 2016 um 20:00 Uhr zu einer kurzen Diskussion und dem Film „Nur wir drei gemeinsam“ ins Casablanca Kino in Oldenburg ein.

Der Tag der Menschenrechte wird jedes Jahr als Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen am 10. Dezember gefeiert. Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen und der Verein IBIS nehmen dies zum Anlass, um aufzuzeigen, welche Rolle die Verletzung von Menschenrechten bei Flucht und Migration spielen und wie selbstverständlich wir im Alltag in einer demokratischen Gesellschaft eine Vielzahl an Menschenrechten voraussetzen.

Der Film „Nur wir drei gemeinsam“ zeigt die wahre Geschichte der Eltern des französischen Regisseurs Kheiron und veranschaulicht deutlich das Gegenteil einer demokratischen Gesellschaft und die möglichen Gründe von Flucht: Den Verlust von Freiheit, Selbstbestimmung und Menschenwürde sowie die Angst vor einem gewalttätigen und menschenrechtsverachtenden Regime. Der Film geht auf die tragischen Erlebnisse der Familie des Regisseurs ein und zeigt den Verlust von Heimat und Familie dennoch mit beeindruckenden Stimmungswechseln und komischen Pointen. Der Eintritt zum Kinofilm ist kostenfrei! Das Platzangebot ist begrenzt. Eine Platzreservierung ist nicht möglich. 

 

 

Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren in Deutschland

 

Am 30.11.2016 hat in Berlin ein Zusammenschluss von zwölf Wohlfahrtsverbänden, Anwalts- und Richtervereinigungen sowie Menschenrechtsorganisationen ein„Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren in Deutschland“ veröffentlicht.

 Die zentrale Forderung des Memorandums ist die „uneingeschränkte Gewährleistung der asylrechtlichen Verfahrensgarantien. Unabhängig von den Antragszahlen muss sichergestellt werden, dass Antragstellende ein faires Verfahren erhalten, das ihnen ermöglicht, ihre Verfolgungsgründe umfassend darzulegen und dass diese auch entsprechend berücksichtigt werden. Angesichts der zu gewährleistenden Verfahrensgarantien müssen seit Jahren bestehende und durch aktuelle Entwicklungen verschärfte Mängel dringend behoben werden.“

 IBIS e.V. schließt sich den Forderungen in dem Memorandum an, welches hier heruntergeladen werden kann: https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/2015/12/Memorandum-f%C3%BCr-faire-und-sorgf%C3%A4ltige-Asylverfahren-in-Deutschland-2016.pdf

 

Geschenkaktion für Flüchtlingskinder

Es ist wieder so weit: IBIS e.V. sammelt kleine Geschenke, mit denen Flüchtlingskindern und Jugendlichen im Alter von 0-16 Jahren in Oldenburg in der Weihnachtszeit eine Freude gemacht werden soll. Für viele der Kinder und Jugendliche ist es das erste Weihnachtsfest, das sie miterleben. Damit sie nicht nur den Glanz des festlichen Schmucks und die besinnliche Stimmung erfahren, sondern auch selber eine Kleinigkeit bekommen, haben wir die Aktion wieder ins Leben gerufen.

Wer sich daran beteiligen möchte, kann seine Geschenk-Spende unverpackt ab sofort montags bis freitags von 10 - 17 Uhr im Café IBIS, Klävemannstr. 16 in 26122 Oldenburg abgeben.

Besonders gut geeignet sind Spielzeuge, Sportartikel, Süßigkeiten, Geldbeutel, Tagebücher, Mützen, Schals, Mal- und Schreibutensilien etc., im Wert von maximal 10 Euro.

Wer noch Geschenkpapier und Bänder übrig hat, ist damit ebenso willkommen wie jemand, der aus Zeitmangel diese Aktion lieber mit einer Geldspende unterstützen möchte.

Die Geschenke können noch bis zum 20.Dezember abgegeben werden.

Spender_innen, die bei der Übergabe der Geschenkpäckchen an die Kinder am 23.12.2016 dabei sein möchten, können ihre Mailadressen im Café IBIS angeben und sind herzlich eingeladen.

 

Ausbildung von Integrationslots_innen 

Kostenloser Basislehrgang beginnt im Januar 2017 bei IBIS e.V.

Über 600 Flüchtlinge warten in den Oldenburger Gemeinschaftsunterkünften noch auf die Entscheidung ihrer Asylanträge und hoffen auf ein Bleiberecht. Diesen Menschen helfen Integrationslots_innen - bei Behördengängen, der Anmeldung zum Integrationskurs, der Wohnungs- und Job-Suche, bei der Orientierung, beim Aufbau von Begegnungsmöglichkeiten (Kultur, Sport etc.) und einer funktionierenden Nachbarschaft. 

Ab Januar bietet die Flüchtlingshilfe Oldenburg gemeinsam mit IBIS e.V. zwei Kurse zur Basisqualifizierung für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an, die sich auf Patenschaften zur direkten Unterstützung von Flüchtlingsfamilien und Alleinerziehenden vorbereiten möchten. Die Kurse umfassen 50 Stunden – verteilt auf 6 Kursabende und vier Samstage. Hier werden die notwendigen Informationen und Kompetenzen vermittelt. 

Die Ausbildung wird vom Land Niedersachsen und IBIS e.V. gefördert und ist dadurch für die Teilnehmer_innen kostenlos. Voraussetzung ist jedoch die Bereitschaft, über ca. zwei Jahre die ehrenamtliche Integrationsarbeit zu unterstützen.   

Wer sich für diesen Lehrgang interessiert, kann sich für mehr Informationen und Anmeldung an  Ruth Siber wenden, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Klaus Fehrlage, Integrationslotse; Tel: 0441-303117; Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

"Heimat ist kein Land" - die letzte Aufführung bei IBIS e.V. - inklusive Gastspiel

Am Freitag, den 2. Dezember 2016 um 18 Uhr zeigen wir zum letzten Mal das Theaterstück „Heimat ist kein Land“ in der IBIS Halle, Klävemannstraße 16.

Als Bonus erhält man an diesem Abend 2 Theaterimpressionen zu 1 Preis: vor der letzten Aufführung von „Heimat ist kein Land“ zeigt das Chinelo Theaterhaus e.V./ Bremer Welttheater als Gastspiel Auszüge aus ihrem Theaterstück „Liebe in der Fremde".

Leider musste das Gastspiel kurzfristig abgesagt werden!

Das Theaterstück "Heimat ist kein Land" wird trotzdem wie oben angekündigt am 02.12. aufgeführt.

Beide Theaterstücke handeln von Menschen in Fluchtsituationen. Krieg und Flucht haben viele Facetten – Gräueltaten und Rettungsversuche, Verlust und Hoffnung, Hass und Liebe… Erfahrungen, die zu machen diese Hauptdarsteller_innen keine Wahl hatten.

Der Vorverkauf startet am Donnerstag, den 17. November 2016

Eintritt: VVK 10 € (erm. 6 €)

             AK: 12 € (erm.8 €)

VVK: Mo-Mi 9 - 16 Uhr + Do.- Fr. 9 - 13 Uhr in der Kaiserstr.14, 2.Etage, Raum 2.12

oder Bestellung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Informationen zum Theaterstück „Heimat ist kein Land“ von IBIS e.V.

 „Woher kommst Du? Zeig mir deinen Pass! Du kannst hier nicht bleiben!“ - was ist, wenn du nirgendwo bleiben kannst und es keinen Ort gibt, an dem du dich sicher fühlst?“

In dem Theaterstück „Heimat ist kein Land“ setzen sich 14 junge Menschen mit dieser Frage auseinander. In teilweise autobiographischen Szenen wird nicht nur die Flucht dieser jungen Menschen dargestellt, sondern auch der Verlust von Sicherheit und Identität. Es geht um Zugehörigkeitsgefühle und Menschenrechte.

Auf dieser beschwerlichen Reise erscheinen den Geflüchteten in traumartigen Szenen die Schwestern Anne und Margot Frank, die sie begleiten und sie ermutigen, ihre Hoffnungen und Wünsche zu äußern und daran zu glauben.

Für dieses Theaterstück haben junge Menschen monatelang geprobt. Nun teilen sie ihre Erlebnisse mit dem Publikum und verleihen ihren Gefühlen auf beeindruckende Weise Ausdruck.

Das Schauspiel, das bereits mehrmals vor ausverkauften Publikum und an verschiedenen Schulen aufgeführt wurde, entstand in dem mehrjährigen Projekt „Meine  Geschichte, deine Geschichte, unsere Geschichte – Flucht, Migration, Shoah“, das im Rahmen des Bundesförderprogrammes „Demokratie leben!“ noch bis Ende 2019  bei IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. durchgeführt wird.

„Die erfolgreiche Premiere (…) hat mich davon überzeugt, dass "Heimat ist kein Land" es nicht nur aufgrund der Bedeutung und Aktualität des Themas, sondern auch wegen seines künstlerischen Wertes verdient, auch weiterhin einem öffentlichen Publikum zugänglich gemacht zu werden“ (Dennis Rohde, Bundestagsabgeordneter der SPD für die Stadt Oldenburg und den Landkreis Ammerland)

 

Abend nur für Frauen - mit georgischer Musik bei IBIS e.V.

Der 25. November ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“. Zu diesem Anlass laden wir alle Frauen ganz herzlich zum Frauenabend bei IBIS e.V.

Der Abend beginnt in der IBIS-Halle um 18.30 Uhr. Die georgische Sängerin Ketevani wird ein Konzert geben und anschließend einen kurzen Vortrag darüber halten, welche Wege es aus Ihrer Sicht gibt, Frauen mit leidvollen Erfahrungen zu unterstützen und zu ermutigen. Im Anschluss an das Konzert besteht für alle anwesenden Frauenorganisationen die Möglichkeit, sich kurz vorzustellen oder ein paar Worte zur eigenen Arbeit zu sagen.Gemeinsam lassen wir danach den Abend mit Gesprächen, Getränken und Musik im kleineren Café IBIS ausklingen.

Der Eintritt ist kostenlos

Wir freuen uns auf einen Abend nur für Frauen bei IBIS!
 
 
 
 
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Bundesinnenministerium plant weitere Verschärfungen für Asylsuchende – IBIS e.V. schließt sich der Kritik von PRO ASYL an

Das Bundesinnenministerium plant nach den gesetzlichen Verschärfungen durch die sogenannten Asylpakete 1 und 2 weitere erhebliche Verschlechterungen für Asylsuchende. Der Gesetzentwurf des BMI soll Bleiberechtsregelungen aushöhlen und Integrationsbemühungen von geflüchteten Menschen erschweren. Die geplanten Regelungen stellen eine massive menschenrechtliche Schlechterstellung für ,geduldete‘ Menschen dar, die oft jahrelang in Unsicherheit über ihre Zukunft und unter verminderten Teilhabechancen in Deutschland leben. IBIS e.V. schließt sich den Kritikpunkten an, die von PRO ASYL unter folgendem Link aufgeführt sind: 

http://go.proasyl.de/nl/o56x/15p4k.html?m=AEsAADo48n8AASJlUHgAAGTTlAAAAAAAEhMAFqrwAAS0dQBYAJoKkL_ERJZ6TWuZiTReA-zOrwAEgik&b=5bdde873&e=df881c63&email= Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Danke an Jörg Hatscher und "INTAX Innovative Fahrzeuglösungen GmbH" sowie "8 11 11 DAS TAXI"

Weil er es aus Überzeugung tut, hat Jörg Hatscher auch in diesem Jahr eine Summe gespendet, mit der er die Flüchtlingsarbeit der Interkulturellen Arbeitsstelle unterstützt. Der Geschäftsführer von "INTAX Innovative Fahrzeuglösungen GmbH" und  "8 11 11 DAS TAXI" (rechts) zeigte sich beeindruckt von Umfang und Qualität der Arbeit von IBIS e.V. und überreichte Geschäftsführer Uwe Erbel (links) einen Scheck in Höhe von 500 Euro zur Unterstützung der Arbeit.

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Assigned male: Trans*Aktivismus Comic-Workshop mit Sophie Labelle bei IBIS e.V.

Die kanadische Trans*Aktivistin und Zeichnerin Sophie Labelle hat mit ihren Comics internationale Bekanntheit erlangt. Durch ihre Kunst möchte sie die gesellschaftliche Wahrnehmung von Trans* verändern und ein Verständnis für Geschlechterthemen schaffen.
In ihrer Comic-Serie „assigned male“ schildert sie Episoden aus dem Leben des Trans*Mädchens Stephie (www.assignedmale.com). Sophie Labelle ist Grundschullehrerin und vermittelt in ihrer Arbeit einen positiven und diskriminierungsfreien Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt insbesondere auch Kindern und Jugendlichen. Dabei setzt sie sich kreativ und teilweise ironisch mit den Diskriminierungserfahrungen auseinander, die trans*idente Menschen im Alltag erleben.
Am 02. November kommt Sophie Labelle auf Einladung von Trans*Recht e.V. und der Antidiskriminierungsstelle bei IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. nach Oldenburg. Wir möchten miteinander ins Gespräch kommen und darüber nachdenken, wie künstlerische Werke sich für trans*aktivistische Zwecke nutzen lassen. Sophie hat dafür einen Kurzvortrag im Gepäck, in dem sie von ihren eigenen Arbeiten spricht.
Viele von Sophie Labelles Comics entstehen aus Workshops, in denen sie gemeinsam mit den Teilnehmenden Anregungen sammelt und sich über erlebte Diskriminierungen aber auch positive Erfahrungen austauscht.


Vortragsbeginn: 18.30 – 21.30 Uhr

Vortragssprache: Englisch mit deutscher Übersetzung

Vortragsort: IBIS e.V. Halle, Klävemannstr. 16 in 26122 Oldenburg

Der Eintritt ist kostenlos!

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Regionales Vernetzungstreffen: „Zivilgesellschaft, Geflüchtete, Polizei – Versuch eines Perspektivwechsels“

21./22. Oktober 2016 in Oldenburg

Bei der Aufnahme von geflüchteten Menschen treffen verschiedene Akteure in unterschiedlichen Funktionen aufeinander. Zivilgesellschaftlich Engagierte, Geflüchtete und Angehörige der Polizei begegnen einander in unterschiedlichen Situationen und nehmen diese aus ihren jeweiligen Perspektiven wahr. Um dabei mögliche Konfliktsituationen rechtzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen, ist ein Dialog auf Augenhöhe hilfreich. 

Zivilgesellschaftlich Engagierte können dabei gemeinsam mit Mitarbeitenden der Polizei und mit Menschen mit Fluchterfahrung aktuelle Entwicklungen der Flüchtlingsthematik aufgreifen und praktische Handlungsansätze für das eigene Engagement erarbeiten. 

Dabei wird angestrebt, dass die Beteiligten Einblicke in die Situationen und Handlungsweisen der anderen Akteure erhalten und zumindest zeitweilig deren Position einnehmen. Die Wahrnehmung im Verhältnis zwischen Polizei, zivilgesellschaftlichen Akteuren und Geflüchteten soll durch diesen Perspektivwechsel einen zusätzlichen Erkenntnisgewinn erfahren. Wie kann dieser Perspektivwechsel umgesetzt und der Prozess praxisorientiert und nachhaltig fortgeführt werden? Zu dieser und anderen Fragen möchten wir gemeinsam wirkungsvolle Handlungsansätze entwickeln. 

Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte aus Initiativen, Projekten, Bündnissen und Vereinen, an Engagierte mit eigener Fluchterfahrung, Mitarbeitende von Polizeibehörden und aus Verwaltung und Justiz.

Das Programm finden Sie hier.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Wenn Sie nicht aus Oldenburg bzw. dessen näherer Umgebung kommen und übernachten möchten, können wir Ihnen kostenlos ein Hotelzimmer zur Verfügung stellen. Dies buchen wir nach Ihren Angaben für Sie verbindlich für die Nacht vom 21. auf den 22.10.16. Die Kosten werden vom BfDT getragen. Falls Sie nicht anreisen, müssen wir Ihnen eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 25 Euro in Rechnung stellen. Fahrtkosten können leider nicht erstattet werden.

Hier anmelden!

Kontakt für alle Fragen zur Anmeldung

Melanie Blinzler
Präventionsrat Oldenburg
Geschäftsführerin
Förderverein Präventionsrat Oldenburg
Stau 73
26122 Oldenburg
Tel +49 (0)441 235-3611
Fax +49 (0)441 235-3612
Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kontakt für inhaltliche Fragen

Bündnis für Demokratie und Toleranz –
gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)
Friedrichstr. 50
10117 Berlin
Tel +49 (0)30 254 504-466
Fax +49 (0)30 254 504-478
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Datum
21./22. Oktober 2016 

Veranstaltungsort:
Ibis e.V.
Klävemannstr. 16 (Plenum) / Kaiserstr. 29 (Werkstätten)
26122 Oldenburg

Veranstalter:
Das BfDT in Kooperation mit
IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e. V.
Netzwerk Rheiderland (Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim)
Präventionsrat Oldenburg

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Interkulturelle Woche 2016

24.09.16 - Konzert Groove Garderobe

Den Auftakt der diesjährigen Interkulturelle Woche bildet das Konzert von der Groove Garderobe - Wer feiern und tanzen, trinken und lachen, rappen und singen möchte, ist bei der Groove Garderobe genau richtig. Die Band taucht ein in eine Welt von treibenden Bässen, fliegenden Gitarrensounds, schwebenden Saxofonen und intelligentem Rap.
Wir sind froh, die Band bei uns für ein Solikonzertes zugunsten von Geflüchteten in Oldenburg begrüßen zu können.

Ort: IBIS Halle, Klävemannstraße 14, 26122 Oldenburg

Beginn: 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Eintritt: 8 / 6 (ermäßigt) Euro

 

26.09.16 - Vortrag: Rechte Hetze im Netz. Eine unterschätzte Gefahr

Patrick Gensing Fachjournalist zum Thema Rechtsextremismus, stellt in seinem Vortrag die Breitenwirkung der neuen nationalistischen Bewegung dar. Er zeigt, wie sie den Sprung vom Netz auf die Straße schafft - und wie aus Schlagworten wieder Brandsätze werden konnten.

Ort: IBIS Halle, Klävemannstraße 14, 26122 Oldenburg

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: frei

28.09.16 - Film "Dieser Anschluss ist momentan nicht erreichbar"

Regisseur Jamal Pourajdari Najafabdai erstellte in Kooperation mit dem Oldenburger Fluchtmuseum e.V. einen beeindruckenden Dokumentarfilm, der das Leben als Flüchtling beschreibt und die Themen Religion, Kultur, Politik, Sicherheit und Gesellschaft thematisiert.
Der Film wird in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt, der im Anschluss an die Veranstaltung für Fragen zur Verfügung steht.

IBIS Halle, Klävemannstraße 14, 26122 Oldenburg

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 5/ 3 (ermäßigt) Euro

30.09.16 - Tag des Flüchtlings - Essen und Begegnen im IBIS Café

Anlässlich des Tag des Flüchtlings laden wir euch zum Essen in unser Café ein. Wie jeden Donnerstag und Freitag wird dort international gekocht. Jeder ist herzlich willkommen!
Wer möchte, kann ebenfalls Speisen und Getränke mitbringen, die vielleicht landestypisch sind, es aber nicht sein müssen oder den Tag mit persönlichen Geschichten, Spielen und Musik bereichern.

IBIS Café, Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg

Beginn: 15 Uhr

Eintritt frei

Theaterstück "Heimat ist kein Land"

neue Termine:

Fr. 16. + Sa.17. September - 19:00 Uhr in der  IBIS-Halle,  Klävemannstr. 16

(Freitag und Samstag sind ausverkauft!!)

Der Vorverkauf startet am Montag den 05. September.
Die Vorverkaufszeiten:

Mo-Mi 9.00 -16.00 + Do.- Fr. 9.00-13:00 Uhr in der Kaiserstr.14, 2.Etage Raum 2.12

oder Bestellung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl 2016

Was planen die Parteien zum Thema „Integration“?

 

Am 11. September 2016 wird in Oldenburg wieder gewählt.  Alle Oldenburger_innen haben die Gelegenheit, mit ihrer Stimme die Politik der nächsten Jahre in Oldenburg mitzugestalten.

IBIS e.V. und das Forum für Migration und Integration haben deshalb Parteien, die an der Kommunalwahl teilnehmen, zu einer Podiumsdiskussion zu den Themen „Integration, Toleranz, Teilhabe“  eingeladen. 

Schwerpunktmäßig diskutiert werden soll an diesem Abend über…

die Situation von Geflüchteten auf dem Wohnungsmarkt. Welche Konzepte existieren inzwischen, um Alternativen zur Unterbringung in Sammelunterkünften zu schaffen?

... die Integration im  Stadtteil. Welche Konzepte haben die Parteien, Integrationsarbeit in den  Stadtteilen zu stärken und zu verstetigen?

… der Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete. Wie kann eine Verbesserung des Arbeitsmarktzugangs für Flüchtlinge, insbesondere im Hinblick auf die Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen, umgesetzt werden?

…Toleranz und Engagement Oldenburger Bürger_innen. Wie kann ehrenamtliches Engagement gefördert, wie können rassistische Tendenzen innerhalb der Mehrheitsbevölkerung identifiziert und bekämpft werden?

 

Diskutieren Sie mit!

 

Am Freitag, 02.09.2016, um 19:00 Uhr im Forum St. Peter, Peterstr. 22 - 26

 

Einlassvorbehalt: Die Veranstalter_innen behalten sich gem. § 6 VersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

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Fachtagung: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Pädagogische Arbeit im Spannungsfeld zwischen Asyl&Aufenthaltsrecht und Kinder&Jugendhilferecht

Vor einem Jahr veranstalteten wir bei IBIS e.V. in Zusammenarbeit mit dem Verband Interkulturelle Arbeit-VIA e.V. eine Fachtagung zu unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen.

Änderungen im Asyl- und Aufenthalts sowie im Kinder- und Jugendhilfegesetz haben die handelnden Akteurinnen und Akteure vor viele neue Aufgabenfelder und Herausforderungen gestellt, weshalb wir im September gemeinsam mit dem Verband Interkulturelle Arbeit VIA e.V.  eine erneute Fachtagung unter dem Titel „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Pädagogische Arbeit im Spannungsfeld zwischen Asyl - & Aufenthaltsrecht und Kinder- & Jugendhilferecht“ durchführen werden.

Die Fachtagung, welche am 29. und 30. September  2016 in den Räumlichkeiten von  IBIS e.V. (Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg) stattfinden wird, richtet sich an alle Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, die mit unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen zusammenarbeiten sowie alle weiteren Interessierten, die in dem Arbeitsfeld tätig sind oder es werden wollen.  Weitere Informationen zum zweitägigen Programm können Sie den beigefügten Flyer entnehmen.

Die Anmeldegebühr für die Fachtagung beträgt 80 Euro (bzw. 60 Euro ermäßigt).

Anmeldungen werden per Email ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) entgegen genommen. Außerdem besteht die Möglichkeit, für Teilnehmende außerhalb Oldenburgs und der Region ein Hotelzimmer zu servieren. Für Rückfragen stehen wir Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung (0441-9984210).

Das Programm in der Übersicht:

Donnerstag, 29. September

10:00 UhrAnkunft der Teilnehmenden

10:30 Uhr Grußwort von Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler

10:45 Uhr  Begrüßung durch Uwe Erbel (Geschäftsführer IBIS) und Ilyas Yanc (IBIS e.V., Moderation) Vorstellung des Programms

11:00 UhrVortrag „Was bedeutet Traumatisierung?“ von Lidia Lopez (NTFN-Netzwerk Traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen) mit anschließender Diskussion

13:00 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Vorstellung der Arbeitsgemeinschaften

13:45  AG Phase

AG1:  Pädagogische Arbeit mit traumatisierten UmF (Probleme, Erfolge und Herausforderungen) (Kerstin Kuhnert, LebenswerkSTATT Oldenburg)

AG2: Trauma, Traumafolgestörungen und Interventionsmöglichkeiten (Lidia Lopez)

AG3: Flüchtlinge in Pflegefamilien  (Kornelia Kötz, Pflegekinder in Bremen-PiB GmbH)

16:00 Uhr  Pause (inkl. Essen im Flüchtlingscafé)

16:30 Uhr Zusammenfassung und Auswertung der Workshops

17:30 Uhr Ausklang und Austausch über den ersten Tag

Freitag, 30. September

09:00 Uhr  Vortrag „Die Rechtsstellung unbegleiteter ausländischer Minderjähriger – Grundlagen und aktuelle Rechtsentwicklung“(Dr. Peter, Rechtsanwalt)

10:30 Uhr Vorstellung der thematischen Arbeitsgemeinschaften

10:45 AG Phase

AG1: Familiennachzug (Ilyas Yanc, IBIS e.V.)

AG2: Gesetzliche Vertretung/Beistand und Vormundschaft von UmF (Dr. Barbara Neander, IBIS e.V.)

13:00 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Zusammenfassung und Auswertung der Workshops

14:30 Uhr  Klärung offener Fragen, Zusammenfassung beider Seminartage, Ausblick auf die gegenwärtige Situation von UmF in Deutschland.

15:30 Uhr Evaluation und Ausgabe der Teilnahmebescheinigungen

16:00 Uhr Ausklang (inkl. Essen im Flüchtlingscafé)

 

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„Mach dich nicht schmutzig“ – gegen Hetze auf den Straßen

Pünktlich zum Kommunalwahlkampf 2016 werden rechtspopulistische Parteien wie die NPD wieder menschenfeindliche Plakate hängen. In schlechter Erinnerung sind zum Beispiel noch die Slogans „Geld für Oma, statt für Sinti und Roma“ oder „Gas geben“ geblieben.

Plakate wie diese diskriminieren und diffamieren ganz bewusst ganze Bevölkerungsgruppen, bestätigen Stereotype und schüren neuen Hass. Diesem stellen wir uns gemeinsam entgegen!

IBIS e.V. ruft zur Kampagne „Mach dich nicht schmutzig“  auf.

Statt Farbbomben zu werfen oder in Nacht und Nebel Plakate abzuhängen (was im Übrigen strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann) sammeln wir Standorte rassistischer Plakate.

Konkret heißt das: Ihr / Sie seht ein rassistisches Plakat und übermittelt uns den Standort. Wir reichen dann mehrere Plakatstandorte gebündelt und anonymisiert an das Ordnungsamt weiter und dieses wird aktiv.

Ein weiterer Vorteil: Die Plakate können nicht einfach zwei Tage später wieder aufgehängt werden!

Gemeldet werden können Plakate hier:
Antidiskriminierungsstelle bei IBIS e.V. : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen und rechtliche Rahmenbedingungen:

http://www.jura.uni-wuerzburg.de/fileadmin/02140200/user_upload/Aktuelles_Ankuendigungen/Gutachten_Wahlkampfplakate.pdf

Wir sind auf Ihre/eure Hilfe angewiesen. Helfen Sie, helft mit!

 

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Premiere "Heimat ist kein Land" bei IBIS e.V.

Am Freitag, den 26.08.16, um 19 Uhr in der IBIS-Halle, Klävemannstr. 16, feiert das Theaterstück "Heimat ist kein Land" Premiere.

„Woher kommst Du? Zeig mir deinen Pass! Du kannst hier nicht bleiben!“ - was ist, wenn du nirgendwo bleiben kannst und es keinen Ort gibt, an dem du dich sicher fühlst?

In dem Theaterstück Heimat ist kein Land setzen sich 14 junge Menschen mit Fluchterfahrung mit dieser Frage auseinander. In teilweise autobiographischen Szenen wird nicht nur die Flucht der jungen Menschen dargestellt, sondern auch der Verlust von Sicherheit und Identität, und es geht um Zugehörigkeitsgefühle und Menschenrechte.

Auf dieser beschwerlichen Reise erscheinen den Geflüchteten in traumartigen Szenen die Schwestern Anne und Margot Frank, die sie begleiten und sie ermutigen, ihre Hoffnungen und Wünsche zu äußern und daran zu glauben.

Für dieses Theaterstück haben junge Menschen mit Fluchterfahrung monatelang geprobt. Nun teilen sie ihre Erlebnisse mit dem Publikum und verleihen ihren Gefühlen auf beeindruckende Weise Ausdruck.

Das Schauspiel gehört zu dem mehrjährigen Projekt „Meine  Geschichte, deine Geschichte, unsere Geschichte – Flucht, Migration, Shoah“, das im Rahmen des Bundesförderprogrammes „Demokratie leben“ noch bis 2020 bei IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. durchgeführt wird.

Wir freuen uns, dass vor der Premiere Dennis Rohde (MdB) als Unterstützer des Projektes ein Grußwort halten wird .

Die Karten sind im Vorverkauf im IBIS-Café ab Donnerstag, den 04.08.16, für folgende Preise zu erwerben:

VVK       Regulär: 8 Euro  Ermäßigt: 4 Euro

AK         Regulär: 10 Euro  Ermäßigt: 6 Euro

Das Stück kann von interessierten Schulen und Kultureinrichtungen gebucht werden!

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„Fremd, anders – oder doch gleich?“

Studierende entwickeln Rezeptbuch von und mit Geflüchteten


Als es darum ging, sich für ein Projekt im Rahmen ihres Studiums an der Hochschule Emden-Leer zu entscheiden, war es Katharina Jütte und Philipp Stolle schnell klar. „Wir wollen mit Flüchtlingen kochen und die Rezepte und kleine Geschichten von ihnen in einem Kochbuch veröffentlichen.“ Mit dem Projekt wollen sie erreichen, dass verschiedene Kulturen mehr von einander erfahren können.

„Die besten Wege, andere Menschen und Kulturen kennen zu lernen, sind Sport, Musik oder das Essen. Wir haben uns für letzteres entschieden. Dazu brauchten wir die Interkulturelle Arbeitsstelle IBIS e.V. in Oldenburg als Projektpartner sowie die Hilfe der Online-Spendenplattform „betterplace“.“ Nachdem sie mit der Unterstützung von IBIS e.V. in Kontakt mit interessierten Geflüchteten kamen und über „betterplace“ einen Spendenbetrag für die Lebensmittel-Einkäufe zusammen bekamen, begann der praktische Teil des Projektes.

„Wir verabredeten uns mit Geflüchteten, gingen Zutaten einkaufen und fingen an, gemeinsam zu kochen. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, vor allem etwas über die Esskultur der jeweiligen Person zu erfahren, aber dann kam es oft ganz anders als geplant.“ Katharina Jütte und Philipp Stolle sind positiv überrascht von dem Verlauf des Projektes. Schnell ergaben sich beim gemeinsamen Kochen Gespräche über Politik, Religion, kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Es war für die beiden immer wieder spannend, wie schnell Menschen über das Essen zueinander finden und sich immer neue Gesprächsthemen ergaben.

Aus den eindrucksvollen Begegnungen mit den Geflüchteten und den vielfältigen Rezepten wollen sie jetzt ein Kochbuch erstellen, damit es Interessierten möglich ist, fremde Gerichte ganz einfach nachzukochen. Bilder, Layout und Texte entwickeln Katharina Jütte und Philipp Stolle komplett selber. Aber es fehlt noch etwas: „Damit das Kochbuch gedruckt werden kann, brauchen wir für den Druck jetzt noch einmal etwas Geld und hoffen auf Spenden dafür. Jeder kleine Betrag würde uns bei der Realisierung helfen.“

Das Kochbuch soll caritativ gegen Spende verkauft werden und das daraus resultierende Geld wird dann Geflüchteten zugute kommen. Wer mehr über dieses Projekt wissen möchte, kann sich über https://www.betterplace.org/de/projects/44025-fremd-anders-oder-doch-gleich-ein-kochbuch-vonund-mit-fluchtlingen mit den beiden in Verbindung setzen. Spenden werden ebenfalls über diesen Link gerne angenommen.

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Bundestagsabgeordnete besucht IBIS e.V.

Gestern freuten wir uns über den Besuch der Bundestagsabgeordneten Barbara Woltmann (CDU/ CSU), die sich gemeinsam mit uns über die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Oldenburg und Region austauschte. Viele unserer Mitarbeiter*innen berichteten von der erfolgreichen Integrationsarbeit, die jeden Tag in unserem Verein stattfindet.

(c) Ilse/ IBIS e.V.

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Praktikant_innen gesucht!

Möchtest Du Einblick in die Arbeit einer NGO gewinnen, die sich für Menschenrechte stark macht?
Interessieren Dich tagespolitische und kulturelle Themen?
Möchtest Du Deine Fähigkeiten in den Bereichen „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Veranstaltungsplanung“ einsetzen?

Dann freuen wir uns, wenn Du unser Team mit Deinem Engagement unterstützt – möglichst 2 oder 3 Monate am Stück.

Was wir uns wünschen:
- Organisationstalent
- Zuverlässigkeit
- Freude am journalistischen Schreiben
- Erfahrungen beim Erstellen von Layouts und in der Fotobearbeitung

Was wir bieten:
- Einblick in den Arbeitsalltag einer großen NGO
- Flexible Ausgestaltung Deiner Arbeitszeiten nach Absprache
- Nette Kolleg_innen
- Sinnvolle Arbeit
- Berücksichtigung Deiner individuellen Fähigkeiten und Wünsche

Wenn Du Dich für unser Angebot interessiert, schreib uns eine kurze, formlose Bewerbungsmail mit interessanten Fakten über Dich und die gewünschte Arbeitszeit
bis zum 15. Juli 2016 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auch falls Du Interesse an einem Bundesfreiwilligendienst (BFD) in diesen Bereichen bei uns hast, freuen wir uns über Bewerbungen!

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IBIS beim Bürger_innenbrunch

Am letzten Sonntag waren wir beim Oldenburger Bürger*innenbrunch. Entgegen  unserer Erwartungen blieb es erfreulicherweise trocken und es schaute sogar die Sonne raus. In entspannter Atmosphäre wurde sich mit anderen Gruppen, Vereinen und Initiativen am Frühstückstisch ausgetauscht und ein interessantes Bühnenprogramm  verfolgt. Wir sehen uns-spätestens im nächsten Jahr!

(C) IBIS e.V.

 

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Interkulturelles Frauenfrühstück Samstag, 2.7.16

Frauenfrühstück

 

Am Samstag, den 2. Juli 2016, 10.00 Uhr veranstaltet
IBIS e. V. das zweite interkulturelle Frauenfrühstück.

Geflüchteten Frauen und Frauen aus
Oldenburg sind herzlichst eingeladen.

Es wird ein Frühstücksbuffet und viel Musik geben. Wir freuen
uns über selbstgekochte Mitbringsel für das Buffet.
Eine Spielecke und einen Platz zum Wickeln werden
vorhanden sein.

Eintritt frei! Nur für Frauen und Kinder!

Über Spenden freuen wir uns!

Datum: 2.07.2016

Zeit: 10.00 bis 13.00 Uhr

Ort: IBIS Café in der Klävemannstraße 16

Weitere Informationen : Tel. 0441/884016 oder Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mit dem Fahrrad durch Oldenburg 

(c) Ilse / IBIS e.V. 

Das ist nun auch den Klient_innen der Flüchtlingsberatung von IBIS e.V. dank des Teams der Damenhandballmannschaft des VfL Oldenburg und der Firma Kalkhoff mit seinen regionalen Partnern Heinrich Munderloh aus Oldenburg, Fahrräder Stückemann aus Rastede und Zweirad Frerichs aus Friesoythe möglich.

In der vergangenen Saison 2015/16 hatten die Zuschauer_innen an den Heimspieltagen der Handballmannschaft des VfL Oldenburg die Chance, Lose für ein E-Bike von dem VfL-Sponsor und Fahrradhersteller Kalkhoff zu erwerben und gleichzeitig die Mobilität von Flüchtlingen in Oldenburg zu unterstützen. Am letzten Heimspieltag  wurde der Hauptgewinn gezogen, und das E-Bike konnte direkt von der glücklichen Gewinnerin mit nach Hause genommen werden. Die Einnahmen der Tombola flossen nun in drei Fahrräder für die Flüchtlingsberatung von IBIS e.V. Diese wird die Räder nun ihren geflüchteten Klient_innen zur Verfügung stellen, um Behördengänge und andere Besorgungen unkompliziert und vor allem ohne zusätzliche Kosten für die Anfahrt zu erledigen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Mannschaft des VfL Oldenburg und der Firma Kalkhoff, dass sie es uns durch ihre Unterstützung ermöglichen die Mobilität von Flüchtlingen in Oldenburg zu steigern.

 

 Ankündigung: Neues Übungsbuch "Ach So intensiv!" erschienen

Wir freuen uns sehrendlich unser neues Übungsbuch „Ach so intensiv! Themen und Übungen 1“vorstellen zu können. Aus unserer täglichen Arbeit mit Flüchtlingen heraus sind inzwischen zwei Lehrwerke entstanden, die den Erfordernissen der neu Angekommen gerecht werden.

 Für Ihre Arbeit mit Flüchtlingen ist unser Übungsbuch „Ach so intensiv! Themen und Übungen 1“ ein sinnvoller Einstieg in die Beschäftigung mit der deutschen Sprache. Seit mehr als 15 Jahren ist das dazugehörige Lehrwerk „Ach so! Deutsch als Fremdsprache für Anfängerinnen und Anfänger oder zum Quereinstieg“ bereits in vierter Auflage erhältlich und im praktischen Unterricht mit Flüchtlingen stetig erprobt und verbessert. Der Wörterbuch-Teil des Lehrwerks übersetzt wichtige Wörter für den Umgang mit deutschen Behörden unter anderem in die arabische, kurdische, persische und tigrinische Sprache.  Das neue Übungsbuch vertieft die Aufgaben aus dem Lehrwerk und kommt damit den ehrenamtlichen Sprachlehrerinnen und –lehrern  entgegen, die den Lernenden vor der Bewilligung der Integrationskurse eine gute sprachliche Basis für den Alltag vermitteln möchten.

Bestellungen werden entgegen genommen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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20. Juni 2016 Tag des Flüchtlings

Heute ist der weltweite Tag für Flüchtlinge. Anlässlich dieses Tages hat der UNHCR die Kampagne

Wir stehen zusammen #WithRefugees

gestartet. Der hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen erklärt hierzu:

„Überall auf der Welt fliehen Familien vor Gewalt. Die Zahlen sind gewaltig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass diese Menschen Mütter und Väter, Töchter und Söhne sind, Menschen wie Du und ich – bevor der Krieg sie zur Flucht gezwungen hat. Am Weltflüchtlingstag sollten sich alle daran erinnern, was uns verbindet: unsere gemeinsame Menschlichkeit.“
(António Guterres, Flüchtlingshochkommissar)

Jedes Jahr an diesem Tag veröffentlicht der UNHCR die neuen Zahlen zur Flüchtlingssituation. Wir dürfen gespannt sein, ob es wieder einen traurigen Rekord gibt.

Aus diesem Anlass wurde eine Petition gestartet, die an die Regierungen der Welt geschickt werden soll:

Mit der Petition werden Regierungen dazu aufgerufen, sicherzustellen, dass:

  • jedes Flüchtlingskind eine Ausbildung erhält;
  • jede Flüchtlingsfamilie an einem sicheren Platz leben kann;
  • jeder Flüchtling die Möglichkeit hat, zu arbeiten oder einen Beruf zu erlernen, um einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten zu können.

Wir stehen zusammen #WithRefugees

Gemeinsam können wir etwas bewegen.

Die #WithRefugees Petition wird am 19. September vor dem UN-Weltgipfel zu Flüchtlingen und Migranten an die UN-Zentrale in New York übergeben.

Hier geht's zur Unterschrift: 

 https://www.change.org/p/wir-stehen-zusammen-withrefugees

 

 

Neue Veranstaltungsreihe vom Fluchtmuseum

FLUCHTURSACHEN

MILITÄRDIENST UND KRIEGSDIENSTVERWEIGERUNG  ÄGYPTEN

Donnerstag, 16. Juni 2016 - 19 Uhr

Veranstaltungssaal Klävemannstr. 16 (IBIS)

"Ich verweigere die Wehrpflicht und das Tragen von Waffen. Ich werde auch keine Proteste gewaltsam niederschlagen oder mich an Jungfräulichkeitstests von Aktivistinnen beteiligen. Deshalb weigere ich mich, im Dienste der Interessen der Herrschaft als eine Maschine für Unterdrückung und zum Töten benutzt zu werden.Trotz meiner Ablehnung des Zwangsdienstes bin ich bereit, einen alternativen zivilen Dienst im Gesundheitswesen abzuleisten...."

Ägypten erkwennt das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht an.Es gibt auch keine Möglichkeit, einen alternativen Dienst abzuleisten. Kriegsdienstverweigerer unterliegen auf verschiedene Art und Weise einer möglichen Strafverfolgung.

Unsere Gäste:

Mohamed F. und Rudi Friedrich, Referent von Connection e.V. und Übersetzer (Englisch-Deutsch)

Veranstalter_in: Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.

In Zusammenarbeit mit

Connection e.V. und IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.

Eintritt frei, Spenden sind willkommen!  

 

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Filmabend NUR für Frauen!

Töchter des Aufbruchs

Die Regisseurin Ulrike Bez wird anwesend sein und den Film präsentieren

Der Dokumentarfilm behandelt Lebensgeschichten von Einwanderinnen in Deutschland. Dazu gehören Gastarbeiterinnen der 60er Jahre oder geflüchtete Frauen der Gegenwart. Sie berichten von abenteuerlichen Geschichten und mutigen Lebenswegen. Der Film handelt von Neuanfang in einem fremden Land. Für viele Frauen bedeutet es einen Ausbruch aus traditionellen Lebenswelten, beflügelt von Freiheitsliebe und Sehnsucht nach Selbstbestimmung.

Töchter des Aufbruchs (D 2013) Regie: Uli Bez (in deutscher Sprache mit deutschen Untertiteln)

Datum: 15.06.16

Beginn: 19.30 Uhr

Ort: IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle, Klävemannstr. 16, Oldenburg

Für Flüchtlinge ist der Eintritt kostenlos.

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg

Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg

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Basislehrgang "Quaifizierug zum Integrationslotsen"

Noch Restplätze frei

Die Flüchtlingshilfe Oldenburg und  IBIS e. V. bieten eine Basisqualifizierung für ehrenamtliche Helfe_innen an. In zwei Kursen sollen etwa 25 Integrationslots_innen auf die Unterstützung von Flüchtlingsfamilien vorbereitet werden. Der erste Kurs beginnt am 30.Mai, der zweite am 2.August 2016.

Die Kurse umfassen 50 Stunden (4 Samstage und 6 Montag bzw. Dienstag-Abende).

Die Ausbildung wird vom Land Niedersachsen und IBIS e.V. gefördert und ist für die Teilnehmer_innen kostenlos.

Für beide Kurse sind noch Restplätze frei; wer teilnehmen möchte, kann ab sofort anrufen.

Interessent_innen melden sich per eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   bei Klaus Fehrlage (Integrationslotse und Koordinator) oder bei Paul Büscher von IBIS e.V.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0441 – 88 40 16.

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Inklu-(Vi)sionen zum Greifen nah

Psychosoziales Zentrum in Oldenburg für traumatisierte Geflüchtete im Nordwesten

IBIS e. V. informiert am Donnerstag, dem 26.05.2015 zwischen 15 und 18 Uhr in der Klävemannstraße 16 über die Erweiterung seines Psychosozialen Zentrums in der Kaiserstraße 14. Diese Veranstaltung ist eingebettet in die bundesweite Spendenkampagne „Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge“  von Amnesty International, mit der Amnesty  Psychosoziale Behandlungszentren für Flüchtlinge und Folteropfer finanziell unterstützt – auch das Psychosoziale Zentrum in Oldenburg. Nach dem Wortbeitrag einer Traumatherapeutin von IBIS e.V.  wird auch Amnesty International zu diesem Thema sprechen und eine Petition zu traumatisierten Geflüchteten auslegen. 

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Unser Tag der offenen Tür

Zum gestrigen Tag der offenen Tür, den IBIS e.V. gemeinsam mit Blauschimmel Atelier in der Klävemannstraße 16 veranstaltete, wurde allen Interessierten ein abwechslungsreiches Programm geboten. Viele Besucher*innen kamen an diesem sonnigen Donnerstag zu IBIS, um sich bei gemeinsamen internationalen Essen im Flüchtlingscafé auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Ebenfalls bestand nachmittags die Möglichkeit, bei einem Druckworkshop bei Blauschimmel kreativ zu werden und das Konzert des inklusiven Blue Screen Ensembles zu genießen. Auch Kinder gingen natürlich nicht leer aus- sie konnten sich bei Blauschimmel schminken lassen und mit bunten Theaterkostümen verkleiden.

Besonders standen an diesem Tag die Themen Migration und Beeinträchtigung im Vordergrund, da der Tag der offenen Tür im Rahmen der Oldenburger Inklusionswoche stattfand. Nach einem Vortrag zu diesen Themen von der AWO Integra Bremen, standen die Referenten Beate Schwarz und Abdel MadlidNatchaba für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Abschließend trat die Oldenburger Weltmusik-Band „Global Music Player“ in der IBIS-Halle auf. Das Konzert fand ab 21 Uhr statt und nahm die Zuschauer*innen mit auf eine Weltreise durch verschiedenste Musik-Genres: Afrikanischer Hip-Hop, Sones aus Südamerika, Reggae, arabische Saitenmusik, Türkische Musik und Georgisches Liedgut.  

 

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Wo geht's hier zur neuen Willkommensarchitektur?

Etappen des Ankommens und des Bleibens

bau_werk- Oldenburger Forum für Baukultur und IBIS- Interkulturelle Arbeitsstelle laden ein:

Drei Migrant_innen mit Fluchterfahrungen werden aus ihren verschiedenen Lebensumständen berichten. Unter anderem darüber, wie ihr (Wohn-)Leben in ihren Heimatländern aussah, was sie jetzt erleben und fühlen und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Während sich die Flüchtlinge überhaupt in der neuen Umgebung zurecht finden müssen und das Gefühl der Sorge um Freunde und Familie alles überdeckt, planen Städte und Gemeinden dauerhafte Unterkünfte in großer Zahl. Dabei geht es um Schnelligkeit, Kosten und Realisierbarkeit. Aber welche Wünsche haben die Geflüchteten selbst an ihr neues Zuhause und die Umgebung, in der sie einige Zeit, vielleicht länger, wohnen werden? Wie möchten sie zukünftig in Oldenburg leben?

18.05.2016, Beginn 19 Uhr in der bau_werk Halle am Pferdemarkt, 26121 Oldenburg, Eintritt frei

Begrüßungen und Einführungen:

Dr. Frank Pantel (Vorsitzender bau_werk e.V.)
Dr. Jens Ilse (Soziologe und Mitarbeiter IBIS e.V.)

Grußwort: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann  

Gesprächsleitung: Stefanie Riepe (Mitarbeiterin IBIS e.V.)

Hier geht's zum Flyer: Flyer_bau_werk-2016-WEB (2).pdf

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Ein Tag für alle 

Offene Tür bei  Blauschimmel Atelier und IBIS e.V.

Wer wissen möchte, was IBIS e.V. und das Blauschimmel Atelier e.V. in ihrem Arbeitsalltag so machen, kann am 12. Mai in die Klävemannstraße 16 kommen! An diesem Donnerstag sind die Türen ab 15 Uhr weit geöffnet.

Während dieser Veranstaltung, die während der Oldenburger Inklusionswoche stattfindet, gibt es von 15 bis 18 Uhr die Möglichkeit, an einem Druckworkshop teilzunehmen, ein Sprachquiz zu machen, oder dabei zu sein, wenn Kinder sich verkleiden. Außerdem ist das Flüchtlingscafé geöffnet und lädt herzlich dazu ein, am Nachmittag in entspannter Atmosphäre an gemeinsamen Essen und Gesprächen teilzunehmen.

Ab 17:30 Uhr erwartet alle Interessierte ein musikalischer Auftritt des Blue Screen Ensembles.

Das Abendprogramm beginnt ab 18 Uhr mit einem Vortrag ("Von A wie anders bis Z wie zusammen") von Beate Schwarz und Abdel MadlidNatchaba (AWO Integra Bremen) und FaduaElBouazzaoui (Master of Public Health) über Migration und Beeinträchtigung.

Der Tag der offenen Tür mündet schließlich in ein Konzert der Global Music Players, einer Weltmusik-Band, die Oldenburg bunter macht: Afrikanischer Hip-Hop, Sones aus Südamerika, Reggae, arabische Saitenmusik, Türkische Musik, Georgisches Liedgut... ein Ausflug in die grenzenlose Welt globaler Sounds.

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Integration erleichtern - Entdecke die Helfer_in in Dir! 


Über 1000 Schutzsuchende in Oldenburg warten zur Zeit in den Flüchtlingsunterkünften auf die Entscheidung ihrer Asylanträge und hoffen auf eine Bleibeperspektive. Bei einer positiven Entscheidung geht es dann um die Integration - ein langer andauernder Prozess, der dringend ehrenamtliche Begleitung und Unterstützung braucht.

Dazu brauchen wir Dich: Werde ehrenamtlich Integrationslots_in. Hilf im Team unseren „Neubürger_innen“ bei vielen Behördenbesuchen, bei Anträgen und beim Umzug in eine dezentrale Wohnung und beim Aufbau einer funktionierenden Nachbarschaft.

Die Flüchtlingshilfe Oldenburg / IBIS e. V. bietet dazu eine Basisqualifizierung für ehrenamliche Helfe_innen an. In zwei Kursen sollen gemeinsam etwa 25 Integrationslots_innen auf die Unterstützung von Flüchtlingsfamilien vorbereitet werden. Der erste Kurs beginnt am 17.Mai, der zweite am 31.Mai. Die Kurse umfassen 50 Stunden ( 4 Samstage und 6 Montag bzw. Dienstag-Abende). Die Ausbildung wird vom Land Niedersachsen und IBIS e.V. gefördert und ist für die Teilnehmer_innen kostenlos.

Interessent_innen melden sich per eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   bei Klaus Fehrlage (Integrationslotse und Koordinator) oder an IBIS e.V.;  Kaiserstraße 29 ; Tel: 0441 -2056886 Hier erhalten Sie weitere Informationen per eMail.

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Stellungnahme IBIS e.V. zu Übergriffen auf Geflüchtete in Oldenburg

Immer häufiger kommt es zu rassistischen Übergriffen auf Geflüchtete - leider auch in

Oldenburg. Ehemalige Klienten berichteten uns vor kurzem, dass sie in den letzten zwei

Wochen mehrmals aufgrund ihrer Herkunft und ihres Aussehens beleidigt und bedroht

worden sind. Einmal wurden sie dabei von einer Person mit dem gestreckten, rechten Arm

gegrüßt. Diese Vorkommnisse ordnen sich in eine gesellschaftliche Debatte über Geflüchtete

ein, die teilweise geprägt ist durch rassistische Vorurteile und eine ablehnende Grundhaltung

gegenüber geflohenen Menschen. Vermehrt kommt es zu Übergriffen und Brandanschlägen

auf Geflüchtete und deren Unterkünfte, während gleichzeitig rechtspopulistische Parteien an

Zulauf gewinnen.

Wir verurteilen diese Übergriffe aufs Schärfste. Viele Geflüchtete suchen derzeit bei uns

Schutz vor Gewalt und Verfolgung und sind aufgrund dessen nicht selten traumatisiert. Wir

müssen verhindern, dass sie auch in Deutschland Anfeindungen sowie körperlichen

Angriffen und somit einem Klima der Angst ausgesetzt sind. Straftaten müssen konsequent,

umfassend und schnell verfolgt werden.

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Interkultureller Tanz in den Mai

 IBIS e.V. läd auch dieses Jahr wieder zum Tanz in den Mai in der IBIS-Halle ein.

Am 30. April ab 21 Uhr beginnt die Party mit Musik aus den verschiedensten Ländern.

Eintritt: 7€ + Wilkommensgetränk (5€ ermäßigt)

Schaut euch den Flyer hier an:

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Praxis-Workshop am 28.05.2016

Kreative Aktionen auf der Straße

 

Praxis-Workshop für Öffentlichkeitsarbeit und politische Praxis

IBIS e.V. lädt dich ein zu einem Praxis-Workshop zum Thema kreative Aktionsformen. Du bekommst eine praxisnahe Einführung in Methoden wie z.B. Flashmobs, Street-Art, verstecktes Theater und vieles mehr. Du lernst, wie diese erfolgreich geplant, gestaltet und durchgeführt werden. Auf phantasievolle Weise und mit Spaß dabei lassen sich politische Meinungen und Botschaften auf der Straße an die Öffentlichkeit transportieren. Dazu wird dir der Workshop viele Beispiele bieten, die du ausprobieren kannst.

Der Workshop richtet sich an junge Menschen mit den multikulturell vielfältigsten Hintergründen,  die Lust haben, sich politisch für ihre Anliegen einzusetzen. Angeleitet wird der Workshop von dem langjährigen Aktionstrainer Philip Bieseke.

Samstag, 28.05.2016

Beginn: 11.00 Uhr

Ende: 18.00 Uhr

Ort: IBIS, Interkulturelle Arbeitsstelle, Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg

Teilnahmegebühr: 10,00 Euro (Ermäßigung auf Anfrage)

Anmeldung: Telefon 0441 – 96 03 79 10 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Unterstützt von Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, sowie der Lotto-Sport-Stiftung.

   

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„Ein bisschen Menschenwürde gibt es nicht“

Veranstaltungen bei IBIS e.V. zu den bundesweiten Wochen gegen Rassismus

Ab 10.März 2016 unter dem Motto  „100% Menschenwürde – zusammen gegen Rassismus“ 

Es ist wieder soweit!

Wie jedes Jahr im März stehen die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“  ins Haus, in denen bundesweit ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt werden soll. Dieses Jahr lautet das Motto „100% Menschenwürde – zusammen gegen Rassismus“.    Bis Ende Februar waren in der IWR-Zentrale in Darmstadt schon über 1000 Veranstaltungen in ganz Deutschland angemeldet.

Natürlich haben auch wir für diese Zeit ein buntes Programm auf die Beine gestellt.

Es reicht von einer Fortbildung für Ehrenamtliche über den Nouruz-Feuerlauf, ein „Interkulturelles Kickerturnier“ und ein Frauenfrühstück mit Live-Musik bis hin zu einem Vortrag über Diskriminierung an Diskothekentüren und einem gemeinsamen Abendessen unter der Überschrift „Über den Tellerrand – gemeinsam kochen und probieren“.

Welche Einzelheiten aus unserem Veranstaltungs-Menü euch besonders schmecken könnte, entnehmt  bitte ab morgen hier unserem Flyer

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Fortbildung im Flüchtlingsrecht

Am Samstag, 19.März 2016, kommt die Rechtsanwältin Claire Deery aus Göttingen zu uns.
Sie bietet an diesem Tag eine Fortbildung im Flüchtlingsrecht an (von 10 - 16 Uhr).
Diese Veranstaltung ist besonders geeignet als Grundlagenschulung für Einsteiger_innen und richtet sich vor allem an ehrenamtlich Engagierte aus Beratungsstellen und Initiativen.

Wer daran teilnehmen möchte, müsste sich bis zum 14.03.2016 verbindlich anmelden.
Alle weiteren Informationen dazu gibt es hier: Einstieg Fluechtlingsrecht 2016.pdf

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Eine richtig gute Idee…

 …hatte der Oldenburger Sportfotograf Ulf Duda. Seinen neuen Kalender „Auszeit 2016“ mit beeindruckend schönen Landschaftsaufnahmen hat er nicht einfach zum Verkauf angeboten, sondern von Anfang an für eine Spendenaktion der besonderen Art reserviert. Wer den attraktiven Wandkalender haben wollte, konnte Duda mitteilen, was er ihm wert ist und den entsprechenden Betrag für eine gute Sache spenden.

4000 Euro kamen so zusammen! Und nachdem sich Ulf Duda von der Qualität der IBIS-Kinderbetreuung überzeugt hatte, kam er nun zur Freude aller Beteiligten erneut vorbei, mit seiner großzügigen Spende im Gepäck.

(c) Koning / IBIS e.V.

Angeschafft werden für die Kinder - deren Eltern während der Kita-Zeiten Deutsch lernen - neben einem neuen Teppichboden auf jeden Fall noch zwei neue Tische und zehn Stühle, damit die Kinder beim Malen und Spielen endlich kindgerecht sitzen können.

Der Dank der Kinder, Erzieherinnen und Eltern gilt Ulf Duda - und auch allen Spenderinnen und Spendern, die den Kalender kauften und so diese großartige Idee unterstützt haben.

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DANKE an Engel & Helden 

Bei dem Essen am 18.02.16 in unserem Flüchtlingscafé durften wir die Werbeagentur Engel & Helden als Gäste begrüßen. Bei einem leckeren syrischen Essen berichtete ihnen unser Flüchtlingsberater Dr. Mousa Mazidi von der aktuellen Situation der Geflüchteten in Oldenburg und von der Arbeit bei IBIS. Hier bekamen Engel & Helden einen guten und sehr aktuellen Einblick in die vielfältigen Arbeitsfelder, in denen ihr soziales Engagement auch zum Tragen kommt. Denn Engel & Helden stehen uns schon seit 2014 zur Seite und haben uns ganz besonders in der letzten Jahreshälfte in Theorie und Praxis unterstützt. Wir danken dem ganzen Team für ihr besonderes Engagement und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

(c) Schnier/ IBIS e.V.

 Nach dem leckeren syrischen Essen noch mal kurz aufgerafft für ein Gruppenfoto: die Teams von IBIS e.V. und der Werbeagentur Engel & Helden.

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Spende vom Autohaus Rosier für die Flüchtlingsarbeit von IBIS e.V. 

Im Autohaus Rosier fand im Dezember zum letzten Mal eine Weihnachtsfeier unter der Leitung von Thomas Rosier statt. Seit dem 1. Januar firmiert das Unternehmen als Autohaus Senger. Um der Belegschaft noch einmal einen besonderen Abend zu ermöglichen, wurde mit einem Weihnachtsmarkt für das ca. 500-köpfige Team ein festlicher Jahresausklang gefeiert. Da durfte auch eine Tombola nicht fehlen. Die Mitarbeiter hatten so die Chance auf attraktive Gewinne, und unterstützten zugleich den guten Zweck. Der gesamte Erlös von 2.500 Euro kam IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. für die Flüchtlingsarbeit in Oldenburg zugute.

Zu sehen sind: Svenja Hain (Autohaus Senger) und Uwe Erbel (Geschäftsführer IBIS e.V.)

 

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Fachschaften der CvO spenden für Flüchtlinge


Ganz besonders gefreut hat uns auch der Besuch von Stefanie Thomas, Patrick Isselmann, Tinda Bouhaddi, Miriam Bourchill, Oliver Schwichtenberg und Sophie Lesko. Sie kamen mit einer 600 Euro-Spende, die der Flüchtlingsarbeit von IBIS e.V. zugute kommen sollen.

Im Dezember 2015 hatten die Fachschaften Pädagogik, Sonderpädagogik, Sachunterricht und Sozialwissenschaften der Fakultät 1 der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg zu der „Aktion Weihnachtsmarkt“ eingeladen und durch den Verkauf von Glühwein und Waffeln diesen Spenden-Betrag erwirtschaftet. IBIS e.V. freut sich sehr über diese Unterstützung!


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Partys im März bei IBIS

Norouz Fest am 15.03.

 

Auch in diesem Jahr möchten wir mit euch wieder das Tschahar Shanb-e Suri Feuer zünden und damit einen der wichtigsten Bräuche des Norouz, des iranisch, kurdischen Neujahrsfestes feiern. Los geht es um 19 Uhr.

Eintritt: 7 Euro/ 3 Euro (ermäßigt)

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Russische Party am 04.03.

 

Jeden ersten Freitag im Monat finden bei IBIS Partys statt. Am 4. März veranstalten wir ab 20.30 Uhr eine Russische Party und spielen Musik aus Osteuropa. Dazu gibt es White Russian Cocktails.

Eintritt: 5 Euro/ 3 Euro (ermäßigt)

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Veranstaltungstipp: Weltmusiknächte im Calesita

 

Nicht nur bei uns wird gefeiert, sondern auch im Calesita in der Kulturetage.  Am Samstag, den 27. Februar findet dort die nächste Weltmusiknacht  statt, diesmal bereichert durch Tanzdarbietungen der Gruppe "Amadahy". Ansonsten das Übliche aus Latin, Soul, Oriental, Swing, African, Balkan etc..., Beginn: 21 Uhr Alles Nähere unter:

http://www.kulturetage.de/?id=1--x-55897}

 

Weitere Termine:

 

30. April

24.September

26.November

 

IBIS-Party

Am 5.Februar: Party in der IBIS-Halle, diese Mal mit Musik aus Syrien, Irak und Eritrea.

 

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Praxis-Workshop am 6.2.2016

 

Die Botschaft auf den Punkt

Kreative Straßenaktionen für Öffentlichkeitsarbeit und politische Praxis

IBIS e.V. lädt dich ein zu einem Praxis-Workshop zum Thema kreative Aktionsformen. Du bekommst eine praxisnahe Einführung in Methoden wie z.B. Flashmobs, Street-Art, verstecktes Theater und vieles mehr. Du lernst, wie diese erfolgreich geplant, gestaltet und durchgeführt werden. Auf phantasievolle Weise und mit Spaß dabei lassen sich politische Meinungen und Botschaften auf der Straße an die Öffentlichkeit transportieren. Dazu wird dir der Workshop viele Beispiele bieten, die du ausprobieren kannst. Der Workshop richtet sich an junge Menschen mit den multikulturell vielfältigsten Hintergründen,  die Lust haben, sich politisch für ihre Anliegen einzumischen. Angeleitet wird der Workshop von dem langjährigen Aktionstrainer Philip Bieseke.

Samstag, 06.02.2016

Beginn: 10.00 Uhr

Ende: 17.00 Uhr

Ort: IBIS, Interkulturelle Arbeitsstelle, Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg

Teilnahmegebühr: 10,00 Euro (Ermäßigung auf Anfrage)

Anmeldung: Telefon 0441 – 96 03 79 10 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Unterstützt von Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, sowie der Lotto-Sport-Stiftung.
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 Stellungnahme der Antidiskriminierungsstelle

Die Antidiskriminierungsstelle von IBIS e.V. begrüßt die Entscheidung des Hotels „Freizeit In“, sich für die Rechte ihrer Mitarbeit_in einzusetzen und gleichzeitig entschieden gegen Diskriminierung vorzugehen.

Einem Bericht von ndr.de zufolge  wollte eine Tagungsteilnehmerin sich nicht von einer Kellnerin bedienen lassen, die ein Kopftuch trug. Fälle dieser Art hätten sich in dem Hotel in letzter Zeit gehäuft. Der Chef des Hauses habe die Teilnehmerin daraufhin konfrontiert und ihr mitgeteilt, dass dies nicht die Philosophie des Hauses sei und sie zukünftig ein anderes Tagungshaus aufsuchen müsse.

Das vermehrte Auftreten rassistischer Diskriminierung im Gaststättengewerbe kann mit den politischen Entwicklungen der letzten Zeit und damit einhergehend einer offensiv auftretenden Feindlichkeit gegenüber Menschen aufgrund ihrer (angenommenen) Herkunft, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit zusammenhängen. Dieser beunruhigenden Entwicklung entgegenzutreten, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns mit Mut, Energie und Zivilcourage stellen müssen  - wenn wir weiterhin in einer Gesellschaft leben wollen, die Menschen nicht diskriminiert und ihre Rechte achtet.

Eine Gesellschaft, die sich Diskriminierung offensiv entgegenstellt und dies als Wert betrachtet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dies keine Aufgabe ist, die nur temporär bewältigt werden muss, sondern dass wir uns alle in all unseren Lebenszusammenhängen dafür einsetzen, dass die Wertschätzung der Menschenrechte nicht verloren geht. Das vorbildliche Verhalten der Geschäftsführung dieses Hotels ist nur ein Beispiel dafür, in welcher Form dies jeden Tag neu geschehen muss. Wir wünschen uns, dass Einzelpersonen, Organisationen und Unternehmen diesem Beispiel folgen und damit ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung setzen.

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Rückblick auf den Neujahrsempfang 2016

Der traditionelle Neujahrsempfang der UNO-Flüchtlingshilfe - auch in diesem Jahr wieder eine gut besuchte Veranstaltung mit sehr aktuellen Informationen zur Lage der Flüchtlinge. Hier noch ein paar Eindrücke für die, die nicht dabei sein konnten:

Sektempfang im Café IBIS

 

Die Gesprächsrunde

 

Gastgeber und Moderator Prof.Dr.Reinhold Friedl

 

Auf dem Podium v.l.nach r.: Ilyas Yanc (Flüchtlingsberater bei IBIS), Prof.Dr.Reinhold Friedl (Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe Norddeutschland), Wolfgang Grenz (ehemaliger Generalsekretär Amnesty International und Autor) und Dirk Sabrowski (Geschäftsführer UNO-Flüchtlingshilfe)

 alle Fotos: Johannes Bichmann

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„Menschenrechte sind unteilbar“

Aufruf zur Demonstration in Oldenburg am Freitag, 15. Januar 2016

um 15 Uhr am Bahnhofsvorplatz

 Oldenburger Flüchtlinge sind empört über die Geschehnisse in der Silvesternacht 2016 und wollen sich öffentlich für den Schutz von Frauen einsetzen.

Mit Unterstützung von IBIS e.V. haben sie eine spontane Demonstration organisiert, die dazu aufruft, sich von Gewalt gegen Frauen und von Rassismus zu distanzieren.  

 Zeigen Sie sich solidarisch und gehen mit!

Setzen auch Sie ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus!

Wegen der extrem kurzen Vorlaufzeit eine Bitte: Twittern Sie, sprechen Sie mit Freund*innen und verbreiten diesen Demonstrationsaufruf!

 Die Demonstration beginnt um 15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz und führt über den Heiligengeistwall  bis zum Schlossplatz. Dort findet eine  Abschlusskundgebung statt.

 

Treffpunkt: Freitag, 15.Januar 2016 um 15 Uhr am Bahnhofsvorplatz

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Flüchtlinge demonstrieren gegen Sexismus (s.u.). Unterstützer_innen schließen sich an: Gegen Rassismus! Sexismus und Rassismus sind zwei Seiten einer Medaille. Menschenrechte sind unteilbar.

 

Demonstrationsaufruf: Flüchtlinge für Frauenrechte

 
In der Silvesternacht gab es in der deutschen Großstadt Köln Übergriffe von einer großen Gruppe von Männern auf Frauen im dortigen Hauptbahnhof. Die Frauen wurden massiv sexuell belästigt und an allen Körperteilen berührt. Es gab außerdem viele Diebstähle. In einigen Fällen wurden Frauen vergewaltigt. Die Mehrzahl der Täter wurden als Flüchtlinge identifiziert, viele von ihnen aus afrikanischen und arabischen Ländern. Ebensolche Übergriffe wurden in Hamburg registriert.
Die deutsche Öffentlichkeit ist schockiert über dieses Ausmaß an sexueller Gewalt. Die gute Stimmung gegenüber Flüchtlingen in Deutschland ist in großer Gefahr. Zunehmend haben Frauen Angst vor Flüchtlingen. Viele Deutsche sind empört. Menschen, die Flüchtlinge am liebsten in die Herkunftsländer abschieben möchten, bekommen Zulauf. Auch in Oldenburg gab es am letzten Wochenende solche Übergriffe auf Frauen. Die Öffentlichkeit ist alarmiert.
Dagegen wollen wir ein Zeichen setzen. Wir wollen den Deutschen zeigen, dass Flüchtlinge keine Gewalttäter sind. Dass sie bereit sind, Regeln zu akzeptieren und dass sie andere Menschen anerkennen und Frauen respektieren. Dass auch wir empört sind über diese Verletzungen der Würde der Frauen. Dass dies keineswegs in unserer Kultur angelegt ist, wie manche jetzt denken.
Wir wollen mit einer großen Menge an Flüchtlingen für die Unversehrtheit von Frauen demonstrieren und uns von den Einstellungen der Täter deutlich distanzieren. Die Demonstration ist gesetzlich erlaubt. Niemand muss Angst haben, dass ihm aus der Teilnahme an der Demonstration Nachteile erwachsen. 
Wir treffen uns am 
Freitag, 15.01.2016 um 15:00 Uhr am Hauptbahnhof. 
Von dort gehen wir gemeinsam in die Stadt, um für die Rechte der Frauen auf Selbstbestimmung und ihre körperliche Unversehrtheit zu demonstrieren.
Wir treten ein für die Frauen. Wir möchten nicht, dass Frauen schutzlos Männern ausgeliefert sind, die glauben, mit Frauen alles machen zu können. Wenn wir solche Verhaltensweisen erkennen, gehen wir dagegen vor und wollen mit dieser Demo ein Zeichen setzen.Wir wollen, dass Frauen vor Gewalt und sexueller Demütigung sicher und geschützt sind. 
Bitte kommt zahlreich. Wer möchte, kann auch zunächst zum IBIS-Café kommen. Wir gehen dann gemeinsam zur Demonstration.

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Neujahrsempfang der UNO-Flüchtlingshilfe

Neue Informationen zur Lage der Flüchtlinge

Zentrales Thema des diesjährigen Empfangs wird die Lage der Flüchtlinge in Syrien, Europa, Niedersachsen und Oldenburg sein.Nach der Gesprächsrunde mit Wolfgang Grenz (ehemaliger Generalsekretär von Amnesty International), Dr. med. Gisela Penteker (Vorsitzende des Nds. Flüchtlingsrats), Dirk Sabrowski (Geschäftsführer UNO-Flüchtlingshilfe) und Ilyas Yanc (Flüchtlingsberater bei IBIS) wird es bei Suppe und Getränken Gelegenheit zu Gesprächen geben.
Moderation: Prof.Dr.Reinhold Friedl, Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe Norddeutschland
Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Der Eintritt ist frei. Spenden kommen der Flüchtlingsarbeit zugute.

Donnerstag, 14.Januar 2016 ab 18.30 Uhr in der Klävemannstr.16 (Nähe Hbf.)

Neujahrsempfang Oldenburg, 14.01.2016.pdf

 

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Silvesterparty bei IBIS e.V.

Schon mal vormerken:
Silvesterparty mit DJ Lüder und DJ Udo in IBIS-Café und  -Halle

mit World-Beats, Soul, Funk, Electroswing,

iranischem Essen (kalt und warm)

und 1 Freigetränk.

Am Donnerstag, 31.Dezember 2015, Einlass ab 21 Uhr

Klävemannstr.16 / Nähe Hbf.

Eintritt: 5 Euro VVK / 7 Euro AK

('Die Einnahmen fließen in die Flüchtlingshilfe von IBIS e.V.)

 

PS: Für die, die gern längerfristig planen: es stehen schon weitere IBIS-Partytermine fest:

1)      05.02.2016 Party mit Musik aus Syrien, Irak, Eritrea

2)      04.03.2016 Russische Party

3)      30.04.2016 Tanz in den Mai

 

Und gern verweisen wir dabei auch gleich auf die Termine der Weltmusiknächte, die 2016 mit DJ Lüder im Calesita stattfinden werden:

am 27.2.2015,

am 30.4.2015,

am 24.9.2015 und

am 26.11.2015


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Danke!

2015 neigt sich dem Ende zu und 2016 erscheint langsam am Horizont….
Das vergangene Jahr war für uns alle ein außerordentlich turbulentes, gespickt mit vielen Aufgaben und Herausforderungen, die es zu bewältigen galt. Nie wurde Hilfe so sehr benötigt wie in diesem Jahr - und nie war die Hilfsbereitschaft größer.

Wir von IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. möchten uns für die überwältigende Unterstützung bedanken.

Zum Beispiel bei den vielen engagierten Ehrenamtlichen, die sich für die Geflüchteten einsetzen. Ohne Menschen wie euch wäre unsere Arbeit in diesem Umfang nicht möglich.

Unser Dank gilt auch allen privaten Spender_innen. Ihre wertvollen Beiträge helfen den Geflüchteten und geben uns die Sicherheit, unsere Arbeit in der gewohnten Qualität und Unabhängigkeit weiterführen zu können.

Zudem haben wir enorme Unterstützung von Oldenburger Unternehmen erfahren, die sich mit uns für ein gemeinsames Oldenburg stark machen. Unser Dank gilt als erstes der Werbeagentur Engel & Helden, die uns schon seit 2014 nicht nur finanziell, sondern auch mit ihrem Fachwissen in Theorie und Praxis unterstützt und begleitet.

Und wir bedanken uns für ein vielfältiges und sehr hilfreiches Unterstützungsspektrum durch die Unternehmen und Organisationen

Achtsamkeit in Oldenburg e.V.

Möbel Buss

Abi-Jahrgang der Cäcilienschule

Primarstufe Schule Borchersweg

City News Oldenburg

Engelmann Messebau GmbH

Flora Apotheke Hatten

Freytag & v.d.Linde GmbH

Planungsbüro Gerdes

Gospelchor Sound & Joy  e.V.

Kinderarztpraxis Drs. Hahn & Haak,

INATX Innovative Fahrzeuglösungen GmbH und Funkmietwagen Hatscher GmbH

Bäckerei Janssen

Ev. luth. Kirchengemeinde Oldenburg

Kath. Kirchengemeinde St. Willehad

Ladies Circle LC28 Oldenburg

pk plankontor städtebau gmbh

Praxis Radenz

ready & go GmbH

Autohaus Rosier

Oldenburgisches Staatstheater

Studentengruppe der Uni Oldenburg (Silvesterlauf)

Handballmannschaft des VfL Oldenburg

Vierol AG

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Spende der Fa. ready & go

Die Situation der Geflüchteten löst bei vielen Menschen Betroffenheit aus, so auch bei dem Geschäftsführer Sven Otten und dem Prokuristen Björn Hellmers von ready & go. Deshalb haben sie sich mit ihrem Team dazu entschlossen, auf ihre diesjährigen Gratifikationen zu verzichten und die so gesammelte Summe von 500 Euro an IBIS e.V. zu spenden, um die Flüchtlingsarbeit direkt in Oldenburg zu unterstützen.

(c) Kieselhorst

Zu sehen sind von links nach rechts: Juliane Koning (IBIS e.V.), Sven Otten, Björn Hellmers (beide ready & go), Uwe Erbel und Frederike Harms (beide IBIS e.V.)

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Spende der Fa. INTAX / Hatscher GmbH

Kurz vor den Feiertagen erreicht IBIS e.V. eine Spende von INTAX Innovative Fahrzeuglösungen GmbH und Funkmietwagen Hatscher GmbH. Geschäftsführer Jörg Hatscher überreichte IBIS e.V. 1000 Euro, die der Arbeit mit Flüchtlingen zugute kommen.

(c) Kieselhorst

Jörg Hatscher (Geschäftsführer INTAX/Hatscher) und Uwe Erbel (Geschäftsführer IBIS e.V.)

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Grundsatzerklärung zur Rassismusbekämpfung

Das "Forum gegen Rassismus" ist seit 1998 der nationale runde Tisch gegen Rassismus in Deutschland. Es ist eine Diskussionsplattform, auf der sich Bundesregierung, einigen Ministerien und bedeutende Einrichtungen der Zivilgesellschaft austauschen.

 Im Oktober 2015 haben sich die Mitglieder des Forums gegen Rassismus (FgR) in einer Grundsatzerklärung auf allgemeine Prinzipien der Rassismusbekämpfung verständigt.

 Auch IBIS e.V. ist Mitglied im Forum gegen Rassismus und hat an der Entwicklung und Verabschiedung des gemeinsamen Grundsatzpapiers mitgewirkt.

 Die Grundsatzerklärung des Forums gegen Rassismus ist als Download auf der Internetseite des Bundesministeriums des Innern zu finden:

 http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/Gesellschaft-Verfassung/GeselZusammenhalt/grundsatzerklaerung-forum-gegen-rassismus.html

 

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Als Reaktion auf die Planungen der Bundesregierung zum Asylpaket 2 nimmt IBIS e.V. Stellung zur aktuellen Situation der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen:

IBIS-Positionspapier zur Aufnahme und Unterbringung von Asylsuchenden

„Asylsuchende nicht wie Menschen zweiter Klasse behandeln!“

Mit Besorgnis nehmen wir bei IBIS e.V. die Entwicklungen im Umgang mit Asylsuchenden in Deutschland wahr. Die Anzahl rassistischer Übergriffe steigt und es mehren sich die Forderungen nach schnellen negativen Entscheidungen in Bezug auf bestimmte Herkunftsländer, wie den Staaten des ehemaligen Jugoslawien. Selbst bei Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien und dem Irak zeichnen sich inhumane Einschränkungen in der Aufnahme in Deutschland und der Europäischen Union ab. Dabei schaffen es nur etwa 5% der Flüchtlinge nach Europa.

Asylsuchende werden zunehmend in wirtschaftlich verwertbare oder nicht verwertbare Menschen bzw. in ,echte‘ und ,unechte‘ Flüchtlinge unterteilt. Die Aufnahme in großen Sammelunterkünften wird trotz ihrer Nachteile für die Menschen wieder zur bundesdeutschen Realität. Rückführungen in Bürgerkriegsländer wie Afghanistan sollen bald Realität sein. Familiennachzüge und legale Zuwanderungswege von Flüchtlingen sollen möglichst unterbunden werden. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen bekräftigt IBIS e.V. seine flüchtlingspolitischen Forderungen.

 

Aufnahme und Unterbringung

IBIS e.V. setzt sich für eine dezentrale Unterbringung ein. Jeder Mensch sollte selbst entscheiden können, wo er leben möchte. Die Residenzpflicht sollte aufgehoben werden.

Für die Erstaufnahme plädieren wir für kleine Übergangsunterkünfte, aus denen ein Auszug auf Wunsch jederzeit möglich ist. Die Unterbringung in großen Sammelunterkünften erachten wir als problematisch, da die Autonomie und Privatsphäre von Asylsuchenden dadurch weitgehend aufgehoben wird. Ausgrenzungen werden durch große Sammeleinrichtungen verstärkt. Es bedarf bundesweit einheitlicher Standards in der Unterbringung von Asylsuchenden.

Die Kommunen benötigen stärkere Unterstützung vom Land und Bund. Errichtungen von Sonderlagern für Asylsuchende aus den Westbalkanländern lehnen wir strikt ab, ebenso wie eine Zusammenlegung von Erstaufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünften und ,Ausreiseeinrichtungen‘ zur Vereinfachung von Abschiebungen und Kontrolle.

Es bedarf umfassender Förderungen des sozialen Wohnungsbaus, um der Wohnraumknappheit für Menschen mit geringem Einkommen entgegenzuwirken.

 

Asylverfahren

Asylsuchende brauchen faire Asylverfahren. Wir sprechen uns gegen die Festlegung von Staaten als sichere Herkunftsländer aus. Die Dublin-Verordnung bietet keine Gewähr für ausreichenden Schutz. Deswegen lehnen wir sie ab. Vor der inhaltlichen Prüfung von Asylanträgen dürfen Wahrscheinlichkeiten nicht schon durch politische Debatten beeinflusst werden. Im Aufenthaltsgesetz muss endlich der Vielfalt an Verfolgungsgründen Rechnung getragen werden. Unangekündigte Abschiebungen, wie sie das Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz zum Oktober 2015 festlegte, kritisieren wir scharf. Der Familiennachzug von Menschen aus Kriegsgebieten muss unbürokratisch und schnell organisiert werden. Wir erachten die Planungen der Bundesregierung zur Aussetzung des Familiennachzugs von Menschen aus Kriegsgebieten als verfassungs- und menschenrechtswidrig. Der grundgesetzlich verankerte Schutz der Familie (Art. 6 Abs. 1 GG) darf nicht zum Nachteil für durch Krieg und Verfolgung getrennte Familien ausgehöhlt werden. Die Zahl der Entscheider_innen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gilt es deutlich zu erhöhen. Schnellverfahren sowie Ausbildungen von Entscheider_innen binnen weniger Wochen sind mit rechtsstaatlichen Idealen nicht vereinbar.

 

Teilhabe und Gesundheit

Asylsuchende brauchen ungeachtet ihres Aufenthaltsstatus die Möglichkeit zur Teilhabe an den gesellschaftlichen Systemen. Zugänge zu Bildung und Arbeit sollten ohne Einschränkungen möglich sein. Die ausgrenzende Behandlung durch das Asylbewerberleistungsgesetz sollte abgeschafft werden. Eine menschenwürdige finanzielle und gesundheitliche Versorgung darf nicht vom Aufenthaltsstatus oder vom Herkunftsland abhängig gemacht werden. Die derzeitigen Planungen der Bundesregierung in Bezug auf Abschiebungen von psychisch belasteten Flüchtlingen lehnen wir ab. Viele Flüchtlinge sind traumatisiert. Schutzbedürftige Menschen sollten nicht durch Androhungen und den Vollzug von Abschiebungen an den Rand ihrer Existenz gebracht werden und retraumatisiert werden. Für die Beschulung von Flüchtlingskindern- und Jugendlichen sind ausreichende Strukturen für die Teilnahme am Schulleben zu schaffen.

 

Unterstützung und Mitbestimmung

Beratung im und nach dem Asylverfahren muss von unabhängiger Stelle erfolgen. Bei besonderer Schutzbedürftigkeit werden zielgruppengerechte Unterstützungsmaßnahmen benötigt. Für traumatisierte Flüchtlinge bedarf es umfassender Programme zur Stabilisierung und psychosozialen Unterstützung.

Es fehlt an Möglichkeiten der politischen Mitbestimmung von Asylsuchenden. Sie sollten in ihren Forderungen angehört werden und an Entscheidungsprozessen teilhaben können.

 

Das Positionspapier als pdf-Datei.Aufnahme und Unterbringung.pdf

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Stellenangebot 

IBIS e.V. sucht aktuell und kurzfristig Lehrkräfte zur  Vermittlung von deutschen Sprachkenntnissen an Flüchtlinge. Auf Honorar- und Anstellungsbasis. Vormittags und nachmittags, in Teilzeit oder Vollzeit.

Voraussetzung ist ein pädagogischer Abschluss sowie sichere Kenntnisse und  Umgang in der deutschen Sprache

Einsatzgebiet: Stadt Oldenburg .

Bitte Lebenslauf und Bewerbung senden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

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Viel Freude bei IBIS e.V.

Der Ladies Circle unterstützt die Flüchtlingsarbeit von IBIS mit großzügigen Sachspenden

Nachdem die Ladies vom LC 28  im September zu Besuch bei IBIS e.V. waren und vom IBIS-Geschäftsführer Uwe Erbel erfahren haben, was gebraucht wird,  haben sie einen Theaterabend beim Oldenburger Theaterlaboratorium organisiert, aus dessen Erlös sie IBIS e.V. jetzt die Möbel und den Fußbodenbelag zur Verfügung stellten.

Maßgeblich unterstützt von den Firmen Möbel Buss und Engelmann Messebau & Design erhielten sie dort die dringend benötigten Tische, Stühle und Stehhocker für das derzeit extrem gut besuchte Flüchtlingscafé und einen strapazierfähigen und schönen Fußbodenbelag für die Veranstaltungshalle des Vereins, aus der der ramponierte alte Teppich nun endlich entfernt werden kann. 

Mit dem großzügigen Spendenpaket im Gesamtwert von über 3000 Euro - kamen  Präsidentin Claudia Wassermann, Vizepräsidentin Sandra Dewenter und Sylvia Thoben von Engelmann Messebau&Design am Dienstag, den 17. November 2015 zu IBIS und lösten große Freude aus. Nur zu gerne halfen alle anwesenden Flüchtlinge und Mitarbeiter*innen trotz des Regenwetters dabei, die Geschenke aus dem Transporter auszuladen.

 

© Tobias Frick

(3.von rechts  Sandra Dewenter, links daneben Silvia Thoben, Claudia Wassermann und Uwe Erbel)

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Ausstellungseröffnung: "Vor Ort für globale Gerechtigkeit"

Am 23.November wird die Ausstellung „Vor Ort für Globale Gerechtigkeit – Entwicklungspolitik in Niedersachsen“ im großen Vortragssaal des PFL eröffnet. Veranstalter ist das Ökumenische Zentrum Oldenburg in Kooperation mit der Stadt Oldenburg. IBIS interkulturelle Arbeitsstelle fungiert dieses mal als Kooperationspartner der Ausstellungseröffnung.

Den Hauptvortrag zum Thema „Entwicklungspolitik und die Rolle der Zivilgesellschaft“ hält Dr. Boniface Mabanza von der  Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika in Heidelberg. Im Anschluss stehen den Gästen fünf moderierte Thementische zu den Themen Klima, Migration, Landwirtschaft, Bildung und Perspektiven offen. Eine-Welt-Initiativen, Institutionen und Vertreter der Stadt kommen hier mit Interessierten ins Gespräch. Themen sind die persönlichen Ansatzpunkte und die Agenda 2030 der UN als gemeinsamer Ansatzpunkt im Engagement für mehr globale Gerechtigkeit.

„Wir möchten mit der Veranstaltung auch neue Menschen dafür begeistern sich zu engagieren.“, sagt Ilka Wäsche, Eine-Welt-Promotorin am ÖZO. Das Engagement von zahlreichen Bürgern für die in Oldenburg ankommenden Flüchtlinge zeigt hierfür großes Potential. Denn sich für globale Gerechtigkeit einzusetzen heißt lediglich Fluchtursachen zu bekämpfen.

Die Ausstellung stellt zentrale Entwicklungsthemen vor und lädt zum Austausch über eine globale gerechte, zukunftsfähige Entwicklungspolitik ein. Gleichzeitig zeigt die Ausstellung Beispiele Entwicklungspolitischen Engagements und motiviert, selbst aktiv zu werden.  Denn: Eine Entwicklungspolitik von morgen geht nur gemeinsam.
Die Ausstellung wurde im Rahmen des Europäischen Jahres für Entwicklung 2015 vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) in Kooperation mit der Niedersächsischen Staatskanzlei und dem Europäischen Informationszentrum Niedersachsen konzipiert. Gefördert wurde dies durch Engagement Global aus Mitteln der Europäischen Union und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und das Land Niedersachsen.

Weitere Kooperationspartner sind: Amnesty International, ALSO Arbeitslosenhilfe e.V., Boumdoudoum-AG, Evangelische Akademie, Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V., Forum Zukunft der Christengemeinschaft in Oldenburg, IBIS interkulturelle Arbeitsstelle e.V. terre des hommes, Klima-Allianz Oldenburg, RUZ Oldenburg, Unicef-AG Oldenburg

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Freie EVS-Stellen in Skopje

In Skopje, Mazedonien gibt es z.Z zwei offene EVS-Stellen. Weitere Informationen zum Projekt, sowie zu den Rahmenbedingungen finden Sie auf:

http://studentify.mk/?p=1805

 

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Europäischer Freiwilligendienst ab sofort in Slowenien

Du kannst ab sofort für acht Monate nach Slowenien!
Hast du Lust, mit Kindern in der Grundschule zu arbeiten? – Dann haben wir genau das Richtige für Dich! Die Arbeiten in der Schule umfassen z.B. die Unterstützung im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts (Englisch, Deutsch, Spanisch), innerhalb des Sportunterrichts und der Kunstkurse, sowie anderer Fächer. Auch Aktivitäten außerhalb des regulären Schulunterrichts, z. B. die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen für Kinder nach der Schule, wie Kochkurse, Sport Aktivitäten, Kunstaktionen, Musik-Workshops, Laientheater etc. sowie auch kulturelle und sportliche Veranstaltungen in der Schule und in der Natur gehören dazu.
Du kannst dabei Deine Sprachkenntnisse erweitern, viele neue Leute kennenlernen und Dich auch persönlich super weiterentwickeln.
Die Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung sind abgedeckt und Du bekommst im Monat ein Taschengeld von 85 €. Die Krankenversicherung sowie ein Sprachkurs werden ebenfalls übernommen.

Wenn Du Interesse hast, melde dich schnell bei IBIS e.V., weil das Projekt bereits läuft.
Wir freuen uns auf Dich!

Constanze Schnepf
IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.
Fachbereich Freiwilligendienst
Klävemannstr.16
26122 Oldenburg
Deutschland
Fon: 0441 - 88 40 16 (international: +49 441 88 40 16)
Fax 0441-984 96 06 (international: +49 441 984 96 06)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ibis-ev.de

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Bewilligtes Projekt europäischer Freiwilligendienst in Südfrankreich

Du kannst ab sofort für sechs Monate nach Südfrankreich!
Hast Du Lust, Dich in der Jugendarbeit zu engagieren und beschäftigst Dich gerne mit Medien und Öffentlichkeitsarbeit? Bist du zwischen 18 und 30 Jahre alt?
Dann haben wir genau das richtige für Dich! Es erwarten Dich viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten, internationale Erfahrungen und ein Team, das Dich voll integriert. Du kannst andere während Deines Aufenthaltes per Blog informieren und auf dem Laufenden halten.
Die Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung sind abgedeckt und Du bekommst im Monat ein Taschengeld von 115€. Die Krankenversicherung sowie ein Sprachkurs werden ebenfalls übernommen.

Wenn Du Interesse hast, melde Dich schnell bei IBIS e.V., weil das Projekt bereits läuft.
Wir freuen uns auf Dich!

Constanze Schnepf
IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.
Fachbereich Freiwilligendienst
Klävemannstr.16
26122 Oldenburg
Deutschland
Fon: 0441 - 88 40 16 (international: +49 441 88 40 16)
Fax 0441-984 96 06 (international: +49 441 984 96 06)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ibis-ev.de

 

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Einladung an alle, die Musik vom afrikanischen Kontinent hören und tanzen wollen

Am Freitag, 6.November 2015 kann es draußen ruhig kalt sein – in der IBIS-Halle wird es heiß werden: Afrika-Party mit DJ Wizzy!

Wir beginnen an diesem Abend um 21.45Uhr, weil unsere Nachbarn, das theater wrede+ an diesem Abend ab 20 Uhr eine interessantes Sing- und Tanzstück zum Thema Flucht zeigt: „Mars Nostrum – vom Fliegen und Fliehen.“

Für die, die beides interessiert, ist so der Kombipack möglich: erst „Mars Nostrum“ bei wrede+ ansehen und dann gleich nebenan zur Afrika-Party bei IBIS e.V.!

Wir freuen uns auf euch.

Mehr Infos zur Party auf http://www.ibis-ev.de/joomla/index.php/de/aktuelles

Und zu Mare Nostrum auf http://www.theaterwrede.de/mars-nostrum-vom-fliehen-und-fliegen/

 

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Fachtagung zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Kooperation mit VIA

12. - 13.November 2015

Mit der sprunghaften Zunahme an Menschen die nach Deutschland fliehen, haben sich zahlreiche Aufgaben aufgetan. Unter anderem betrifft dies die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (umF), denen rechtlich ein besonderer Schutz und ein zügiger Zugang zu Bildungseinrichtungen zusteht.

Bisher blieben die unbegleiteteten minderjährigen Flüchtlinge in dem Landkreis, wo der erste behördliche Kontakt zustande kam. Mit einer Gesetzesänderung wird hiervon künftig abgewichen. Die Jugendlichen sollen nunmehr - so wie die Erwachsenen - nach dem Königsteiner Schlüssel auf alle Bundesländer gleichmäßig verteilt werden. Die Länder verteilen die Jugendlichen weiter an die Kommunen, wo sie vom Jugendamt vor Ort in Obhut genommen werden.

Durch die neuerliche Verteilung entstehen weitere Belastungen und es stellt sich die Frage, ob jedes Jugendamt fachlich ausreichend auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vorbereitet ist. Aber auch die Zivilgesellschaft rückt stärker in den Fokus. Denn eine gute Integration kann nur in Interaktion zwischen Jugendamt und einheimischer Bevölkerung gelingen.

In diesem zweitägigen Seminar werden mit Vertreter_ innen aus Politik, Recht und sozialen Einrichtungen Wege zur Zusammenarbeit gesucht, Wissen vermittelt und Möglichkeiten, Chancen und Grenzen herausgearbeitet. Es soll die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen beleuchtet und eingeschätzt werden.

Programm & Anmeldung

Die Fachtsagung findet am 12.11.2015 und 13.11.2015 statt. Das genau Programm finden Sie in unserem Flyer.

Anmeldeschluss

mit Übernachtungsvermittlung bis zum 30. Oktober, ansonsten bis zum 05. November. Wenn Sie es wünschen, bietet IBIS den Service, Ihnen ein Hotelzimmer
zu buchen. In diesem Fall schicken Sie bitte eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Kosten

80€ regulär,

50€ ermäßigt

Überweisungen an:
IBAN: DE13 2805 0100 0000 4317 59
bei LzO
BIC/SWIFT: BRLADE21LZO
Die Anmeldung wird erst mit der
Überweisung verbindlich


Anmeldungen

IBIS e.V.-Interkulturelle Arbeitsstelle
Klävemannstraße 16
26122 Oldenburg
Telefon: 0441 - 9984210
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Neues Kursangebot ab 4.11.: Lust auf Demokratie? Crash-Kurs Politik

Ein Bildungsangebot für junge Menschen mit migrantischen Wurzeln von 16 bis 26 Jahre

Was geht?

Du hattest immer schon mal Lust, dich politisch einzumischen, weißt aber nicht so richtig, wie es

geht? Fragst dich, ob du überhaupt etwas bewegen kannst? Du hast schon mal daran gedacht, in eine

Partei einzutreten oder Abgeordneter in einem Parlament zu werden? Dann ist unser Angebot genau

das Richtige für dich.

Politik zum Anfassen

Der Crashkurs bietet dir einen Blick hinter die Kulissen von Parteien und Parlamenten. Außerdem

bekommst du hier das Wissen und das Werkzeug, mit dem du dich erfolgreich im politischen Alltag

behaupten kannst.

Die interkulturelle Arbeitsstelle IBIS möchte junge Menschen mit migrantischen Wurzeln wie dich an

die vielen Möglichkeiten der Mitgestaltung in der Demokratie heranführen. Dazu bieten wir neben

dem Crash-Kurs Politik weitere Angebote wie Workshops, Exkursionen und spannende Projekte zum

Mitmachen.

 

Was bringt dir der Kurs?

Politik hautnah erleben

In einer Fahrt nach Berlin wirst du Politikern über die Schulter schauen und viel über ihren

Arbeitsalltag erfahren. Außerdem wirst du Einblicke in die Aufgaben des Parlaments bekommen und

Orte der Geschichte in Berlin besuchen.

Oben oder unten? Die Ebenen der Politik

Für Entscheidungen in der Politik sind unterschiedliche Akteure und Einrichtungen auf verschiedenen

Ebenen zuständig. Der Kurs zeigt dir, wie das politische System aus Bund, Länder und Kommunen in Deutschland aufgebaut ist und wie diese zusammenarbeiten. Du wirst dich mit den Basics unserer parlamentarischen Demokratie vertraut machen. Pimp your Town! Die Kommune mitgestalten

Wie wird in Oldenburg regiert? Wo nimmt die Kommunalpolitik Einfluss auf das Leben in unserer Stadt? Unser Crash-Kurs gibt dir einen Einblick in die Arbeit im Rathaus: Bei Besuchen in den Gremien und in der Stadtverwaltung wirst du mit Ratsmitgliedern diskutieren sowie deine Ideen und Gedanken vorstellen.

 

Mach dich fit! Trainings für Rhetorik und kreative Aktionsformen

Politische Arbeit findet zu einem großen Teil auf der Straße, im Gespräch mit den Menschen und den Medien statt. In einem Training wirst du kreative Aktionsformen ausprobieren, mit denen du Aufmerksamkeit für deine Anliegen erzeugen und dabei sogar Spaß haben kannst. Wie du dich in der Politikarena richtig präsentierst, argumentierst und redest, zeigt dir ein weiteres Training.

Anmeldeschluss: 30. Oktober (späterer Einstieg ist möglich)

Kursbeginn: 4. November 2016

Zeit: mittwochs von 17.00 bis 19.00 Uhr

Veranstaltungsort: Räume der IBIS

Die Teilnahme ist kostenlos.

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 Resolution der niedersächsischen Flüchtlinginitiativen

„Die niedersächsischen Flüchtlings- und Willkommensinitiativen weisen das Gesetzespaket der Bundesregierung, das derzeit verhandelt und am 16.10. im Bundesrat beraten wird, als nicht hinnehmbare Verschärfung des Asylrechts in aller Deutlichkeit zurück. Es ist geprägt von der Abwälzung der Verantwortung auf die EU-Außenstaaten und von Abschreckungsmaßnahmen, die Flüchtlinge zur Ausreise nötigen oder die Abschiebungen rücksichtsloser und rigoroser ermöglichen sollen.“

Zur vollständigen Pressemitteilung auf den Seiten des niedersäschischen Flüchtlingsrats: 

http://www.nds-fluerat.org/16945/pressemitteilungen/resolution-der-niedersaechsischen-fluechtlingsinitiativen/

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 Refugees Welcome Party am 9.10.15

Neue Flüchtlinge kommen nach Oldenburg und wir wollen sie willkommen heißen. Am Freitag, den 9.10.2015, ab 21:00 Uhr findet in der IBIS-Halle, Klävemannstr. 14 in Oldenburg, im Rahmen der IBIS Partyreihe die Refugees-Welcome-Party statt. Es werden verschiedene tanzbare World Beats aus 4 Himmelsrichtungen mit verschiedenen DJs aus verschiedenen "Heimaten" (Oriental, African, Balkan, Latin etc...) der Welt zu Gunsten des Flüchtlingscafes gespielt. Eingeladen sind alle, die Spaß, Musik hören und tanzen wollen. Der Eintritt stellt eine Spende für das Flüchtlingscafé dar.

Wir freuen uns mit euch gemeinsam zu feiern!

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Podiumsdiskussion zur Flüchtlingsunterkunft in Blankenburg

Das Land Niedersachsen wird ab Herbst 2015 das Gelände des Klosters Blankenburg als Erstaufnahmeeinrichtung für geflüchtete Menschen nutzen. Bereits bis 2011 war dieser Ort als Erstaufnahmeeinrichtung genutzt worden, wobei die sozialen und hygienischen Bedingungen in der Öffentlichkeit für starke Diskussionen sorgte. Bislang stehen viele Fragen offen, wie diese Einrichtung positiv für Flüchtlinge gestaltet werden kann.

Wie kann die fehlende Infrastruktur vor Ort ausgeglichen werden? Kann eine für die Geflüchteten zufriedenstellende Mobilität in die Stadt gewährleistet werden? Wie sehen die allgemeinen Bedingungen der Unterbringung aus? Was werden Land und Stadt auf den Weg bringen, um eine angemessene Betreuungssituation zu schaffen, inklusive Gesundheitsversorgung und Freizeitangeboten?

Diese und weitere Fragen sollen an diesem Abend angesprochen und diskutiert werden. Hierbei werden sich folgende Personen auf dem Podium wiederfinden:

ñ Susanne Graf (Landesaufnahmebehörde, angefragt)

ñ Klaus Siems (Landesaufnahmebehörde)

ñ Ulf Prange (SPD)

ñ  Susanne Menge (Grüne)

ñ Olaf Klaukien (CDU)

ñ Uwe Erbel (IBIS-Geschäftsführer)

ñ Und ein_e ehemalige_r Bewohner_in aus Blankenburg

Moderiert wird die Veranstaltung von Ilyas Yanc (IBIS)

Dienstag, 22. September um 20:00 Uhr

IBIS  Halle (Klävemannstraße 14)

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Interkulturelle Woche 2015

 

2015 findet bundesweit wieder die Interkulturelle Woche statt.  Das Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche lautet: Vielfalt – Das beste Mittel gegen Einfalt.  Auch wir von der Interkulturellen Arbeitsstelle sind wieder mit einem eigenem Motto („Berührungspunkte Vielfalt-vielfältige Berührungspunkte“) dabei und bereichern die Interkulturelle Woche mit einem breiten Veranstaltungsprogram

Los geht es am Dienstag, 29. September um 18 Uhr mit einer spannenden Lesung:

Unerwünscht – Drei Brüder aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte

Mojtaba, Masoud und Milad Sadinam mussten 1996 als Kinder mit ihrer regimekritischen Mutter aus dem Iran nach Deutschland fliehen. So landen sie ohne Geld, Papiere und ohne deutsche Sprachkenntnisse in einem Auffanglager in Münster. Doch trotz ihrer akuten Bedrohung im Iran durch das dortige Regime wird ihr Asylantrag schon kurze Zeit später abgelehnt. Nur durch engagierte Mitmenschen gelingt es, die Abschiebung vorerst aufzuschieben.
Alle drei Brüder schaffen es von der Auffangklasse für Flüchtlinge bis auf das Gymnasium. Doch trotz allen Engagements und Willens droht ihnen bald wieder die Abschiebung. Erst 2005 bekommen sie eine Aufenthaltsgenehmigung.

Heute sollen sie als Vorzeigebeispiel für gelungene Integration dienen.

In „Unerwünscht“ schildern sie ihren Werdegang von Asylsuchenden zu Einser-Studenten und vermeintlichen „Vorzeigemigranten“. Sie berichten von einer Integration gegen alle Widerstände.

Eintritt: 7€/4€

 

Am Mittwoch, 30. September um 19:30 wird es dann musikalisch in der IBIS-Halle:

Konzert der Global Music Player

Der Verein „Global Music Player“ (www.globalmusicplayer.com) organisiert und unterstützt seit 2012 interkulturelle Projekte in Oldenburg. Viele Mitglieder sind gleichzeitig MusikerInnen, die in verschiedensten interkulturellen Bands Oldenburg bunter gemacht haben: Afrikanischer Hiphop, Sones aus Südamerika, Reggae, arabische Saitenmusik, Türkische Musik, Georgisches Liedgut und manches mehr.... An diesem Abend begleiten sie sich gegenseitig und bringen somit „Weltmusik“ im wahrsten Sinne des Wortes zum Klingen. Die Allstars erfinden sich von Konzert zu Konzert neu- alles ist im Fluss…und begeistert das Publikum im Cadillac, auf dem Schlossplatz und jetzt in der IBIS-Halle.

Eintritt: 8/ 6 Euro (ermäßigt)

 

Wer statt interkulturellen Rythmen zu lauschen, lieber filmisch die Lebenswirklichkeit von Migrat_innen erkunden möchte, dem sei die Filmvorführung am Donnerstag, 1. Oktober 2015 um 20:00 Uhr ans Herz gelegt:

Filmaufführung: Neuland

Sie sind weit gereist – per Flugzeug, Zug, Bus oder Boot. Jetzt finden sie sich in der Integrationsklasse von Lehrer Christian Zingg in Basel wieder, wo jugendliche Flüchtlinge aus aller Welt innerhalb von zwei Jahren Sprache und Kultur des Landes kennenlernen sollen.
Regisseurin Anna Thommens begleitete die Klasse zwei Jahre lang, von Schulbeginn bis Schulschluss.

Der Film zeigt den individuellen Menschen, seine Hoffnungen, Träume und Ängste und wie Herr Zingg nicht müde wird, den Glauben seiner Schülerinnen und Schüler an sich selbst und an eine bessere Zukunft zu stärken.

Eintritt: 6/ 4 Euro (ermäßigt)

 

Und auch die Kleinen kommen während der Interkulturellen Woche nicht zu kurz. Am Freitag, 2. Oktober um 15 Uhr, sind alle Kinder, aber auch Erwachsene eingeladen, eine Reise ins Märchenland zu unternehmen:

Interkulturelle Märchenstunde mit Kouamé Akpetou

Das Erzählen von Märchen und Geschichten ist in Afrika noch eine bedeutende Tradition. Kouamé Akpetou von der Elfenbeinküste weiß, wie man eine Geschichte lebendig werden lässt. Mithilfe von Sprache, Gestik, Mimik und Trommel werden seine Zuhörer zu Teilnehmern. Die spannenden Geschichten reißen einfach mit, sodass ein Dialog zwischen Erzähler und Zuhörer entsteht. Gemeinsam mit Ihnen wird gesungen, getrommelt und Sie können verschiedene afrikanische Instrumente kennenlernen.

Eintritt: 5€ / 3€ (ermäßigt)

 

Alle Veranstaltungen finden in der IBIS-Halle, in der Klävemannstrasse 14, 26122 Oldenburg, statt.

Die Veranstaltungen werden  gefördert durch die Stiftung Do und  dem Fonds für Toleranz und gegen Faschismus und Rassismus (AntiRa-Fonds) der Stadt Oldenburg (Stabstelle Integration)

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“Mein persönliches Israel - ein palästinensischer Israeli berichtet”

Ahmad Mansour erzählt über seine Zeit und Erfahrungen in Israel, sowie über seine Arbeit in Deutschland zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus.

Ahmad Mansour kommt aus Tira, einem kleinen arabischem Dorf in Israel. In Tel Aviv studierte er Psychologie, Soziologie und Anthropologie. Seit zehn Jahren lebt er in Deutschland. Er arbeitet als freier Autor, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Gesellschaft Demokratische Kultur (ZDK), Gruppenleiter beim HEROES-Projekt in Berlin, so wie Programme Director bei der European Foundation for Democracy in Brüssel. Seit vielen Jahren setzt er sich aktiv für Toleranz und gegen Extremismus und Diskriminierung ein. Als er in Tel Aviv studierte, arbeitete er an verschiedenen Projekten für das friedliche Zusammenleben zwischen Arabern und Juden mit. Bei der Plenarsitzung des Deutschen Islamkonferenz 2013, plädierte er für mehr Aufklärung über muslimischen Antisemitismus. Er war auch Mitproduzent bei dem 2013 erscheinen Dokumentar-Film „Wie antisemitisch ist Deutschland heute?“ (ARD). Für sein Engagement erhielt er 2014 vom Land Berlin den Moses-Mendelssohn-Preis.

Donnerstag, 03. September um 19:30 Uhr in der IBIS Halle-Klävemannstraße 14

Eine Veranstaltung der Deutsch- Israelischen Gesellschaft in Kooperation mit IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

 

 

 

 

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IBIS-Positionspapier

zur Aufnahme von Asylsuchenden            

„Asylsuchende nicht wie Menschen zweiter Klasse behandeln!“

Mit Besorgnis nehmen wir bei IBIS e.V. die Entwicklungen im Umgang mit Asylsuchenden in Deutschland wahr. Die Anzahl rassistischer Übergriffe steigt und es mehren sich die Forderungen nach schnellen negativen Entscheidungen in Bezug auf bestimmte Herkunftsländer, wie den Staaten des ehemaligen Jugoslawien.

Asylsuchende werden zunehmend in wirtschaftlich verwertbare oder nicht verwertbare Menschen bzw. in ,echte‘ und ,unechte‘ Flüchtlinge unterteilt. Bei der Unterbringung fehlen bundesweit einheitliche menschenwürdige Standards. Die Aufnahme in großen Sammelunterkünften wird trotz ihrer Nachteile für die Menschen wieder zur bundesdeutschen Realität. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen bekräftigt IBIS e.V. seine flüchtlingspolitischen Forderungen.

 

Unterbringung

IBIS e.V. setzt sich für eine dezentrale Unterbringung ein. Jeder Mensch sollte selbst entscheiden können, wo er leben möchte. Die Residenzpflicht sollte aufgehoben werden.

Für die Erstaufnahme plädieren wir für kleine Übergangsunterkünfte, aus denen ein Auszug auf Wunsch jederzeit möglich ist. Die Unterbringung in großen Sammelunterkünften erachten wir als problematisch, da die Autonomie und Privatsphäre von Asylsuchenden dadurch weitgehend aufgehoben wird. Ausgrenzungen werden durch große Sammeleinrichtungen verstärkt. Es bedarf bundesweit einheitlicher Standards in der Unterbringung von Asylsuchenden.

Die Kommunen benötigen stärkere Unterstützung vom Land und Bund. Errichtungen von Sonderlagern für Asylsuchende aus den Westbalkanländern lehnen wir strikt ab, ebenso wie eine Zusammenlegung von Erstaufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünften und ,Ausreiseeinrichtungen‘ zur Vereinfachung von Abschiebungen und Kontrolle.

Es bedarf umfassender Förderungen des sozialen Wohnungsbaus, um der Wohnraumknappheit für Menschen mit geringem Einkommen entgegenzuwirken.

 

Asylverfahren

Asylsuchende brauchen faire Asylverfahren. Wir sprechen uns gegen die Festlegung von Staaten als sichere Herkunftsländer aus. Die Dublin-Verordnung bietet keine Gewähr für ausreichenden Schutz. Deswegen lehnen wir sie ab. Vor der inhaltlichen Prüfung von Asylanträgen dürfen Wahrscheinlichkeiten nicht schon durch politische Debatten beeinflusst werden. Im Aufenthaltsgesetz muss endlich der Vielfalt an Verfolgungsgründen Rechnung getragen werden.

 

Teilhabe

Asylsuchende brauchen ungeachtet ihres Aufenthaltsstatus die Möglichkeit zur Teilhabe an den gesellschaftlichen Systemen. Zugänge zu Bildung und Arbeit sollten ohne Einschränkungen möglich sein. Die ausgrenzende Behandlung durch das Asylbewerberleistungsgesetz sollte abgeschafft werden. Eine menschenwürdige finanzielle und gesundheitliche Versorgung darf nicht vom Aufenthaltsstatus abhängig gemacht werden.

 

Unterstützung und Mitbestimmung

Beratung im und nach dem Asylverfahren muss von unabhängiger Stelle erfolgen. Bei besonderer Schutzbedürftigkeit werden zielgruppengerechte Unterstützungsmaßnahmen benötigt. Für traumatisierte Flüchtlinge bedarf es umfassender Programme zur Stabilisierung und psychosozialen Unterstützung.

Es fehlt an Möglichkeiten der politischen Mitbestimmung von Asylsuchenden. Sie sollten in ihren Forderungen angehört und an Entscheidungsprozessen teilhaben können.

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Am 27. August haben Filmriß und das Oldenburger Friedensbündnis unsere Halle gemietet und werden dort den Film „Ausgedient“ zeigen:

Ob in Afghanistan, Kosovo oder Sudan – beteiligt sich die Bundeswehr an Auslandseinsätzen, kommen deutsche SoldatInnen zum Einsatz. Ihre Erlebnisse erreichen uns nur periodisch über die Medien. Doch wie ergeht es ihnen nach den Einsätzen? Wie gehen die Betroffenen mit den Militäreinsätzen ganz persönlich um? Wieviel bleibt vom Einsatz im Kopf, wenn der Körper schon lange unversehrt zurückgekehrt ist? Michael Richter lässt diese Fragen von denen beantworten, für die sie existenziell geworden sind. Im Gegensatz zu denen, die sich auf ihren Dienst in Afghanistan vorbereiten, kommen jene zu Wort, deren Traumata nie nachbereitet wurden. Vier Männer berichten von den Bildern, Geräuschen und Gerüchen, die sie nicht loslassen und von der Gesellschaft, in diesie sich nicht mehr einfügen können. Und sie berichten auch, wie die Gesellschaft, die sie zunächst ausgesandt hat, ihnen jetzt die Hilfe verweigert die sie bräuchten – jetzt wo sie ausgedient haben. Regisseur Michael Richter dreht als Autor und Regisseur seit fünfzehn Jahren Reportagen und Dokumentationen fürs öffentlich-rechtliche Fernsehen. Er lebt in Hamburg.

D 2014, 80 Min.

Regie: Michael Richter

 

Donnerstag, 27. August, 20.00 Uhr

Ort: IBIS Halle (Klävemannstraße 14)

Eintritt: 6 €, erm. 4 €

Eine Veranstaltung von Filmriss und dem Oldenburger Friedensbündnis

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IBIS unterzeichnet gemeinsamen Appell an die Bundesregierung: Für einheitlichen Diskriminierungsschutz in Europa

Der Schutz vor Diskriminierung ist ein Grundrecht, das sich aus dem Gleichheitsgebot der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und des Grundgesetzes ableitet. Bereits im Amsterdamer Vertrag von 1997 haben Deutschland und die anderen Mitgliedsstaaten sich und die Europäische Union dazu verpflichtet, Menschen vor Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Herkunft, der Religion und Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters und der sexuellen Identität zu schützen.

In Deutschland geschieht dies durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das im Arbeitsrecht und im Zivilrecht gilt.Nicht überall in Europa ist der Schutz jedoch so umfassend. In vielen Ländern darf z.B. noch immer: - Menschen mit Behinderungen der Zugang zu Geschäftsräumen verweigert werden, - Schwulen und Lesben ein Hotelzimmer verweigert werden, - Menschen allein aufgrund ihres Lebensalters ein Mietwagen verweigert werden, - oder Menschen wegen ihres jüdischen oder muslimischen Glaubens ein Mietvertrag für eine Wohnung verweigert werden. Solche unterschiedlichen Schutzniveaus darf es in Europa nicht geben. Das ist für die Menschen in den betroffenen Ländern wichtig, aber auch für die Einwohnerinnen und Einwohner Deutschlands, wenn sie sich im EU-Ausland bewegen.

Darum war es gut und notwendig, dass die Europäische Kommission 2008 einen Entwurf für eine neue, umfassende Gleichbehandlungsrichtlinie vorgelegt hat, die den Schutz vor Diskriminierung auf das Zivilrecht ausdehnt und die auch die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention berücksichtigt, welche in Deutschland bereits geltendes Recht ist. Deutschland als größtem Mitgliedsland der Europäischen Union kommt eine besondere Verantwortung zu. Es ist bedauerlich, dass ausgerechnet die Bundesregierung die Verhandlungen im Europäischen Rat über den Richtlinienentwurf blockiert und sich einer inhaltlichen Debatte verweigert, zu der 27 von 28 EU-Mitgliedsstaaten bereit wären. Angesichts der Rechtslage in Deutschland ist die Blockadehaltung rational nicht nachvollziehbar. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner appellieren an die Bundesregierung: - den grundsätzlichen Widerstand gegen den Richtlinienentwurf aufzugeben, - wieder in Verhandlungen einzusteigen, - gemeinsam mit den EU-Partnern, mit Europäischer Kommission und Europäischem Parlament - an einem starken Diskriminierungsschutz für sämtliche Lebensbereiche zu arbeiten, der für alle Menschen in ganz Europa gilt, - und baldmöglichst mit den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern in einen Dialog einzutreten.

Die Erklärung (inkl. aller Unterzeichner_innen) können Sie hier downloaden.

„(Un)sichtbare Grenzen – In Szene gesetzt!“

IBIS e.V. ist eins von zwei psychosozialen Behandlungszentren für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen - und Mitglied in der BafF, der "Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V.", dem Dachverband
der Behandlungszentren für Folteropfer.

Von der BafF in Berlin kommen am 24.Juli 2015 Miriam Funk und Marie Kölling nach Oldenburg und stellen ein Filmprojekt von und mit Flüchtlingen vor:
„(Un)sichtbare Grenzen – In Szene gesetzt!“

Gezeigt werden an diesem Abend drei Kurzfilme
Film 1 - Ich bin ein Geist
Film 2 - Naked Trees
Film 3 - On my own

Anschließend Diskussion über das Filmprojekt und die tägliche psychosoziale Beratungsarbeit in Oldenburg.
Der Eintritt ist frei; Spenden sind sehr willkommen. 

Freitag, 24.Juli 2015 ab 19.30 Uhr in der IBIS-Halle, Käevemannstr. 16, 26122 Oldenburg

Flyer_Un-sichtbare_Grenzen_web_NEUES_DATUM_24_07_2015.pdf

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Spannender Vortrag von Peter Meiwald (MdB)

(c) Nikolai Wolff

Peter Meiwald  

Völkermord an den Armeniern – 100 Jahre danach

Historiker schätzen, dass etwa 1,5 Millionen Menschen ihr Leben verloren, als zu Beginn des letzten Jahrhunderts Armenier und andere Gruppen (Assyrer, Aramäer, Griechen) von Türken verfolgt und ermordet wurden.
Die Türkei verweigert die Anerkennung dieses Genozids von 1915/1916. Diese Haltung hat soziale und politische Auswirkungen bis heute: Spannungen zwischen dem armenischen und dem türkischen Staat, erschwerte Bewältigung dieser Geschehnisse für die Armenier und hemmende Auswirkungen auf das türkische EU-Beitrittsverfahren.
Peter Meiwald, Bundestagsabgeordneter der Grünen, war beim Global Forum „Against the Crime of Genozide“ in Yerevan, Armenien.

Am 21. Juli 2015 hält er bei IBIS e.V. einen Vortrag über das, was er dort erlebt hat, über den Völkermord an den Armeniern und die Konsequenzen der Nichtanerkennungspolitik der Türkei.

Wir laden herzlich dazu ein, an dem spannenden Vortrag mit anschließender Diskussion teilzunehmen.

Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen.

Der Vortrag findet am Dienstag, 21.Juli 2015 ab 19.30 Uhr in der IBIS – Halle, Klävemannstraße 16 in Oldenburg statt.

Durch den Einsatz eines Ringschleifenverstärkers ist diese Veranstaltung barrierefrei für Hörgeschädigte.

 

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Ankommen und Begegnen auf dem Oldenburger Kultursommer

 „Ankommen und Begegnen“ heißt ein Programmteil des diesjährigen Oldenburger Kultursommers. 

Am Samstag, 18.Juli 2015 ist auch IBIS e.V. dabei. Rund um die Lambertikirche wird sich die Internationale Vielfalt aus Oldenburg zeigen.

Von 15 bis 18 Uhr präsentiert sich dort ein Standangebot von vielen OL Vereinen und Organisationen – z.B. die „lebendige Bibliothek“ der Akademie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg ebenso wie das Yezidische Forum oder  IBIS e.V.

 Kommt vorbei - wir freuen uns auf euch!

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Sosolya Undugu Dance Company

Vom 13. bis zum 17.Juli 2015 ist die Sosolya Undugu Dance Company (SUDA) aus Kampala in Oldenburg zu Gast.
Am 14. Juli 2015 wird die Company IBIS e.V. besuchen und sich bei einem gemeinsamen Mittagessen austauschen. Rund um diesen Besuch finden noch mehrere interessante Veranstaltungen mit SUDA statt, z.B. im PFL und im Forum der IGS Flötenteich. Mehr dazuFLYER_INN 15.06.pdf

16.7.: Inzwischen war die SOSOLYA Undugu Dance Academy aus Uganda bei IBIS e.V. zum Mittagessen zu Gast - hier einige Eindrücke von diesem Besuch:
      (c) T.Kieselhorst

Die Dance Academy wurde von einer Gruppe junger talentierter Künstler_innen in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, gegründet. Seitdem arbeiten sie mit Kindern aus den Slums, die ausgeschlossen und sozial benachteiligt sind und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Kindern eine Perspektive zu bieten, um so ihre Lust am Leben wieder zu erwecken.

Nun waren die 13 - 15 jährigen Tänzer_innen eine Woche lang in Oldenburg, um ihre Aufführung zu präsentieren und lernten dabei Stadt und Umgebung kennen. Unter anderem auch IBIS, wo es zuerst eine Führung durch die Räume gab und anschließend zusammen gegessen wurde.

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Integrationskurs-Teilnehmende sprechen mit Stephan Albani (MdB)

Stephan Albani, Bundestagsabgeordneter der CDU, hat Deutschkurs-Schüler_innen von IBIS e.V. empfangen und ihre Fragen beantwortet. Anlass war eine mobile Ausstellung über den Deutschen Bundestag, die im famila-Einkaufszentrum in Oldenburg-Wechloy präsentiert wurde.  Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch daüber,wie die Arbeit der Bundestagsabgeordneten aussieht, welche Aufgaben welche Gremien im Bundestag haben und natürlich auch, wie die Integrationspolitik der Bundesregierung in nächster Zukunft aussehen wird.

  (c) C.Lüken

Gruppenfoto nach dem Gespräch

(c) C.Lüken

Begrüßung (links Uwe Erbel, GF IBIS e.V., 2.v.links Stephan Albani/ MdB ) 
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Aktuell ab Juli 2015

Bundesfreiwillige gesucht!

 Wir haben ab sofort wieder BFD-Stellen frei und suchen Bundesfreiwillige von 18 bis 80!

Taschengeld und Sozialversicherung werden während dieses Dienstes bezahlt;  ggf. (bis 27 Jahre) besteht auch ein Anspruch auf Kindergeld. BFD ist übrigens auch während des Bezugs von ALG II möglich –  200 Euro bleiben  dann anrechnungsfrei.

 Bei Interesse bitte eine Bewerbungs-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, mit kurzem Motivationsschreiben und Lebenslauf.  Wir freuen uns drauf!

Mehr Informationen zum BFD finden Sie/findet ihr unter http://www.bundesfreiwilligendienst.de/der-bundesfreiwilligendienst/oft-gestellte-fragen.html

 

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Am Donnerstag, 25.Juni 2015, feierte die Uni Oldenburg ab 16.00 Uhr das "Internationale Sommerfest", mit Ständen, Bühnenprogramm und leckeren Kleinigkeiten aus vielen Ländern. IBIS e.V. war auch mit einem Stand dabei:

(c) Krieger

 

 

(c) Krieger

 

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Einladung zu einer Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft:

 "Antizionismus, Antisemitismus und Islamismus in Frankreich"

Ein  Vortrag von Dr. Günther Jikeli

Dr. Günther Jikeli  ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des International Institute for Education and Research on Antisemitism (IIBSA) in London und Berlin.  Er kommt am 17.Juni 2015 nach Oldenburg und hält in der IBIS-Halle einen Vortrag über die Hintergründe des Antisemitismus in Frankreich.  Der Vergleich mit Deutschland lässt eine Reihe von Parallelen erkennen.

Mittwoch, 17.Juni 2015 um 19.30 Uhr in der IBIS-Halle, Klävemannstraße 14

Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen.

 Mehr Informationen zu dieser Kooperationsveranstaltung: Ankuendigung Vortrag Dr.Jikeli.pdf

 

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Die Türkei - ein zerissenes Land im 21. Jahrhundert

Cigdem Akyolkl spricht über die Generation Erdogan

Die Bilder gingen um die Welt, der Gezi-Park wurde zum weltweiten Symbol des Aufstandes: Im Frühjahr 2013 protestierten hunderttausende Türken und Türkinnen und forderten mehr Demokratie und den Rücktritt Erdoğans. Doch es kam anders: Im August 2014 wählten 52 Prozent Erdoğan zum Staatspräsidenten. Warum? Das Land ist gespalten: Die einen sehen in Erdoğan den „Vater der Heimat“, hoffen auf wirtschaftlichen Aufschwung und Stabilität, die anderen fürchten eine Entwicklung hin zum islamistisch-konservativen Staat. Erdoğan verfolgt seinen Kurs unerbittlich: Medien und Verwaltung werden ideologisch auf Linie gebracht, Kritiker inhaftiert, die Justiz, die politische Opposition und das einst mächtige Militär gedemütigt und ins bedeutungslose Aus abgeschoben. Cigdem Akyol, Türkei-Korrespondentin für zahlreiche namhafte deutschsprachige Medien, schildert die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die Erdoğan den Aufstieg nach ganz oben ermöglichten. Sie beschreibt seinen Werdegang, zeigt auf, wie sich die Türkei unter Erdoğan verändert hat und analysiert die Auswirkungen seines autoritären Politikstils.

Lesung und Gespräch mit CIGDEM AKYOL 5. Mai 2015 19.30 Uhr

IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle Klävemannstraße 16, Oldenburg

Moderation: Ulrich Bernstorf, Lokalsender Oeins

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Reihe Öffentliches Nachdenken... Veranstalter: Förderverein internationales Fluchtmuseum e. V. in Kooperation mit CMC - CvO Universität Oldenburg, IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle und der Buchhandlung Libretto Mit freundlicher Unterstützung des AStA der CvO-Universität Oldenburg.

 

Inklusionswoche in Oldenburg


Vom 4. bis 10.Mai 2015 findet erneut die Oldenburger Inklusionswoche statt.

IBIS e.V. ist auch dabei: am Dienstag, den 5.Mai 2015 von 13 bis 15 Uhr am Lefferseck. Hier wird es für interessierte Menschen ein Forum zum Thema "Barrierefreiheit"  geben.  Wie sind Ihre Erfahrungen zu diesem Thema? Was ist gut? Was sollte sich ändern? 

Neben dieser Einladung zur Stellungnahme bietet sich dort auch die Gelgenheit, mal in einem Rollstuhl Platz zu nehmen und zu erleben, welche Fähigkeiten gebraucht werden, um einen Rolli zu steuern.

Am Di. den 05.Mai, findet von 18:00 – 20:00 Uhr an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, im Hörsaal 1 eine Veranstaltung statt, die von IBIS e.V. unterstützt wird.

Das Menschenrecht auf eine inklusive Erziehung

(El derecho humano a la edacación inclusiva)

Vortrag von Vernor Munoz Villalobos (Costa Rica), Rechtsanwalt, Pädagoge und Philosoph.

Er war von August 2004 bis Juli 2010 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung und berichtet dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. In seinem Vortrag „Das Menschenrecht auf eine inklusive Erziehung“ erklärt, warum Teilhabe und eine inklusive Erziehung immer wichtiger werden - nicht nur weil die UN-Behindertenkonvention diese als allgemeine Menschenrechte verankert haben. Die Universität Oldenburg - Fakultät 1, sowie da CMC – begrüßt Senor Munoz herzlich in Oldenburg. Die Veranstaltung wird durch Gebärdendolmetscher unterstützt

Mehr zur Inklusionswoche finden Sie/ findest du auf dem Flyer  

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Impressionen vom Tanz in den Mai

Tanz in den Mai...
Tanz in den Mai 2015 - Bild 01
Tanz in den Mai...
Tanz in den Mai 2015 - Bild 02
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Tanz in den Mai...
Tanz in den Mai 2015 - Bild 13

Fotos: IBIS e.V./Daab

 

 Tanz in den Mai bei IBIS e.V.... Sonnenschein, Frühling, Tanz in den Mai!

IBIS lädt ein zur Party mit Musik aus verschiedenen Ländern.

Tanzen Sie mit uns in den Mai, am Donnerstag, 30.April 2015 ab 21 Uhr, in der IBIS-Halle, Klävemannstraße 16.
Eintritt: 5 Euro mit Willkommensgetränk
Plakat in mehreren Sprachen: Tanz in den Mai - Mailversion.pdf

 

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Vom 25.April bis zum 8.Mai 2015 immer mo - fr. von 10 - 17 Uhr in der IBIS-Halle:

"Ball-Arbeit - Fußball und Migration"

- eine Ausstellung wie "...eine Reise von der Welt des Profifußballs bis zum alltäglichen Straßenkick. Sie zeigt, wie Menschen durch den Fußball zu Migranten wurden, wie sie im Fußball ein Zuhause gefunden haben. Es werden aber auch Geschichten vom Scheitern erzählt: Junge Afrikaner kommen mit den Bildern der Stars im Kopf und dem Traum, Fußballprofi zu werden nach Europa und stehen kurz darauf mittellos auf der Straße."

Die Wanderausstellung wurde am Samstag, den 25.April 2015 eröffnet.

Darüber berichteten die NWZ online: http://www.nwzonline.de/oldenburg/spende-fuer-neue-kanzel_a_27,0,749399149.html  und der VfB Oldenburg: http://vfb-oldenburg.de/spannende-ausstellung-eroeffnet/

 

Im Rahmen der Ausstellung: Sonderveranstaltung am Freitag, den 8.Mai 2015 von 14 bis 18 Uhr:

Interkulturelle Kochstunde mit dem VfB  im Café IBIS, Klävemannstraße 16

Jeden Freitag ist von 14.00h bis 18.00h Uhr das Flüchtlingscafé bei IBIS geöffnet. In dieser Zeit finden sich hier in entspannter Atmosphäre Besucher_innen ein, die sich bei Kaffee, Tee und Keksen austauschen, Nachrichten aus ihrer Heimat lesen, zusammen essen, Deutsch lernen oder sich beraten lasssen.

Im Rahmen der „Ballarbeit“ Ausstellung, die bei IBIS e.V. gezeigt werden soll, werden Spieler und Fans des VfB Oldenburg für einen Nachmittag im Flüchtlingscafé sein, mit den anwesenden Gäste gemeinsam kochen und ins Gespräch kommen.

 

Mehr Infos zur Ausstellung und den Sonderveranstaltungen findest du / finden Sie hier: ballarbeit-flyer.pdf

Auf Wunsch können übrigens auch ca. 45minütige Führungen durch die Ausstellung angeboten werden. Um allen Interessierten einen ungestörten Besuch der Ausstellungshalle zu ermöglichen, bitten wir Gruppen ab 10 Personen in jedem Fall (auch ohne Führung), sich anzumelden. Sie erhalten dann eine Bestätigung des Termins oder einen Vorschlag für einen geringer nachgefragten Termin.

Freikarten für das Spiel VfB Oldenburg – FC St Pauli II am So 17.5. um 15:00 Uhr erhält die erste Gruppe, die sich anmeldet (sowie die 15. und 30. Gruppe). Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine Veranstaltungsreihe vom VfB für Alle e.V. in Kooperation mit Projekt Flutlicht e.V., IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V., Werkstattfilm e.V., VfB Oldenburg e.V., DGB- Stadtverband Oldenburg, DGB-Region Oldenburg-Ostfriesland, Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen, Bildung und Solidarität-Stiftung der GEW-Oldenburg Stadt und Show Racism the Red Card. 

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Where are you going?

Wenn ein Fetzen Zellstoff unsere Lebenswege bestimmt....

Multilinguales Theaterstück aus Berlin-Kreuzberg bei IBIS e.V.

Manchmal bestimmt ein Stück Papier, ob wir in der Mitte oder am Rande der Gesellschaft leben...  In einem selbstgeschriebenem Stück stellen die Mitglieder der Theatergruppe WIR SIND HIER! aus Berlin Kreuzberg, eine durchmischte Gruppe von Leuten mit verschiedenen legalen Aufenthaltsstati, ihre Positionen in einer globalisierten Welt in Frage.

Mehr Information zum Theaterstück "Whrere are you going" und der Theatergruppe WIR SIND HIER! findest du/ finden Sie im Flyer digital deutsch.pdf   Flyer digital englisch.pdf     Flyer francais.pdf     Flyer Arabisch.pdf      Flyer Farsi.pdf

Samstag, 18.April 2015 um 16.00 Uhr (Einlaß ab 15.30h) in der IBIS-Halle, Klävemannstraße 16

Eintritt frei; um Spenden wird gebeten

 

Durch den Einsatz eines Ringschleifenverstärkers ist diese Veranstaltung barrierefrei für Hörgeschädigte.

 

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Internationale Wochen gegen Rassismus

Wie in jedem Jahr finden 2015 im März bundesweit die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt – auch in Oldenburg.

IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle bietet in diesem Zusammenhang drei Veranstaltungen an:

1)     Vom 19. März bis 1. April 2015:

 Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“

Diese Ausstellung wurde im November 2013 in Nürnberg das erste Mail gezeigt. Seitdem war sie an über 60 Orten überall in Deutschland zu sehen - jetzt kommt sie im Rahmen der bundesweiten Wochen gegen Rassismus nach Oldenburg.
22 bilderreiche Tafeln setzen sich mit den Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrundes zwischen 2000 und 2011 auseinander.

Mehr Infos: www.opfer-des-nsu.de und www.ibis-ev.de

Geöffnet montags bis freitags 10 - 17 Uhr; IBIS-Halle, Klävemannstr.16 26122 Oldenburg

Eintritt frei. Gefördert durch die Amadeu-Antonio-Stiftung.

 

2)     19. März 2015, 19 Uhr

Ausstellungseröffnung

Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin, Buchautorin und Rechtsextremismus-Expertin aus Nürnberg, wird heute die Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“  eröffnen, die sie im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. erstellt hat.
Die Ausstellungsmacherin stellt das Projekt vor und geht auf aktuelle Entwicklungen im NSU-Komplex und den Umgang mit Neonazismus und Rassismus nach dem Auffliegen des NSU ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum.

 Birgit Mair, Ausstellungsmacherin

Neonazis und Rassisten sind gemäß dem Versammlungsgesetz von der Ausstellungseröffnung ausgeschlossen.

Die Ausstellung und die Eröffnungsveranstaltung werden gefördert durch die Amadeu-Antonio-Stiftung  

19. März 2015, 19 Uhr,  IBIS-Halle Klävemannstr.16;  Eintritt frei

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3)     20. März 2015, 19 Uhr

Podiumsdiskussion „Hate Crimes“

        

mit Prof. Dr. Marc Coester (HWR Berlin), Dr. Andreas Hieronymus (Europäisches Netzwerk gegen Rassismus)und Timo Reinfrank (Amadeu Antonio Stiftung) (v.l.n.r.)

„Hate Crimes“ sind Straftaten, die aus Hass auf eine Gruppe begangen werden. Unter den Begriff fallen rassistische Straftaten ebenso wie Straftaten gegen Obdachlose, Behinderte, Schwule, Lesben und Transgender.

In den USA müssen Hate Crimes schon seit 1990 gesondert dokumentiert werden. Bisher steht in

Deutschland in der Regel der Tatbestand im Zentrum der Ermittlung, nicht das Motiv des Täters.

Seit einigen Jahren wird aber auch hierzulande vermehrt über Hate Crimes diskutiert.

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg—Stiftung und dem Präventionsrat Oldenburg.

Freitag, 20. März 2015,  19 Uhr,   IBIS-Halle Klävemannstr.16;  Eintritt frei

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Durch den Einsatz eines Ringschleifenverstärkers  kann IBIS e.V. alle Veranstaltungen barrierefrei für Hörgeschädigte anbieten.

Mehr Infos zu den Veranstaltungen imHateCrime IWgR Flyer.pdf

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 Feuerlauf!

Am 17.März 2015 findet bei IBIS e.V. ein traditioneller Nouruz-Feuerlauf (Tschahar Shanb-e Suri) statt.

 Wir laden herzlich dazu ein!

 Mehr Infos findet ihr / finden Sie auf dem FlyerFeuerlauf.pdf

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"Zukunftstisch" bei IBIS e.V.


Am Samstag, 14.März 2015, findet bei IBIS e.V. von 11 bis 17 Uhr einer der 13 "Zukunftstische" statt, die im Rahmen der Vielfaltskampagne vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung organisiert werden.
Mehr zum Thema "Zukunftstische" findest du / finden Sie hier: Einladung Zukunftstische.pdf

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 Die Kriege in Syrien und im Irak

 und die Bedrohung durch den Iran und den Islamischen Staat

 Der Journalist Thomas von der Osten-Sacken arbeitet mit der Hilfsorganisation Wadi e. V. seit Jahren im Irak. Er berichtet in seinem Vortrag über die aktuelle Situation in der Region und hinterfragt kritisch die Strategie des Westens .

Mehr Informationen zur Veranstaltung: Ankuendigung TvdOS.pdf

 Diese Kooperationsveranstaltung mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft findet statt am

 Dienstag, 10.3.2015 um 19.30 Uhr in der IBIS-Halle, Klävemannstr.14

 Der Eintritt ist frei

Foto: Daab/ IBIS e.V.

Thomas von der Osten-Sacken bei IBIS e.V.

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Demonstration in Oldenburg

 Am Samstag, dem 21. Februar 2015, gingen in Oldenburg nahezu 3000 Menschen auf die Straße. Unter dem Motto " Für eine solidarische Gesellschaft - gegen jede Ausgrenzung"  demonstrierten Vertreter_innen von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Religionsgemeinschaften,  Verbänden, Organisationen, Vereinen und viele Einwohner_innen  für ein weiterhin buntes Oldenburg.

 Neben Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Bahattin Aslan, Herr Tolan (Yezidisches Forum), Dorothee Jürgensen (DGB) und Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann bekräftigte auch Constanze Schnepf von IBIs e.V. in ihrer Rede eindrücklich, wie wichtig gegenseitiger Respekt und ein friedliches Miteinander sind.  Mehr dazu hier: Demo 21.02.15 Rede Conny.pdf

Der Demonstrationszug

 

  

IBIS e.V. - für Menschenrechte ohne Grenzen

Fotos: IBIS e.V. / Pytjew

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Anschlag auf jüdischen Friedhof in Oldenburg

IBIS e.V. ist entsetzt über den Anschlag auf den jüdischen Friedhof in Oldenburg, verurteilt die Tat auf das Schärfste und solidarisiert sich mit der jüdischen Gemeinde in der Stadt Oldenburg.

 In der Nacht zu Samstag wurden die Säulen des Eingangstores zum jüdischen Friedhof in der Dedestraße mit Hakenkreuzen beschmiert, ebenso eine Mauer in der Nähe und zwei Fahrzeuge. Hakenkreuze und Schriftzüge fanden sich auch auf weiteren Gegenständen in der Umgebung. Bereits 2011 und 2013 hatte es Farbanschläge auf den jüdischen Friedhof gegeben.

 Es ist nicht hinnehmbar, dass in Oldenburg immer wieder antisemitische und offen verfassungsfeindliche Symbole und Parolen verbreitet werden. Menschenverachtung und antisemitisches Gedankengut haben in Oldenburg keinen Platz. Gleiches gilt für Hetze gegen Religionsgemeinschaften. Oldenburg ist eine weltoffene und vielfältige Stadt, in der wir uns Diskriminierung und menschenverachtendem Gedankengut und Verhalten entgegenstellen, wie es jetzt durch die Schmierereien offenbar wurde.

 Die Demonstration am kommenden Samstag (21.02.2015) wird Gelegenheit bieten, zu zeigen, dass Oldenburg keine Stadt des Rassismus, sondern eine solidarische Gemeinschaft aller Einwohner_innen ist und sich gegen jede Form der Ausgrenzung positioniert. Treffpunkt für die Demonstration ist die Südseite des Bahnhofs um 11Uhr.

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Veranstaltungswoche Erinnerungskultur  zu Gast bei IBIS

Rund um den 27. Januar 2015 , dem 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee, organisiert der Freundeskreis für Sinti und Roma in Oldenburg e.V. eine Veranstaltungsreihe zum Thema Erinnerungskultur. 

Aus diese Anlass findet am 1. Feburar um 19:00 Uhr eine Veranstaltung der „AG für den Frieden“ der Kooperativen Gesamtschule Rastede  bei IBIS statt, bei der über die Thematisierung von Sinti und Roma in der Schule gesprochen werden soll. Mehr Informationen zu dieser und den anderen Veranstaltungen im Rahmen der Veranstaltungswoche Erinnerungskultur finden Sie hier

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Medizinische Grundversorgung für Menschen ohne Krankenversicherung

IBIS e.V. richtet humanitäre Sprechstunde in Oldenburg ein

  Foto: IBIS e.V./Daab

 (v.l.): Elanah Lohse (IBIS e.V.), Uwe Erbel (IBIS e.V.), Dr. Martin Kramer (Klinikum), die Ärzte Dr. Michael Goethe und Dr. Gerhard Ksienzyk, Wolfgang Woltemade (Flora-Apotheke) und Dr. Mousa Mazidi (IBIS e.V.).

Migrant_innen ohne Krankenversicherung und sog. „papierlose“ Flüchtlinge können im Ernstfall nicht einfach zum Arzt gehen. Um ihre Notfallversorgung und grundlegende medizinische Behandlungen möglich zu machen, hat IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. jetzt eine humanitäre Sprechstunde eröffnet.  In Zusammenarbeit mit dem Klinikum Oldenburg und einem ehrenamtlichen Ärzteteam - unterstützt von ehrenamtlichen Arzthelfer_innen und Pflegekräften - wird nun immer donnerstags von 14 bis 16 Uhr bei IBIS e.V. in der Klävemannstraße 14 eine Sprechstunde angeboten, um bei dringend behandlungsbedürftigen Erkrankungen zu helfen.

 Über die Eröffnung wurde von NWZ und Sonntagszeitung berichtet.

 

Mehr Infos dazu auf unserer Seite "Humanitäre Sprechstunde"

 

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Hinweis auf eine Kooperationsveranstaltung von IBIS e.V., Global Music Player und dem Cadillac:

Music Crossing Borders

Benefizkonzert für die Flüchtlinge aus Kobane (Syrien)

mit dem multikulturellen World Music Ensemble der Uni Oldenburg,

dem Chor Bokaleta

und den Global Music Player AllStars.

Mehr Infos dazu hier: Flyer Konzert 16_01.pdf

 

Freitag, 16. Januar 2015

Beginn: 20:00 Uhr Eintritt: 4,-/ 8,- Euro

Ort: Huntestraße 4a, Oldenburg

Veranstalter: IBIS e.V., Cadillac Zentrum Für Jugendkultur, Global Music Player

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 Rückblick auf einen gelungenen Empfang

(c) IBIS e.V./ Daab

v.l. nach r.: Sabri Akan  (Musiker), Dr. Gisela Penteker (Vorsitzende des niedersächsischen Flüchtlingsrats), Uwe Erbel (Geschäftsführer IBIS e.V.), Prof. Dr. Reinhold Friedl (Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland), Germaid Dörfler-Eilers (Bürgermeisterin Oldenburg), Sahap Dag (Generalsekretär des Zentralrats der Yeziden in Deutschland)

Nach einer Runde Sekt im Café IBIS eröffnete der yezidische Musiker Sabri Akan die Veranstaltung mit seiner Saz, einem traditionellen  Instrument. Auf ein Grußwort des IBIS -Geschäftsführers Uwe Erbel folgte ein Überblick über die aktuelle Weltflüchtlingsproblematik durch Prof. Dr. Reinhold Friedl, den Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland.

„Ganz besonders herzlich begrüße ich die Flüchtlinge unter uns und heiße sie willkommen.“, sagte er zu Beginn seines Beitrags, „Ich freue mich über die vielen Gäste und sehe dieses Interesse als ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für eine Willkommenskultur gegenüber Flüchtlingen. Refugees Welcome!" Weiter zeigte Friedl sich erfreut über mehr als einhundert Gäste, darunter etliche Politiker aus Oldenburger Rat und Landtag, von Kirchen und Verbänden, sowie viele interessierte Bürger, darunter sehr viele junge Menschen.

 Zur Flüchtlingssituation in Oldenburg sprach die Oldenburger Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler. Die Vorsitzende des Flüchtlingsrats Niedersachsen, Dr. Gisela Penteker, befasste sich mit der Situation der Flüchtlinge in Niedersachsen.

 Schwerpunkt der Veranstaltung war der anschließende Beitrag zur Lage der Yeziden von Sahap Dag, Generalsekretär des Zentralrats der Yeziden in Deutschland.

Nach diesen Beiträgen von insgesamt einer guten Stunde gab es bei Suppe und Getränken Gelegenheit zu Gesprächen.

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Traditioneller Neujahrsempfang der UNO-Flüchtlingshilfe auch 2015 bei IBIS e.V.

IBIS e.V. freut sich, auch in diesem Jahr wieder zum Neujahrsempfang der UNO-Flüchtlingshilfe einzuladen.  Bereits zum achten Mal richtet Hon. Prof. Dr. Reinhold Friedl, Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland, diese traditionelle Veranstaltung in Oldenburg aus.

 In diesem Jahr stehen die Flüchtlingskrisen in Syrien und Irak sowie die aktuelle Lage der Yeziden im Vordergrund des Empfangs. Außerdem wird über die Situation und Aufnahme von Flüchtlingen in Niedersachsen und Oldenburg gesprochen.

 Nach einem Grußwort von Uwe Erbel, Geschäftsführer der Interkulturellen Arbeitsstelle IBIS e.V., wird Prof. Dr. Reinhold Friedl einen kurzen Überblick über die aktuelle Weltflüchtlingsproblematik geben. Anschließend geht die Oldenburger Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler auf die Flüchtlingssituation in Oldenburg ein. Über die Lage von Flüchtlingen in Niedersachsen spricht Dr. Gisela Penteker, Vorsitzende des Flüchtlingsrats Niedersachsen.

 Schwerpunkt der Veranstaltung ist der anschließende Beitrag zur Lage der Yeziden von Sahap Dag, Generalsekretär des Zentralrats der Yeziden in Deutschland. Die Yezidische Jugend Oldenburg wird Dags Vortrag ergänzen.

 Nach diesen Beiträgen von insgesamt einer guten Stunde wird es bei Suppe und Getränken Gelegenheit zu Gesprächen geben. „Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen“, so Friedl.

 

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

 

Dienstag, 13. Januar 2015 ab 18.30 Uhr

 

CAFÉ IBIS und IBIS-Halle

 Klävemannstr. 14/16 (Nähe Bahnhof)

 26122 Oldenburg

 Tel: 0441/ 88 40 16

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 2014

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Silvester-Party bei IBIS

Internationale Silvesterparty bei IBIS e.V. In der großen IBIS-Halle wird nach fetziger Musik getanzt, im Café kann man gemütlich zusammen sitzen – bereits um 21.00 Uhr beginnt am 31.Dezember 2014 die IBIS-Party mit Musik aus verschiedenen Ländern.

Wer Freude daran hat, ungezwungen mit Groß und Klein aus verschiedenen Herkunftsländern zu feiern und das Neue Jahr zu begrüßen, ist bei uns in der Klävemannstr.16 (Nähe Hauptbahnhof) herzlich willkommen!

Eintritt: VK 5 Euro (inkl. Willkommensdrink) / AK 7 Euro (inkl.Willkommensdrink)

Mittwoch, 31.Dezember 2014 ab 21.00 Uhr in der Klävemannstr.16, 26122 Oldenburg


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Schon mal vormerken - Ankündigung für langfristig Planende:

IBIS e.V. freut sich, auch 2015 wieder den traditionellen Neujahrsempfang der UNO-Flüchtlingshilfe auszurichten. Er wird am Dienstag, 13.Januar 2015 ab 18.30 Uhr in der Klävemannstr. 14/16 stattfinden, und zentrales Thema wird die aktuelle Lage der Yeziden sein. 

Mehr dazu ab Januar 2015 hier.

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Übergabe der gespendeten Geschenkpäckchen

Am Donnerstag, 18.12. wurden im Café IBIS die vielen Geschenke, die von Oldenburger_innen liebevoll gespendet wurden und/oder durch die Geldspende von "Engel & Helden" hinzugekauft werden konnten, an die Kinder übergeben. Es war ein schöner Nachmittag für alle Beteiligten, mit vielen großen Augen, zartem Lächeln, schüchternem Zugriff aufs Paket und großer Freude.

Hier noch ein paar erste Impressionen, verbunden mit herzlichem Dank an alle, die es möglich gemacht haben.

 

Erwartung     Da ist er! 

  Es geht los...  ..Freude ...  ...Freude... .... ...Freude

Gruppenfoto und:  !

 (c) alle Fotos: Daab/IBIS e.V.

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Spannende Veranstaltung

(c) Foto: Schütz/IBIS e.V.)

Ein Thema, das auf großes Interesse stößt: zur Kombination aus Lesung und Podiumsdiskussion über die schmutzigen Geschäfte der Fleischindustrie füllten am Montag, 8.12.14 weit über 100 Zuhörer_innen die IBIS-Halle.

Der ausführliche NDR-Bericht von Jessica Holzhausen beschreibt Stimmung und Inhalt des Abends eindrücklicher, als wir es hier in der Kürze könnten:  http://www.ndr.de/kultur/buch/Ein-Krimiautor-auf-Spuren-der-Fleischmafia,fleischmafia118.html

Mehr Infos zur gesamten Veranstaltungsreihe auf den Seiten der ALSO -Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg: http://www.also-zentrum.de/archiv/beitrag/erste-krimi-lesung-diskussion-fand-grosses-interesse.html

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Großzügige Unterstützung der Geschenkpäckchenaktion durch Engel & Helden

 

Rainer Zaehle (Geschäftsführer "Engel & Helden") übergibt den Spendenscheck an Uwe Erbel (Geschäftsführer IBIS e.V.)

(c) alle Fotos Daab/IBIS e.V.

Am 4.Dezember durfte  IBIS e.V. einen Scheck von der Werbeagentur Engel & Helden in Empfang nehmen. Mit 1500 Euro möchte die Werbeagentur dabei helfen, Flüchtlingkinder zu beschenken.  Engel & Helden unterstützt mit dieser Summe zum Einkauf von vielen kleinen Geschenken den Verein IBIS e.V., der alljährlich Geschenkspenden für Flüchtlingskinder sammelt.

IBIS freut sich sehr über diese Unterstützung. Die Übergabe der Geschenkpäckchen an die Kinder findet am 18.12.2014 statt.

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Landtagspräsident überreicht Spende in Höhe von 5000€

IBIS-Geschäftsführer Uwe Erbel freut sich über eine Zuwendung in Höhe von 5000 Euro, die ihm von Landtagspräsident Bernd Busemann mit diesem symbolischen Scheck überreicht wird. Hintergrund ist, dass Stühle aus dem Plenarsaaal des Landtags verkauft wurden. Aus dem Erlös dieses Verkaufs wurden vier Organisationen aus Niedersachsen mit je 5000 € bedacht, darunter auch IBIS e.V.


IBIS freut sich sehr über diese großzügige Spende und wird das Geld für die psychosoziale Unterstützung und Therapie von traumatisierten Flüchtlingen einsetzen.
Für diejenigen, die diese dringend gebrauchte Hilfe für Flüchtlinge ebenfalls unterstützen möchten, hier die Kontonummer unseres Spendenkontos:

DE13 2805 0100 0000 4317 59 bei LzO

BIC/SWIFT BRLADE21LZO

- und unser herzlicher Dank!


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"Am zwölften Tag" - der Krimi rund um die schmutzigen Geschäfte der Fleischindustrie

Lesung und Diskussion

»Schorlau gelingt es einmal mehr, ein topaktuelles Thema in einer spannenden Geschichte umzusetzten. [...] eine absolute Leseempfehlung für eine Story, die fesselt und nachdenklich macht.«, krimizeitschrift.de, 22.01.2014

Der Autor Wolfgang Schorlau kommt am Montag, 8.Dezember 2014 nach Oldenburg und liest aus seinem Krimi „Am zwölften Tag“, in dem es um die schmutzigen Geschäfte der Fleischindustrie geht.

Sein Buch hat 2014 den Stuttgarter Krimipreis als bester Wirtschaftskrimi erhalten und beschreibt den fehlenden Respekt vor den Tieren ebenso wie den fehlenden Respekt vor den Beschäftigten, häufig osteuropäischen Arbeitsmigrant_innen. Vor allem um diesen zweiten Aspekt wird es in der anschließenden Diskussion gehen: „Wer zahlt den Preis für Billigfleisch?“.

Neben dem Autor werden Matthias Brümmer ( Gewerkschaft NGG), Guido Grüner ( Oldenburger Arbeitslosenselbsthilfe), Monsignore Peter Kossen (Bischöfl. Offizialat Vechta) und Daniela Reim (Beratung für mobile Beschäftigte) daran teilnehmen und den Austausch zu diesem Thema anregen.

Mehr Infos dazu hier:

A5-Flyerquer.pdf

Der Eintritt ist frei; Spenden zum Ausgleich der Kosten sind sehr willkommen.

Montag, 8.Dezember 2014, 19 Uhr in der IBIS-Halle, Klävemannstr.16

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von ALSO e.V., IBIS e.V., NGG, DGB, Arbeit und Leben, AbL und BUND.

Durch unseren Ringschleifenverstärker ist auch diese Veranstaltung für Hörgeschädigte barrierefrei.

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Übergabe eines gespendeten Fahrrads

Foto: Kaiser-Hoheisel/IBIS

 IBIS-Mitarbeiter Mousa (l.) übergibt Achmed (r.) das von Christoph Baak gespendete Fahrrad. Die Freude darüber war besonders groß, weil Achmed jetzt mobil ist und den Deutschkurs besuchen kann.

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Masken, Musik und Begegnungen - Das war unser Tag der offenen Tür

Sängerin Ketevan berührt mit ihren melancholischen Liedern aus Georgien.

Anschließend tanzte die Gruppe RAHA zu iranischer Musik

Im Cafe IBIS hatten die Besucher_innen derweil Gelegenheit eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen.

Das Cafe IBIS ist gut gefüllt, eine reger Austausch zwischen verschiedenen Besucher_innen entsteht.

 

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Herzlich willkommen zum Tag der offenen Tür!

Seit fünf Jahren sind wir jetzt in der Klävemannstraße 16. Wer dort mal einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, ist eingeladen, uns am 21.November 2014 zu besuchen.

 

 

Von 15 bis 19 Uhr sind die Türen offen. Neben den Informationen über unsere Arbeit wird es einen Auftritt der "Raha"-Tanzgruppe geben, Ketevan wird einige ihrer melancholischen Lieder aus Georgien singen, und man kann die lebendige Atmosphäre des IBIS-Flüchtlingscafés kennenlernen.

Wer sich über die Arbeit unserer Nachbarin Blauschimmel Atelier e.V. informieren möchte, wird auch in ihren Räumen Informationen und Unterhaltung vorfinden, kann z.B. an einem Maskenbau- und Kunst-Workshop teilnehmen. Die Aktionen beginnen um 15 Uhr mit einer kurzen offiziellen Eröffnung und enden gegen 19 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einführung in die Geschichte des Antisemitismus und zur Kritik des Friedensbegriffs

Im Rahmen der in Oldenburg stattfindenden Veranstaltungsreihe Zur Kritik des Antisemitismus wird es als Auftaktveranstaltung zwei kürzere Vorträge zur Einführung in die Geschichte des Antisemitismus und zur Kritik des Friedensbegriffs geben:

Geschichte des Antisemitismus
Antisemitismus ist eine anpassungs- und modernisierungsfähige Ideologie. Er zieht sich durch die (europäische) Geschichte. Bei Betrachtung dieser Geschichte zeigen sich Wandel und Kontinuität.
Der Vortrag soll einen Überblick über die Geschichte des Antisemitismus seit der Entstehung des Christentums geben und will dabei insbesondere auf zentrale Wandlungen dieser bis heute wirkmächtigen Ideologie eingehen. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Entwicklung in Deutschland gelegt, wo sich unter dem Eindruck massiver gesellschaftlicher Umwälzungen im 19. Jahrhundert eine spezifisch deutsche Form des Antisemitismus entwickelte.


Kritik des Friedensbegriffs
Was bedeutet Frieden? Was wird und wurde als Frieden bezeichnet? Ist Frieden ein Zustand oder etwas prozesshaftes? Und inwiefern kann Frieden als Schlagwort_Ziel_Forderung einer emanzipatorischen Bewegung dienlich sein?
Anhand von einer Textauswahl wird sich diesen Fragen in dem Vortrag gewidmet.
Dabei werden sicherlich mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, aber auch ein Einblick in verschiedene Positionen und Entwicklungen eines Begriffs gegeben, der sicherlich viel beinhalten kann, aber dann oft nur wenig sagt.

Ort: IBIS (Klävemannstrasse 16, 26122 Oldenburg)
Datum: 19. November 2014
Beginn: 19.00 Uhr

 Eine Veranstaltung des Bündnis gegen Antisemitismus in Kooperation mit IBIS e.V. im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeo-Antonio-Stiftung.

PS: auch für diese Veranstaltung wurde uns vom Internationalen Fluchtmuseum e.V. ein Ringschleifenverstärker als Dauerleihgabe überlassen. Wir freuen uns, die Veranstaltung dadurch auch für hörgeschädigte Menschen barrierefrei gestalten zu können.

 „Portrait des Antisemiten“ – Jean-Paul Sartres und Erich Fromms Beiträge zu einer kritischen Antisemitismustheorie

Vortrag von Ingo Elbe 

Wie kommt ein Mensch dazu, Antisemit_in zu werden?

Diese leider hochaktuelle Frage steht im Zentrum von Jean-Paul Sartres (1905-1980) wegweisender Studie „Überlegungen zur Judenfrage“ aus dem Jahr 1946. Dabei ist der Titel dieses Werkes irreführend, denn eine „Judenfrage“ gibt es Sartre zufolge gar nicht, nur eine „Antisemitenfrage“. Der Antisemitismus ist Sartre zufolge nämlich keine Reaktion auf das wirkliche Verhalten von jüdischen Personen. Wenn man daher den Antisemitismus verstehen wolle, müsse man die Person des Antisemiten ergründen.

Der Vortrag soll allgemeinverständlich darlegen, welches Portrait des Antisemiten Sartre zeichnet und dabei auch auf sehr ähnliche Erklärungsmuster zurückgreifen, wie sie in der Theorie des autoritären Charakters von Erich Fromm (1900-1980) angelegt sind.

Datum: 21. November 2014

Beginn: 19.30 Uhr

Ort: IBIS e.V., Klävemannstrasse 16, 26122 Oldenburg

Die Veranstaltung ist auch auf Facebook zu finden.

 Eine Veranstaltung des Bündnis gegen Antisemitismus in Kooperation mit IBIS e.V. im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeo-Antonio-Stiftung.

PS: auch für diese Veranstaltung wurde uns vom Internationalen Fluchtmuseum e.V. ein Ringschleifenverstärker als Dauerleihgabe überlassen. Wir freuen uns, die Veranstaltung dadurch auch für hörgeschädigte Menschen barrierefrei gestalten zu können.

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Zeitzeuge zu Besuch in Oldenburg:

Felix Lipski, der als Kind das Minsker Ghetto überlebte

 Felix Lipski wurde in Minsk geboren. In Minsk begann die Ermordung der europäischen Juden. Gleich nach dem nach Überfall auf die Sowjetunion wurden dort über 20 000 Juden ermordeten und einen Monat später ein Ghetto errichtet.  Zu den in Minsk  bereits eingepferchten 50 000 Menschen wurden ab dem Herbst  1941 weitere 50 000 Juden aus dem Deutschen Reich deportiert. Darunter waren auch 33 Oldenburger Juden. Alle kamen nicht mehr zurück.

An ein viertägiges Pogrom,  bei dem durch ein SS-Sonderkommando 14 Oldenburger erschossen oder in Gaswagen erstickt wurden, kann sich Felix Lipski genau erinnern. Die Flucht zu den Partisanen gelang Mutter und Sohn im Sommer 1943 – nur so überlebten sie die Shoah. Nach dem Krieg wurde Lipski in der Sowjetunion Arzt und immigrierte 1998 nach Deutschland. Er kommt heute aus Bochum nach Oldenburg, um seine bewegenden Erinnerungen zu erzählen. 

Die Veranstaltung findet im Anschluss an den „Erinnerungsgang“ statt, mit dem in Oldenburg jedes Jahr der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird. (mehr dazu : http://www.erinnerungsgang.de/?page_id=1454)

Montag, 10.November 2014 ab 19.30Uhr im Café IBIS, Klävemannstr.16

Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen.

 Durch den Einsatz eines Ringschleifenverstärkers ist diese Veranstaltung barrierefrei für Hörgeschädigte.

Veranstalter_innen: IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung e.V., Bündnis gegen Rechts, Sachor -für eine geschichtsbewusste Erziehung nach Auschwitz und Deutsch Israelische Gesellschaft (DIG)

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Gemeinsam beim Fußball

(Foto: IBIS e.V.)

 Am Sonntag, 26. Oktober 2014, besuchten Flüchtlinge aus Oldenburg zusammen mit Mitarbeiter_innen von IBIS e.V. das Marschwegstadion und sahen sich das Spiel VfB Oldenburg- BV Cloppenburg an. Zu dem Besuch hat der VfB Oldenburg zusammen mit seinen Fans eingeladen und hierfür Freikarten verschenkt.

Das Spiel konnte der VfB zwar nicht gewinnen (der VfB verlor knapp mit 1:2) – dafür aber viele neue Fans...

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Aufklären oder Vertuschen? 

Podiumsdiskussion zu den Ergebnissen des NSU Untersuchungsausschusses

Freitag, 17.Oktober 2014, 19.30 Uhr in der IBIS-Halle, Klävemannstr.14 / Eintritt frei

Im Sommer 2012 wird mit dem Auffliegen des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) bekannt, was vorher fast niemand für möglich gehalten hatte: Nazis haben über mehrere Jahre aus dem Untergrund heraus neun Migrant_innen und eine Polizistin ermordet.

Im Mai 2013 wird in München der Prozess gegen  Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger eröffnet. Im Sommer legt der NSU Untersuchungsausschuss seinen Abschlussbericht vor, der im September vom Bundestag einstimmig verabschiedet wird. In dem Bericht werden die zahlreichen eklatanten Defizite der Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden aufgezeigt und 50 Schlussfolgerungen mit konkreten Reformvorschlägen vorgenommen. Trotz des vorliegenden Abschlussberichts bleibt vieles unaufgeklärt. 

 Wie kann in Zukunft sichergestellt werden, dass Polizei und Justiz rassistische Taten adäquat bearbeiten und Diskriminierungen in den Behörden verhindert werden? Welche der ausgesprochenen Empfehlungen des NSU Untersuchungsausschusses wurden bislang tatsächlich umgesetzt? Inwiefern kann präventiv gegen extreme Rechte vorgegangen und das zivilgesellschaftliche Engagement gestärkt werden? 

 Über diese und weitere Fragen werden Eva Högl (Mitglied im NSU Untersuchungsausschuss), Dr. Britta Schellenberg (Wissenschaftlerin am CAP-Centrum für angewandte Politikforschung an der LMU München mit dem Arbeitsschwerpunkt Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus) und Wolf Wetzel (Journalist und Autor des Buches „Der NSU Komplex:Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund - wo hört der Staat auf?“) diskutieren. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Dr. Klaus Thörner (Gruppe Sachor- für eine geschichtsbewusste Pädagogik nach Auschwitz).

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation von

IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. / Oldenburger Bündnis gegen Rechts / Gruppe Sachor für eine geschichtsbewusste Pädagogik nach Auschwitz / Internationales Fluchtmuseum e.V.

und gefördert durch:

DGB / DGB Jugend / Ver.di / Bildung und Solidarität-Stiftung der GEW /VVN-BdA / Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg

 Mehr Infos zur Veranstaltung: Mailflyer NSU Okt 2014.pdf

PS: auch für diese Veranstaltung wurde uns vom Internationalen Fluchtmuseum e.V. ein Ringschleifenverstärker als Dauerleihgabe überlassen. Wir freuen uns, die Veranstaltung dadurch auch für hörgeschädigte Menschen barrierefrei gestalten zu können.

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Nachlese

29. September 2014: Große Freude bei den IBIS-Kindern  / LzO-Spende über 1.500,-- Euro ermöglicht Ausflüge

Was bisher für die Kinder der interkulturellen Tagespflege unter dem Dach von IBIS e.V. nicht möglich war, kann jetzt durch einen neuen Krippenwagen umgesetzt werden: gemeinsame Ausflüge zum Wochenmarkt, zum Hafen und auf Spielplätze für die Kinder aus unterschiedlichen Ländern.
Durch die Spende der LzO können die Kinder sicher die Oldenburger Umwelt erkunden, während ihre Eltern im Integrationskurs in Ruhe Deutsch lernen.

 (Foto: Tilman Daab/IBIS e.V.)
hinten von links nach rechts: Nejra Drljevic, Bettina Kaiser-Hoheisel (IBIS e.V.), 
Jan-Steffen Daniels und Gabriele Mesch (LzO)

Gabriele Mesch und Jan-Steffen Daniels von der Landessparkasse zu Oldenburg überreichten den Scheck in Höhe von 1500,- Euro an die IBIS-Großtagespflege unter der Leitung von Nejra Drljevic und Bettina Kaiser-Hoheisel.

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27.September 2014: IBIS e.V. auf dem Oldenburger Kramermarkstumzug:

          

Auf geht's!                                                                                   Ibisse auf dem Weg zum Umzug

        

Das Motto                                                                                    Viel Sonne, viel Publikum

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24. September 2014: Luisa Natiwi war bei IBIS e.V. - ein "märchenhafter" Nachmittag!

                   

Mehr Infos zu Luisa Natiwi:   Mailflyer KiBe einzeln.pdf

 

 (alle Fotos: Kaiser-Hoheisel/IBIS)

 

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IBIS-Stellungnahme

Übergriffe in Flüchtlingsunterkünften

 IBIS e.V.  ist bestürzt über die am Sonntag bekannt gewordenen Berichte über Misshandlungen von Flüchtlingen in Flüchtlingsunterkünften in Nordrhein-Westfalen. Dort wurden Flüchtlinge von privatem Wachpersonal der Firma SKI, einem Subunternehmen der Firma European Homecare, misshandelt und gefoltert. European Homecare ist einer der größten Betreiber von Flüchtlingsunterkünften in Deutschland.

 Hier in Niedersachsen gibt es keine gesetzlich geregelten Mindeststandards für Gemeinschaftsunterkünfte (vgl.  Studie von ProAsyl „Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland“  http://www.proasyl.de/fileadmin/fmdam/NEWS/2014/Laendervergleich_Unterbringung_2014-09-23_02.pdf , S. 35, 29.09.2014).

 Dass  Gemeinschaftsunterkünfte oft von privaten Unternehmen betrieben werden, führt  zur Undurchsichtigkeit des Systems. Bei Übergriffen des Personals oder anderer Bewohner_innen ist es für Betroffene oft nicht möglich, sich zu beschweren, da in den Unterkünften keine offiziellen Beschwerdeinstanzen vorhanden sind. Ebenso sollte der Staat Überwachungsmechanismen einführen, die die Sicherung der Qualität in den Gemeinschaftsunterkünften gewährleisten. Umso wichtiger sind unabhängige Ansprechpartner_innen für die Flüchtlinge.

 Flüchtlinge, die vor Krieg, Folter und Gewalt geflüchtet sind, haben nach Zuflucht gesucht. Es ist verstörend und beschämend, wenn sie an einem vermeintlich sicheren Ort weitere Repressalien und Gewalt erleben müssen.

 Vor dem Hintergrund der Geschehnisse ist es zu begrüßen, dass die Stadt Oldenburg als Aufsichtsbehörde über die kommunalen Gemeinschaftsunterkünfte auch ohne konkreten Anlass eine sofortige Revision der in Oldenburg angestellten Sicherheitskräfte angeordnet hat. Damit wird sie ihrer Verpflichtung gerecht. Flüchtlinge müssen sich darauf verlassen können, dass ausschließlich Sicherheitskräfte beschäftigt werden, die nicht bereits in der Vergangenheit durch herabwürdigendes und gewalttätiges Verhalten aufgefallen sind.

Schon lange spricht sich IBIS e.V. für eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen aus. Auch steigende Flüchtlingszahlen sollten das Land Niedersachsen und die Kommunen nicht davon abhalten, eine dezentrale Unterbringung zu fördern und umzusetzen. Die politische Einstellung, dass eine Verschlechterung der Lebenssituation von hier lebenden Flüchtlinge und eine zentrale Unterbringung Menschen vom Herkommen abhalten soll, wie sie früher propagiert und in manchen Bundesländern immer noch betrieben wird, ist veraltet, inhuman und funktioniert nicht.

 Ziel muss ein sein, Asylsuchenden ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, zu dem Privatsphäre, Sicherheit und Selbständigkeit gehört. Das Ziel kann - unter anderem - durch eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen erreicht werden.

 Die zentralen Unterkünfte in Deutschland sind durch die hohe Anzahl von Flüchtlingen überfüllt und viele Kommunen müssen auf Notlösungen wie Container oder Zelte zurückgreifen. Die Zustände sind für Menschen unzumutbar und verletzen in hohem Maße die Menschenwürde.

 IBIS e.V. nimmt den erschreckenden Bericht aus Nordrhein-Westfalen zum Anlass, die Stadt Oldenburg aufzufordern, stärker in den Ausbau von bezahlbarem Wohnraum zu investieren und dadurch die dezentrale Unterbringung voranzubringen. Der Bau weiterer Gemeinschaftsunterkünfte darf nur eine Übergangslösung sein. 

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"Schmerzliche Heimat"

Lesung mit Peter Schwarz

Zweimal brach für Semiya Simsek eine Welt zusammen: Das erste Mal am 9. September 2000, als ihr Vater Enver Simsek erschossen wurde. Und dann, als nach über elf Jahren die Hintergründe der Tat ans Licht kamen.

Es war der erste von zehn Morden des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). In dem gemeinsam mit dem Journalisten Peter Schwarz geschriebenen Buch „Schmerzliche Heimat“ berichtet Semiya Simsek, wie das Verbrechen ihr Leben und ihr Vertrauen in Deutschland erschütterte – das Leben einer türkischen Einwandererfamilie, für die dieses Land längst Heimat war.

 Am Mittwoch, 08. Oktober um 19:30 Uhr liest Peter Schwarz aus dem Buch und erzählt von seinen Erfahrungen bei den Recherchen, die Erschütterndes und Empörendes zu Tage förderten, aber auch bewegende Einblicke in Semiya Simseks lebensfreudige  und bemerkenswert unverbitterte Großfamilie ermöglichten.

Mehr Informationen zur Veranstaltung:

Flyer NSU Okt 2014.pdf

Zu den Personen:

 Foto: (c) Stephanie Schweigert

Peter Schwarz, geboren 1965, ist Redakteur der Waiblinger Kreiszeitung. Mehrmals erhielt er den Deutschen Lokaljournalistenpreis, unter anderem für seine Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden; 2002 wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.

 

 Foto: (c) Stephanie Schweigert

Semiya Simsek, geboren 1986 im hessischen Friedberg, war vierzehn Jahre alt, als ihr Vater ermordet wurde. Jahrelang stand die Familie unter Verdacht, bis die Morde des NSU im November 2011 aufgedeckt wurden. Semiya Simsek hat als Pädagogin gearbeitet und entschloss sich im Herbst 2011, vorerst in die Türkei zu ziehen, wo sie nie zuvor gelebt hat.

 

"Schmerzliche Heimat"

Lesung und Diskussion mit dem Autor Peter Schwarz

Mittwoch, 08. Oktober 19:30 Uhr,  IBIS Halle, Klävemannstraße 14

Eintritt: 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro


Auch für diese Veranstaltung wurde uns vom Internationalen Fluchtmuseum e.V. ein
Ringschleifenverstärker als Dauerleihgabe überlassen.
Wir freuen uns, die Veranstaltung dadurch auch für hörgeschädigte Menschen
barrierefrei gestalten zu können.

 

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Rückblick:

IBIS e.V. feierte 20-jähriges Bestehen

Am Samstag, den 20. September 2014 feierte IBIS e.V. zusammen mit seinen Mitarbeiter_innen, Freunden_innen, Förderern_innen und ehemaligen Mitarbeiter_innen das 20-jährige Bestehen des Vereins.

Der Festakt wurde feierlich in der Klävemannhalle eingeleitet. Uwe Erbel (Geschäftsführer von IBIS e.V.), Ayça Polat (Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg), Annelen Meyer (Bürgermeisterin von Oldenburg), Dr. Reinhold Friedl (Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland) lobten sowohl die Arbeit von als auch die gute Zusammenarbeit mit der Interkulturellen Arbeitsstelle.

Zudem wurden Grußworte von Cornelia Rundt (Sozialministerin des Landes Niedersachsen) und Christine Lüders (Antidiskriminierungsstelle des Bundes) verlesen. Christine Lüders lobte in ihrem Grußwort die Integrationsarbeit, die IBIS e.V. in den letzten 20 Jahren geleistet hat und betonte, dass IBIS e.V. nicht nur wichtiger Anlaufpunkt für Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund im Raum Oldenburg ist, sondern auch ein breites Spektrum an Bildungs- und Weiterbildungsangeboten anbietet. Für sie sei der Austausch zwischen den Kulturen, ihre Gleichberechtigung und das Beseitigen von Vorurteilen ein zentraler Punkt für die interkulturelle Arbeit, die sie von IBIS e.V. gut vertreten sieht.

Dr. Reinhold Friedl von der UNO- Flüchtlingshilfe ging auf die gute und langjährige Zusammenarbeit mit dem Oldenburger Verein ein. Er nannte einige Fakten zur aktuellen internationalen Flüchtlingssituation und stellte sie in den Vergleich mit der Flüchtlingssituation zur Zeit der Gründung von IBIS. In seiner Rede betonte er noch einmal die Wichtigkeit der Gründung des Vereins in den 90-er Jahren und das die Arbeit von IBIS bis heute noch von hohem Stellenwert ist.

Cornelia Rundt hob in ihrem Grußwort die einzelnen Bereiche von IBIS hervor. Sie erkannte die gute und wichtige Arbeit der Flüchtlings- und Sozialberatung an, die Flüchtlingen und traumatisierten Menschen dabei hilft, mit ihren Erlebnissen umzugehen und eine langfristige Lebensperspektive in der neuen Heimat zu entwickeln. Auch die Begegnung von Flüchtlingen und Einheimischen im Flüchtlingscafé sah sie als wichtigen Punkt für Integration an. Zum Schluss ihrer Rede nannte sie noch das breite Angebot an Alphabetisierungs- und Sprachkursen, welche IBIS anbietet und die Antidiskriminierungsarbeit, die der Verein leistet.

Nach der Verlesung der Grußworte hatten die Gäste Gelegenheit, sich mit den Mitarbeitern von IBIS e.V. auszutauschen und Erinnerungen an 20 Jahre Integrationsarbeit in Oldenburg zu teilen. Anschließend gab die Band Revolution „R“ ein Konzert, bei dem die Besucher zu den Klängen und eigenen Texten der Reggae und Rap Gruppe feiern konnten. Abgerundet wurde der Abend mit einer Party, bei der der DJ DAN SMILES die Gäste mit Elektro Swing und Balkan Beats zum Tanzen brachte.

Eingebettet war die 20-Jahr-Feier in die Interkulturelle Woche, die von der EWE Stiftung sowie von der Lotto Sport Stiftung gefördert wurde und in der der Verein vom 21. bis 27. September mehrere Veranstaltungen angeboten hat.

In dieser Woche wurden unter anderem Diskussionen zu den Themen „Schutz vor Diskriminierung“ und „Chancen und Probleme von Integrationskursen“ angeboten. Des Weiteren gab es eine „Interkulturelle Märchenstunde mit Luisa Natiwi“, einen „Zukunftstag“ mit Beratung über Berufsperspektiven für Jugendliche und eine Fachtagung zur „Lebenswirklichkeit von Flüchtlingen in der Praxis“.

 Foto: IBIS e.V.

von links nach rechts: Dr. Reinhold Friedl, Uwe Erbel, Constanze Schnepf, Ayca Polat, Annelen Meyer

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Interkulturelle Woche 2014 - 20 Jahre IBIS

„Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern!“ - so lautet das Motto der bundesweiten Interkulturellen Woche, die auch dieses Jahr im September stattfindet.


Für IBIS e.V. passt das diesjährige Motto ganz hervorragend, denn der Verein feiert 2014 sein 20jähriges Jubiläum. Seit 1994 setzt sich IBIS –Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. für das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft ein, für Unterstützung, Beratung und Verständigung. „Das Gemeinsame erkennen können und die verbleibenden Unterschiede als Bereicherung erleben“, das ist die Zielvorstellung, die IBIS e.V. von einem sinnvollen Miteinander der Kulturen hat.  Zu dieser positiven Sichtweise soll auch das Programm beitragen, das IBIS e.V. für die Interkulturelle Woche vom 20.- 26.September entwickelt hat.


Nach der offiziellen Eröffnung der Interkulturellen Woche am Samstag, dem 20. September 2014, wird um 18 Uhr in einem öffentlichen Festakt zum 20jährigen Jubiläum der Interkulturellen Arbeitsstelle gratuliert. Anschließend wird mit „Revolution R“ gefeiert, einer Band, deren Mitglieder ihre Wurzeln zwischen Westafrika, der Normandie und Ostfriesland haben. Bei der anschließenden Party legt DJ DAN SMILES auf.


Am Montag, 22.September 2014 veranstaltet die IBIS-Lernförderung einen „Zukunftstag“. Jugendliche an der Schwelle zwischen Schule und Beruf können sich von 13 – 18 Uhr individuell über ihre Chancen und Perspektiven beraten lassen. Der Veranstaltungstag endet am Abend mit drei Episoden von „Die gefährlichsten Schulwege der Welt“, einem Film, der eindrücklich vermittelt, welchen Mut und festen Willen Schulkinder in aller Welt aufbringen müssen, um zu erreichen, was uns so selbstverständlich erscheint: eine Schule, die uns die Chance auf eine gute Zukunft öffnet.


Am Dienstag, dem 23.September 2014 öffnet die Antidiskriminierungsstelle bei IBIS e.V. ihre Türen. In einer Open Space-Veranstaltung kann jede/r Interessierte Fragen zum Thema „Diskriminierung“ stellen, wie man sie erkennt und wie man sich davor schützen kann. Am Abend wird zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, auf der über die neuesten Entwicklungen in Niedersachsen gesprochen wird. 


Am Mittwoch, 24.September bietet die Interkulturelle Arbeitsstelle einen Nachmittag für all diejenigen an, die Zuhören und Phantasiewelten lieben: die Märchenerzählerin Luisa Natiwi kommt nach Oldenburg und wird bei IBIS e.V. eine interkulturelle Märchenwelt für Groß und Klein entstehen lassen. Luisa Natiwi lebt jetzt seit vielen Jahren in Hamburg. Gebürtig in Uganda, haben sich  Missionare ihrer angenommen, nachdem sie von einer Hyäne ins Bein gebissen wurde und die Wunde nicht heilen wollte. Sie floh nach Deutschland, hat viel erlebt und das Märchenerzählen zu ihrem Hobby gemacht. Mit den Erlösen für ihre Märchenstunden unterstützt Natiwi die Arbeit des Vereins „Zebracrossing e.V.“, der sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen in Uganda einsetzt.


Donnerstag, der 25.September ist interessant für alle, die privat oder beruflich mit Deutsch-Sprachkursen zu tun haben. Das IBIS-Deutschkursbüro lädt ab 19 Uhr ein, mit Gästen wie Ayca Polat (Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg) und Ulrike Bremermann  (Bundesamt für Migration und Integration) über „Chancen und Probleme der Integrationskurse heute“ zu diskutieren und Fragen zu diesem Thema zu stellen.

 
IBIS e.V. beschließt seine „Interkulturelle Woche 2014“ am Freitag, dem 26.September mit einer Fachtagung zum Thema „Lebenswirklichkeit von Flüchtlingen – Grenzen und Möglichkeiten von Beratung und Unterstützung“. Die Tagung beginnt um 15 Uhr und endet – nach zahlreichen Vorträgen und Diskussionen – mit einem gemeinsamen Abendessen.


Am folgenden Samstag wird dann wieder gefeiert: IBIS e.V. hat sich für den Kramermarktsumzug am 27.September angemeldet und wird unter dem Motto „Menschenrechte kennen keine Grenzen“ in dem bunten Treiben dabei sein.

Hier gehts zum Flyer.

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Dieses umfassende Wochenprogramm wurde möglich gemacht durch freundliche Unterstützung von EWE Stiftung und der Niedersächsischen Lotto-Sport Stiftung

 

Durch den Einsatz eines Ringschleifenverstärkers sind diese Veranstaltungen barrierefrei für Hörgeschädigte.

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 Stellungnahme zum Brandanschlag bei DITIB

Am vergangenen Wochenende warfen Unbekannte gegen 5 Uhr zwei Molotowcocktails gegen die Haci Bayram Moschee der DITIB Gemeinde in Oldenburg. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt. Die Interkulturelle Arbeitsstelle IBIS e.V. ist  hierüber zutiefst erschrocken und verurteilt den Brandanschlag auf die DITIB Gemeinde aufs Schärfste. Der Türkisch- Islamischen Gemeinde zu Oldenburg gilt unsere Solidarität und Unterstützung.

In den vergangenen Jahren kam es leider vermehrt zu Vandalismus und Anschlägen gegen interkulturelle und religiöse Einrichtungen in Oldenburg.  In der jüngeren Vergangenheit wurden u.a. das Yezidische Forum mit Hakenkreuzen beschmiert, zweimal der jüdische Friedhof geschändet und ein Brandanschlag auf das Kulturzentrum  der Sinti und Roma verübt.

Oldenburg gilt als eine weltoffene Stadt, in der alle Kulturen, Religionen und Nationen friedvoll zusammen leben. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass dieses Klima gefährdet wird und fordern eine lückenlose Aufklärung des Brandanschlags und ausreichend Schutz für die Betroffenen.

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„Yilmaz? Tut mir leid, die Wohnung ist schon belegt!...“

Migrant_innen berichten davon, dass sie nur schwer eine neue Wohnung finden und dass ihr Name häufig die Ursache für die Ablehnung ist. Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ist ein verbreitetes, aber quasi unsichtbares Phänomen. Dass diese Benachteiligung existiert, belegt Sozialwissenschaftlerin Emsal Kilic in ihrem Vortrag am 18.September 2014 um 20 Uhr  im Café IBIS, Klävemannstr.16.

Emsal Kilic, geb. 1964 in Elbistan in der Türkei, reiste 1975 als Tochter einer Gastarbeiterfamilie nach Deutschland und lebt seitdem in Berlin. Während ihres Studiums der Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität bekam sie ein Stipendium von der Hans-Böckler-Stiftung und ging für ein Semester nach Toronto. Ihre Diplomarbeit „Diskriminierung von Migranten bei der Wohnungssuche – Eine Untersuchung in Berlin“ erregte deutschlandweit Aufsehen.

Die Veranstaltung am 18.9.2014 findet anlässlich des bundesweiten Aktionstages  gegen Rassismus statt.  Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat das Jahr 2014 zum Themenjahr gegen Rassismus unter dem Motto „Gleiche Chancen. Immer.“ erklärt.

Unser Flyer zur Veranstaltung: KilicFlyer.pdf

Auch diese Veranstaltung ist durch den Einsatz eines Ringschleifenverstärkers barrierefrei für Hörgeschädigte.

 

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Podiumsdiskussion mit OB-Kandidat_innen zum Thema Integration

Die OB-Wahl rückt näher, und die Kandidat_innen touren in diesen Tagen durch Oldenburg und nehmen Stellung zu Fragen aus allen Lebensbereichen.

Am 9.September werden sie bei IBIS darüber sprechen, wie sich der Themenbereich "Integration" in Oldenburg aus ihrer Sicht entwickeln sollte. Gibt es Konzepte, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen -  auch für Flüchtlinge? Kann die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund noch gefördert werden, in Politik und Verwaltung genauso wie im Bildungsbereich? Wie soll das vielbenutzte Schlagwort "Willkommenskultur" in den nächsten Jahren in Oldenburg konkret gefüllt werden?

Wenn Sie die Vorstellungen der Kandidat_innen zu diesem Thema kennen lernen und vielleicht auch selber Fragen stellen möchten, kommen Sie am Dienstag, dem 9.September um 19.30 Uhr ins Café IBIS in der Klävemannstr.16.

Nach der Diskussion wird es eine kleine Probe-Wahl geben, um zu sehen, wer von den Kandidat_innen in diesem Themenbereich bei den Zuhörenden punkten konnte.

Unseren Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

Mailflyer OBWahl 9.9..pdf

 

Für diese Veranstaltung wurde uns vom Internationalen Fluchtmuseum e.V. ein Ringschleifenverstärker als Dauerleihgabe überlassen. Wir freuen uns, die Veranstaltung dadurch auch für hörgeschädigte Menschen barrierefrei gestalten zu können.

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Religiöse Minderheiten aus dem Irak aufnehmen und schützen

Im Irak sind Zehntausende auf der Flucht vor den Gräueltaten der islamistischen IS-Milizen. Besonders ins Visier genommen haben diese Milizen alle Andersgläubigen. Insbesondere die religiösen Minderheiten werden abgeschlachtet, viele fliehen vor Mord, Vergewaltigung und Folter in die Berge, wo ihnen der Tod durch Verhungern und Verdursten droht.

Die Hilfsprogramme und die begrenzten Militärschläge sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Verfolgungssituation von Yeziden, Christen und anderer Andersgläubiger im Irak ist nicht neu, durch die äußerste Brutalität der Organisation Islamischer Staat (IS) ist sie nur in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.

Die angrenzenden Länder schließen bereits ihre Grenzen für die Flüchtlinge aus dem Irak. Diese Länder haben bereits viele Millionen von Flüchtlingen aus Syrien aufgenommen. Daher sollte jetzt die Bundesregierung aktiv werden und ein unbürokratisch anzuwendendes Kontingent schaffen, um Flüchtlinge, die den religiösen Minderheiten im Irak angehören, aufzunehmen und so unter Schutz zu stellen.

Neben Christen und anderen religiösen Minderheiten wie den Schabak, sollte hierbei vor allem ein Schwerpunkt bei den  Yeziden liegen. Deutschland käme damit seiner historischen Verantwortung nach, einen Völkermord zu verhindern.

Gleichzeitig sollte sichergestellt werden, dass religiöse Minderheiten aus dem Irak, die sich bereits in Deutschland befinden, einen sicheren Aufenthaltsstatus erhalten. Viele aus dem Irak stammende Flüchtlinge haben eine Ausreiseaufforderung erhalten und müssen mehrmals im Jahr bei der Ausländerbehörde vorsprechen, um ihre Duldung verlängern lassen. Sie leben mit der ständigen Furcht, abgeschoben zu werden.

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Religiöse Minderheiten im Störfeuer der ISIS. Ein Vortrag mit Hayri Demir

Referent Hayri Demir - Irak Veranstaltung bei IBISNach dem Sturz des Regimes von Saddam Husseins im Jahr 2003 setzten viele Menschen ihre Hoffnungen in eine langfristige Demokratisierung des krisengeschüttelten Landes. Doch seit Anfang des Jahres wurden mehrere Städte im Irak durch die islamistische Organisation ISIS besetzt und dabei verschiedene schiitische, christliche und sufistische Moscheen und Heiligtümer zerstört.

Das Ziel der seit 2003 existierenden Terrororganisation besteht in der Errichtung eines islamischen Reiches, das Jordanien, Israel, Syrien und den Irak umfassen soll. Jüngst hat die Organisation in einer im Internet veröffentlichten und mehrsprachigen Audiobotschaft ein „Kalifat“ ausgerufen - einer vor fast hundert Jahren verschwundene islamische Regierungsform.

Das Land versinkt zusehends ins Chaos, mehr als eine Million Iraker_innen sind inzwischen auf der Flucht in den Nordirak. Bislang zeichnet sich keine politische Lösung ab.

Über die aktuelle Situation im Irak und über mögliche Zukunftsperspektiven wird Hayrî Demir berichten. Demir wurde 1991 als zweites Kind êzîdîscher Kurden in Deutschland geboren und studiert Rechtswissenschaften an der Universität Hannover und ist freiberuflicher Journalist. Er berichtet für verschiedene Medien über die Situation im Irak, u.a. für das Nachrichtenportal ezidipress.com, dessen Chefredakteur er ist.

 

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 07. August um 17:30 bei IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. (Klävemannstraße 16) statt.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne gesehen.

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Die A1-Prüfung machen

Brauchen Sie den Nachweis, dass Sie Grundkenntnisse der deutschen Sprache haben? Zum Beispiel für einen Aufenthaltstitel im Rahmen des Ehegattennachzugs? 

Dann können sie bei IBIS e.V. ganz einfach  die Prüfung „Start Deutsch A1“  machen. Wir sind lizensiertes telc-Prüfungszentrum und bieten einen Prüfungstermin an, sobald genug Menschen diese Prüfung machen möchten und sich anmelden.

Die A1-Deutsch-Prüfung kostet 60,- Euro. Wenn sie interessiert sind, rufen Sie am besten sofort bei uns an: Telefon 0441 – 408 3988. Oder kommen Sie in der Bürozeit (9-12 und 15-17 Uhr) in die Kaiserstraße 29 (Nähe Hauptbahnhof Oldenburg). Herr von Rüden berät Sie kostenlos.“

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Leben retten mit Stayin' Alive

Fachwissen wird nicht nur in der Beratung gebraucht - auch wenn es um einen gesundheitlichen Notfall geht, möchten die IBIS-Mitarbeiter_innen schnell und richtig helfen können.


Deshalb haben sie jetzt gemeinsam ein Ersthelfer_inen-Training mit Holger Kutz vom DRK Oldenburg gemacht. Was es mit "Stayin' Alive" und Herzdruckmassage auf sich hat, kann man googlen - oder besser noch: selbst einen Erste-Hilfe-Kurs machen! Empfehlenswert!  

Alle Mitarbeiterinnen sitzen im Kreis    Wiederbelebung an 3 Puppen    Reanimieren

Reanimieren   Ilyas mit Gummikopf   Reanimation Motorradfahrer

"Interkulturelle Reanimation"  - und Varianten mit Brille und Motorradhelm....

 

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IBIS ist mit Infoständen dabei -

am Freitag, 20.Juni von 11 - 14 Uhr anläßlich des Weltflüchtlingstages in der City am Lefferseck (Lange Str.) und

am Samstag, 21.Juni von 14 - 18 Uhr beim AFRICA-CUP, dem Fußballturnier gegen Rassimus, ausgerichtet von Integration e.V. und dem Stadtteiltreff Bloherfelde. Mehr dazu:  hier.

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Am 13. Juni beginnt die WM!

Am 11.Juni hält Alex Feuerherdt (Publizist und ehemaliger Schiedsrichter aus Köln)  bei IBIS e.V. einen Vortrag über Antisemitismus im Fußball:

Kick it out!

Zur Genese, Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus im Fußball

Ende 2005 zeigten Anhänger von Energie Cottbus bei einem Zweitligaspiel in Dresden ein Transparent, auf dem in großen Lettern das Wort »JUDEN« geschrieben stand, wobei das »D« die Form des Vereinsemblems von Dynamo Dresden hatte.

In einem unterklassigen Fußballspiel in Berlin ging es im September 2006 noch schlimmer zu: »Vergast die Juden« und »Synagogen müssen brennen« riefen etwa 30 Neonazis bei einer Partie des jüdischen Vereins Makkabi.

Beim Länderspiel zwischen Ungarn und Israel im August 2012 störten ungarische Zuschauer das Abspielen der israelischen Hymne durch Rufe wie »dreckige Juden« und »Viva Mussolini«.

Im September 2013 bedachten Anhänger von Kickers Offenbach die Fans von Eintracht Frankfurt bei einem Regionalligaspiel mit Parolen wie »Zyklon-B für die SGE« und »Judenschweine«. Die Fans von Ajax Amsterdam und Tottenham Hotspur werden ebenfalls regelmäßig antisemitisch angegriffen, verbal wie körperlich.

Auch im Fußball ist Antisemitismus nach wie vor präsent – sowohl hierzulande als auch in vielen anderen Ländern, in den großen Stadien wie auf den Amateurplätzen. Das Simon Wiesenthal Center hat die europäischen Fußballfans 2012 in seiner alljährlichen Liste der schlimmsten antisemitischen Verunglimpfungen sogar auf Platz vier geführt.

Der Antisemitismus im Fußball äußert sich aber nicht nur in Beispielen wie den genannten, sondern beispielsweise auch in den seit Jahrzehnten zu beobachtenden, nicht enden wollenden Boykottaktivitäten gegen israelische Mannschaften. Und er spiegelt sich in mancherlei Hinsicht in der emotional geführten Debatte um die Kommerzialisierung des Fußballs und in der Ablehnung des von den Nazis als »Judenklub« verfemten FC Bayern München wider.

 

In seinem Vortrag wird Alex Feuerherdt (44), Publizist und ehemaliger Fußball-Schiedsrichter aus Köln, analysieren, wie sich der Antisemitismus im Fußball äußert, welche Funktionen er übernimmt, weshalb seine Anziehungskraft so groß ist – und warum die Fußballverbände und -vereine oft eher ein Teil des Problems als ein Teil der Lösung sind.

Foto: Alex Feuerherdt

Der Vortrag findet am 11. Juni um 19:30 bei IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. (Klävemannstraße 16) statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne gesehen.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.-AG Oldenburg, VfB für Alle e.V. und IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.  
(Text:  Alex Feuerherdt)

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Spannende Diskussionen bei der Podiumsdiskussion "Menschenrechte in Europa" anlässlich der Europawahl 2014

Am vergangenen Montag waren bei IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung e.V. die Europawahlkandidat_innen Mathias Groote (SPD), Jochen Steinkamp (CDU), Hendrik Jürgens (FDP) Sofia Leonidakis (Linke) und Martina Pöser (Piratenpartei) sowie Simon Schütte (Bündnis 90/Die Grünen) zu Gast um über das Thema „Menschenrechte in Europa?“ zu diskutieren.  Es wurde zum Teil kontrovers über Antidiskriminierungspolitik, Zuwanderung und Asylpolitik sowie über den Freihandel diskutiert. Hierdurch konnten sich die über 50 anwesenden Gäste ein Bild zur Europapolitik der einzelnen Parteien machen und IBIS e.V. einen wichtigen Beitrag zur Förderung politischer Emanzipation der Bürger_innen der Stadt Oldenburg leisten.

Einen ausführlichen Veranstaltungsbericht, der auch die verschiedenen Positionen der Parteien darstellt, finden Sie hier: Podiumsdiskussion zur Europawahl bei IBIS e.V. - Vertreter_innen von Parteien stellen sich den Themen Flucht und Diskriminierung.

 

Deutsch A1-Prüfung im Juni

Die gemeinsam von Goethe-Institut und der telc GmbH entwickelte Prüfung „Start Deutsch 1“ dient als offiziell anerkannter Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau A1. Dieser Nachweis wird gelegentlich von der Ausländerbehörde verlangt, insbesondere bei Erteilung eines Aufenthaltstitels wg. Ehegattennachzug.

Wir planen eine Prüfung im Juni; wer ein A1-Zertifikat benötigt, kann sich im Integrationskursbüro anmelden. Die Teilnahme kostet 60,- EUR.

 

 

IBIS Standort wird Barrierfrei

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir pünktlich zur Inklusionswoche den Aufzug, in der Klävemannstr. 16, zur Nutzung unserer Veranstaltungshalle inklusive barrierefreier Toilette in Betrieb nehmen können. So ist nun auch unsere Veranstaltung „Europawahl 2014 –(Be-)stimmen Sie mit! Menschenrechte in Europa?“ für mehr Menschen erreichbar und wir freuen uns Sie dort begrüßen zu dürfen. 

 

 

Ankündigung:

Foto:(c) Amnesty International / Giorgos Moutafis


Europawahl 2014 - (Be-)stimmen Sie mit!
Menschenrechte in Europa?

Stellen Sie Ihre Fragen!

Podiumsdiskussion über europäische Migrationspolitik

mit sechs Kandidat_innen aus verschiedenen Parteien
am Montag, 12. Mai 2014 um 19.00 Uhr bei IBIS e.V.

mehr zur Veranstaltung:     Flyer Europa final.pdf 

 

Unser Info-Service:

1) Hintergrundinformationen zur Europa-Wahl:    Europawahl 2014 Handout.docx

2) Interessantes zur europäischen Migrationspolitik. Die Akteure - wer macht eigentlich was? (Artikel von Vera Hanewinkel auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung):

https://www.bpb.de/dialog/europawahlblog-2014/181410/migration-die-nationalstaaten-die-eu-und-der-europawahlkampf

3) Vielleicht sind Sie noch unsicher, welche Partei im Europa-Parlament am ehesten Ihre Interessen vertritt?

Nutzen Sie doch hier den "Wahl-o-mat Europawahl 2014", um es herauszufinden!

 

(Der Wahl-o-mat wird freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Bundeszentrale für politische Bildung)

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Lust auf ... Tanzen im interkulturellen Umfeld?

Noch nichts geplant am 30.April?

Dann könnte das hier eine Idee für Dich / für Sie sein: Tanz i.d. Mai 2014.pdf

 

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Ankündigung:

Veranstaltung zur Barrierefreiheit im Rahmen der Inklusionswoche

Am 6. Mai bietet die Antidiskriminierungsstelle von IBIS e.V. von 12:00 - 14:00 Uhr eine Veranstaltung in der Stadt an, auf der Menschen über ihre Erfahrungen berichten können - zum Thema Barrierefreiheit, Diskriminierung, und was sich ändern sollte.

Es besteht zudem die Möglichkeit sich in einen Rollstuhl zu setzen, um ein Gefühl für die Fähigkeiten zu bekommen, die die Nutzung dieses Hilfsmittels erfordert.

 Rollstuhlrallye / Foto: Schütz 

 

Hier finden Sie das gesamte Programm der Oldenburger Inklusionswoche: Programm der Inklusionswoche OL

 

Diese Veranstaltung ist gefördert von:

 

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Christine Lüders ist erneut zur Leiterin der Antidiskrimnierungsstelle des Bundes (ADS) ernannt worden.

IBIS e.V. freut sich - gemeinsam mit dem ADVD - über diese Wahl und gratuliert!

Mehr dazu:PM advd Ernennnung Lueders ADS 01 04 14.pdf

 

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„Diskriminierung wird nicht weniger, aber sichtbarer“

Präsentation des aktuellen „ENAR-Schattenbericht Rassismus“

Jedes Jahr am 21.März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, wird der „ENAR-Schattenbericht Rassismus“ veröffentlicht, der die Entwicklung von Diskriminierung in Europa dokumentiert. In diesem Jahr präsentierte Dr. Andreas Hieronymus, Vorstandsmitglied bei ENAR (Europäisches Netzwerk gegen Rassismus) die Ergebnisse des neuen Schattenberichts bei IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle  e.V. in Oldenburg.

Uwe Erbel, Geschäftsführer von IBIS e.V. (links) und Dr. Andreas Hieronymus, 
Vorstandsmitglied von ENAR (Europäisches Netzwerk gegen Rassismus) (Foto: Beate Lama)

Am 21.März 2014 veröffentlicht - der neue ENAR-Schattenbericht Rassismus                  (Foto: Beate Lama)

Info zur Präsentation:  PM Diskriminierung wird nicht weniger.pdf

Der deutsche Teil des „ENAR-Schattenbericht 2012/2013“ mit dem Titel „Rassistische Diskriminierung und Ausgrenzung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland“  wird im Verlag von IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. in Oldenburg herausgegeben (ISBN 978-3-934004-12-2) und kann gegen eine Schutzgebühr von sechs Euro bestellt werden, wahlweise in deutscher Übersetzung oder in der englischen Originalfassung  (Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

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Diskriminierung Jugendlicher mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt

Ein VIA-Seminar in Kooperation mit IBIS e.V. im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 20. & 21. März 2014

 

„ICH BEWERBE MICH“

IBIS e.V. und CJD Bewerbungstraining

Coaching für Jugendliche und junge Erwachsene mit

Migrationshintergrund im Alter von 15 – 25 Jahren

Donnerstag, 20.03.14 – 16.30 Uhr

Ort: Klävemannstraße 16 , 26122 Oldenburg

 

„ENAR“-SCHATTENBERICHT RASSISMUS 2013

Präsentation

Donnerstag, 20.03.2014 – 18.00 Uhr

Ort: Klävemannstraße 16 , 26122 Oldenburg

 

 

ERKAN ODER ALEXANDRA-WER BEKOMMT DEN AUSBILDUNGSPLATZ?

Eine Podiumsdiskussion über die „Berufliche Integration junger Migrant_innen auf dem Arbeitsmarkt“

Freitag, 21.03.14 – 14.30 Uhr

Ort: Klävemannstraße 16 , 26122

Oldenburg

 

Flyer: Wochen gegen Rassismus

 

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"Gut vorbereitet zur Bewerbung"

Coaching für Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund im Alter von 15 - 25 Jahren

Was muss in einer Bewerbung drin stehen, was nicht? Wie sieht ein guter Lebenslauf aus? Wie verhalte ich mich korrekt in einem Bewerbungsgespräch und hinterlasse einen positiven Eindruck?

Niriviya Dharmaseelan und Suna Örper vom Oldenburger CJD- Jugendmigrationsdienst  bieten am 20.März einen Workshop bei IBIS e.V. an, in dem sie auf die oben genannten Fragen eingehen und Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung geben.

Am 20.März 2014 von 16.30 bis 18 Uhr bei IBIS e.V., Klävemannstr.16, in Oldenburg.

Eintritt frei

ICH BEWERBE MICH! Flyer.pdf

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Gegen Diskriminierung im Stadtteil wirken!

 Am Donnerstag, 27.Februar 2014 von 18 - 20 Uhr präsentieren Maren Schreier und Friederike Lorenz (BISA+E) im CAFÉ IBIS, Klävemannstr.16, eine Bremer Studie.

Mehr zu dieser Veranstaltung findest du / finden Sie hier:

bremer.pdf

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Gelingende Zuwanderung 

Themenabend mit Ingeborg Heck-Böckler, Landesbeauftragte für Flüchtlinge in NRW

„Save me – eine Stadt sagt Ja“ ist eine Kampagne, die nunmehr seit etwa fünf  Jahren dazu auffordert, dass Deutschland jedes Jahr eine bestimmte Menge an Flüchtlingen aus den Erstzufluchts-Staaten aufnimmt und integriert.

Ingeborg Heck-Böckler ist Landesbeauftragte für politische Flüchtlinge in NRW und seit Jahrzehnten Mitglied von Amnesty International. Sie lebt in Aachen und setzt sich dort u.a. für die „Save me“- Kampagne ein, für bessere Aufnahmebedingungen, für die Umsetzung des  sog. „Resettlement“ (die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge) und für die medizinische Versorgung Illegalisierter.

Sie kann auf langjährige Erfahrung zurückblicken und dementsprechend  viel darüber  erzählen, was nach der Aufnahme von Flüchtlingen geschieht – und was man in jeder Stadt tun kann, um mit einfachen Mitteln die Situation der Flüchtlinge zu verbessern.

Die engagierte Landesbeauftragte wird am Donnerstag, 20.Februar ab 19 Uhr im Café IBIS sein und nach ihrem Vortrag noch für einen angeregten Gedankenaustausch zur Verfügung stehen. „Es freut mich, wenn die Menschen bei solchen Veranstaltungen auch ihre Bedenken äußern“, sagt Heck-Böckler, „denn so kommt man ins Gespräch.“

Donnerstag, 20.Februar 2014 um 19.30 Uhr  im CAFÉ IBIS, Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg

Der Eintritt ist frei; Spenden zum Ausgleich der Aufwendungen sind sehr willkommen.

Der Themenabend ist eine Kooperationsveranstaltung von IBIS e.V., Amnesty International, Internationales Fluchtmuseum e.V. und dem Forum St. Peter.

Begleitprogramm: Vor und nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Bootsflüchtlinge im Mittelmeer“ in der IBIS-Halle zu sehen. Wenn Sie eine begleitete Führung durch die Ausstellung möchten, bitte telefonisch unter 88 40 16 oder 01577 450 3327 anmelden.

In diesem Zusammenhang auch interessant: am Sonntag 23.Februar um 11.30 Uhr zeigt das cine k den  Dokumentarfilm „On the Run“ von Mehrdad Razi und Arjang Omrani. Im Mittelpunkt dieses Films stehen sogenannte „Minderjährige Unbegleitete Flüchtlinge“, also Jugendliche, die ganz alleine aus ihren Heimatländern flüchten mussten. Mehr Infos dazu: http://www.cine-k.de/neu/programm/?date=2014-02-20#v916

 

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„Bootsflüchtlinge im Mittelmeer“
Ausstellungseröffnung mit Vortrag und Diskussion
am Freitag, 7.Februar 2014 um 19 Uhr in der IBIS-Halle

(Foto: amnesty international)

Die Amnesty-Ausstellung „Bootsflüchtlinge“ thematisiert auf 30 Bild- und Erklärungstafeln die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Im Vordergrund steht dabei neben der Situation der Flüchtlingsströme im Mittelmeer auch die Rolle der europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX.
Der Migrationsexperte Stefan Keßler ist Referent beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst Europa in Brüssel. Er kommt am 7.Februar 2014 nach Oldenburg und wird im Anschluss an die Ausstellungseröffnung Einblicke in die aktuellen Entwicklungen bei FRONTEX geben.

Der Eintritt ist frei; Spenden zum Ausgleich der Kosten sind sehr willkommen.
Die Ausstellung ist bis zum 21.2.2014 dienstags, mittwochs und donnerstags von 12- 17h geöffnet und eine
Kooperationsveranstaltung von
IBIS e.V., Amnesty International,
Forum St. Peter  und  Internationales Fluchtmuseum e.V.

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Neujahrsempfang  der UNO-Flüchtlingshilfe

Am Dienstag, 14.Januar 2014 um 18.30 Uhr im CAFÉ IBIS, Klävemannstr.16 in Oldenburg
mit anschließender Deutschlandpremiere der neuen Fotoausstellung „Auf der Flucht“


Die neue Wanderausstellung der UNO-Flüchtlingshilfe wird an diesem Tag erstmals in Deutschland zu sehen sein. Sie zeigt eindrucksvolle Aufnahmen von UNHCR-Mitarbeitern, Fotojournalisten und freien Fotografen, die die Strapazen der Flucht, das Leben in Lagern und den Neubeginn im Exil beschreiben.


Den Neujahrsempfang eröffnet Uwe Erbel, Geschäftsführer der Oldenburger Interkulturellen Arbeitsstelle IBIS e.V., und nach einem Grußwort von Hon.Prof. Dr. Friedl, Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland, wird der Geschäftsführer der UNO Flüchtlingshilfe, Dirk Sabrowski (Bonn), über „Aktuelle Probleme der Weltflüchtlingssituation“ sprechen.
Nach den Grußworten und der Besichtigung der neuen Ausstellung wird es bei Suppe und Getränken Gelegenheit zu Gesprächen geben.
Zum Neujahrsempfang laden wir herzlich ein. Interessierte Gäste sind gern gesehen!


Die Ausstellung „Auf der Flucht“ wird noch bis zum 4.Februar 2013 in der Klävemannstr. 14 zu sehen sein.
Sie ist dienstags, mittwochs und donnerstags von 12 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Mitveranstalter der Ausstellung sind – neben der UNO-Flüchtlingshilfe und IBIS e.V. - das Internationale Fluchtmuseum e.V und das Center for Migration, Education and Cultural Studies" (CMC) der Universität Oldenburg.

 

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Wir starten in das Veranstaltungsjahr 2014 mit einem Filmabend zum Thema

"Europa zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz"

am Donnerstag, den 9.Januar um 19 Uhr in der Klävemannstraße 14.

 "Closed Sea" ist ein Film, der die Geschichte von Migranten erzählt, die versuchen, während des Krieges in Libyen nach Europa zu entkommen. Ihre große Freude nach der gefährlichen Reise weicht dem Entsetzen, als klar wird, dass die Retter ganz andere Pläne haben und auf die Flüchtenden nicht die Freiheit, sondern Inhaftierung, Schmähungen und Flüchtlingslager warten.
Originalszenen von Überfahrt und Misshandlungen, Handy-Videos und Kommentare der Flüchtenden dokumentieren beeindruckend die sogenannte „push-back-policy“, die auf einem „Freundschaftsabkommen“ zwischen Italien und Libyen beruht.
Im Anschluss an den Film berichten Dipl.Psych. Hossein Farschidi und Marc Millies von REFUGIO Bremen e.V. von ihrer alltäglichen Arbeit mit Flüchtlingen. Sie beschreiben authentisch, wie traumatisierend das Fluchtgeschehen erlebt wird und geben Gelegenheit, offene Fragen zu klären.

Der Film ist mit englischen Untertiteln versehen.
Der Eintritt ist frei; Spenden zum Ausgleich der Kosten sind sehr willkommen.


„Europa zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz“ ist eine Kooperationsveranstaltung von
IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.,
Amnesty International und
Forum St.Peter


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2013

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Ausstellungseröffnung

Am Freitag, 13.12.2013, wird von 15 – 17 Uhr im CAFÉ IBIS, Klävemannstraße 16, die Ausstellung

„Alte und neue Nazis in Oldenburg“

eröffnet. Wir freuen uns auf viele Gäste.

 Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf dem Blog des Bündnis gegen Rechts:

http://ausstellung.blogsport.de/

 Wer am Freitag keine Zeit hat, hat schon am Montag, 16.12.2013 ab 17.30 Uhr wieder Gelegenheit, sie zu sehen. Die Ausstellung wird dann parallel zur Ratssitzung im PFL gezeigt.

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Anlässlich des 10.Dezember ("Tag der Menschenrechte") weist IBIS mit zwei Veranstaltungen auf zwei Aspekte der Menschenrechte hin, auf das "Recht auf Flucht/Asyl" und das "Recht auf Bildung":

Ab ins Ausland!

Die Foto-Ausstellung zum „Europäischen Freiwilligendienst“

- ab dem 10. Dezember 2013  im CAFÉ IBIS,  Klävemannstr.16

Als junger Mensch im Ausland leben und arbeiten – das erweitert den Horizont  und lässt einen anders zurückkommen als man weggefahren ist.

Vier „Europäische Freiwillige“ haben das erlebt und ihre Erfahrungen in Fotos festgehalten. Noel war in Moskau (Russland), Svenja in der Slowakei, Hebe in Osurgeti (Georgien) und Teresa in Oldenburg (als Spanierin).

Sie haben dort fotografiert, was ihnen witzig, skurril oder interessant erschien. Diese Fotos sind nun im CAFÉ IBIS ausgestellt und können noch bis Weihnachten betrachtet werden. Und weil IBIS e.V. selbst „Entsendestelle“ für Europäische Freiwillige ist, gibt es auch jede Menge fachkundige Informationen darüber, was man tun kann, wenn man selbst ins Ausland möchte. 

 

Am Dienstag, 10.12.2013 um 16 Uhr eröffnet IBIS e.V. die Ausstellung „Ab ins Ausland!“  Svenja Oltmanns berichtet anschaulich, was sie im Freiwilligendienst erlebt hat, und bei Snacks und Kaffee gibt es die Möglichkeit, alles zu fragen, was man schon immer mal wissen wollte.

Die Ausstellung ist anschließend immer Di – Mi - Do von 12 – 17 Uhr und freitags von 12 – 14 Uhr geöffnet. 
In dieser Zeit steht Constanze Schnepf, Leiterin der Entsendungsstelle bei IBIS e.V., zur Verfügung
und berät EFD –Interessierte gern über ihre Möglichkeiten und Chancen.

Die Ausstellung wird gefördert von der

und

 

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Die Asyl-Monologe kommen nach Oldenburg

Eine Bühne, ein Scheinwerfer, ein Cello – und drei SchauspielerInnen,  die ErzählerInnen dreier berührender Biografien sind

 Bis heute gab es  noch keinen Auftritt der „Asylmonologe“ in Oldenburg und Umgebung – aber nun, am 9.Dezember 2013, holt IBIS e.V. das dokumentarische Theaterprojekt der Bühne für Menschenrechte e.V./Berlin  nach Oldenburg.

Die Berliner erzählen Geschichten von Menschen, die Grenzen überwunden haben, zeigen berührende Biografien und erschütternde Beschreibungen von Asyl in Deutschland – aber gleichzeitig auch Darstellungen von großem Mut.

Die Bühne für Menschenrechte e.V. setzt sich  - nach dem Vorbild der Actors for Human Rights in Großbritannien – dafür ein, dass aktuelle Menschenrechtsfragen öffentliche Aufmerksamkeit erhalten. So entsteht „intensives, oft schmerzliches, aber für Momente auch erstaunlich komisches und warm-menschliches Kopfkino“ (amnesty journal).

„Still ist es in den Publikumsreihen, vollkommen still.“  (Süddeutsche Zeitung)

Das Dokumentar-Theater wird von Live-Musik und einem anschließenden Gespräch begleitet. Es beginnt am 9.12.2013 um 20 Uhr in der neuen IBIS-Halle, Klävemannstr.14 (Eingang durch das IBIS-Café).

Der Eintritt ist frei, Spenden zum Ausgleich der entstehenden Kosten sind sehr willkommen.

 

Diese Veranstaltung wird gefördert von der

  Mit finanzieller Unterstützung des BMZ

und

 
 

 

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Gerhard Scheit ist erkrankt.  Deshalb muss die für heute Abend geplante Veranstaltung mit ihm leider ausfallen!

Die Eurokrise und die Wiederkehr des Verdrängten

Veranstaltung mit Gerhard Scheit (Publizist, Wien)

Montag. 2. Dezember 2013 um 19.30 Uhr im CAFÉ IBIS

 Die Eurokrise stärkt offensichtlich nicht den Wunsch nach mehr europäischer Einigung, sondern setzt zentrifugale Kräfte frei. Gerhard Scheit beschreibt in seinem Vortrag dieses Phänomen als das Nachleben des Nationalsozialismus inmitten der Demokratie.

Mehr Infos zu dieser Kooperationsveranstaltung entnehmen Sie bitte der Einladung der Gruppe Sachor.

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 Neofaschismus, Antiziganismus und Antisemitismus in Ungarn heute

Vortrag und Diskussion mit Karl Pfeifer

 Dienstag, 26.11.2013, 19.30 Uhr im CAFÉ IBIS, Klävemannstrasse 16 in OL

 

Zur Person Karl Pfeifer

 

 Karl Pfeifer, ein heute 85jähriger jüdischer Journalist, überlebte den Holocaust durch eine Flucht in das britische Mandatsgebiet Palästina. Er verbrachte seine Kindheit in Österreich,  floh als Jugendlicher vor den Nazis durch Europa und lebte anschließend in Israel.

Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitet Pfeifer als Wiener Korrespondent des israelischen Radios und als freier Journalist des monatlich erscheinenden antifaschistischen Londoner Magazins Searchlight.  

Anschaulicher als dieser Kurztext zeigt das bewegende Leben Pfeifers der Dokumentarfilm „Zwischen allen Stühlen. Lebenswege des Journalisten Karl Pfeifer“ und seine Biographie „Einmal Palästina und zurück. Ein jüdischer Lebensweg“  (dazu gibt es am 27.11.13 eine Lesung; mehr Infos finden Sie hier.)

 

Zur Situation in Ungarn

2010 ist es Ministerpräsident Viktor Orban bei weniger als 47% Wahlbeteiligung gelungen, 53% der abgegebenen Stimmen zu erreichen, das bedeutet aufgrund des Wahlrechtes eine zwei Drittel Mehrheitim ungarischen Parlament. Mit dieser „Wahlkabinenrevolution“ gelang es ihm und seinen Anhängern binnen dreiJahren ein fast autoritäres System einzuführen. Orban scheut dabei nicht zurück, einen nationalenKonsens und eine völkische Gemeinschaft zu propagieren. Dabei stellt er implizit das sog. schaffende,nationale Kapital dem angeblich raffenden, spekulierenden, internationalen Kapital entgegen. Nutznießer sind  die Neonazipartei Jobbik und deren paramilitärischen Anhänger, die uniformiert marschieren sowie Nazigruppen, deren bewaffnete Übungen von der Polizei toleriert werden. Seitdem haben tätliche Angriffe auf Roma drastisch zugenommen.

Eine Veranstaltung von Sachor - für eine geschichtsbewusste Pädagogik

und IBIS - Interkulturellen Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung e.V.

 Eintritt frei – Spenden sind erwünscht

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 „Diversity- Training“ in Süderbarup :  Constanze Schnepf als Workshop- Leiterin

Die Leiterin der IBIS-Antidiskriminierungsstelle, Constanze Schnepf, setzt sich seit Jahren für die Rechte und Umgangsformen beeinträchtigter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ein.
In Süderbarup gründete sich 2009 eine Gruppe, die sich intensiv mit dem Thema Inklusion beschäftigt. Im Oktober 2013 organisierte die Gruppe einen Workshop, den Judy Gummich vom Deutschen Institut für Menschenrechte aus Berlin gemeinsam mit Constanze Schnepf moderierte.
Mehr zu dem Thema:
http://www.shz.de/lokales/schleibote/tueren-oeffnen-und-ideen-entwickeln-id3834916.html  


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Stellungnahme zum Brandanschlag auf das Kulturzentrum des Freundeskreises für Sinti und Roma "Maro Kher"

 

Wie der ortsansässigen Presse zu entnehmen ist, wurde Sonntagnacht ein Brandanschlag auf das Kulturzentrum des Freundeskreises für Sinti und Roma "Maro Kher" im Stadtteil Kreyenbrück verübt. Die Fußmatte an der Eingangstür ist vermutlich mit Hilfe eines Brandbeschleunigers angezündet worden.

Zwei Tage zuvor, in der Nacht von Freitag auf Samstag wurde das Kulturzentrum schon einmal angegriffen, diesmal jedoch mit Eiern, Mehl und Milch. Zudem hat einige Tage vor dem Angriff ein Mann Drohungen gegenüber dem Kulturzentrum geäußert und bekannte Neonazis wohnen in der Nähe.

Laut Polizeisprecher gibt es keinen Grund, auf einen politisch motivierten Hintergrund des Brandanschlages zu schließen. Der Freundeskreis für Sinti und Roma hingegen geht von einem rechtsextremistischen Anschlag aus.

Als Interkulturelle Arbeitsstelle sind wir am friedlichen und vielfältigen Zusammenleben der Menschen in unserer Stadt interessiert und können es nicht hinnehmen, dass dieses durch solche Anschläge gestört wird. IBIS e.V. verurteilt den Brandanschlag auf das Kulturzentrum des Freundeskreises für Sinti und Roma aufs schärfste. Oldenburg ist eine weltoffene Stadt, in der Toleranz gegenüber allen Kulturen, Religionen und Nationen gelebt wird.

Insbesondere nach den Erfahrungen der NSU-Morde und rechtsextremen Anfeindungen gegenüber anderen Organisationen in der Vergangenheit im Stadtteil Kreyenbrück überrascht es uns sehr, dass die Polizei einen rassistischen Hintergrund zum jetzigen Zeitpunkt deutlich verneint. Wir würden uns wünschen, dass der Brandanschlag, unvoreingenommen untersucht und in alle denkbaren Richtungen ermittelt wird.

 

Dem Freundeskreis für Sinti und Roma gilt unsere Solidarität und Unterstützung.

 

IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.

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Der traditionelle Kramermarktsumzug

 Besser konnten die Bedingungen kaum sein: strahlend schönes Wetter begleitete den 406. Kramermarktsumzug in Oldenburg. Er bietet Vereinen und Organisationen die Gelegenheit, sich vor einem großen Publikum zu zeigen und mit diesem Umzug offiziell den Kramermarkt zu eröffnen.
Zum ersten Mal war auch IBIS e.V. mit einem Wagen dabei.
Wer mehr von diesem bunten Spektakel sehen möchte, findet Videos dazu unter (Link folgt umgehend) oder kann es am 30.9. und am 1.10. jeweils um 16 Uhr im TV-Programm des Oldenburger Lokalsenders Oeins betrachten.  

Kleine Fotostrecke:

     

 Immer dabei: NDR und RBB

 

 Björn Gehrmann (l.) und Ludger Abeln (NDR) moderieren den Umzug live

 

Führen den Kramermarktsumzug an: Oberbürgermeister Gerd Schwandner (rechts) und Sebastian 
Machowski, Trainer der EWE Baskets.

Gruppenfoto vor dem Start

Die Glorreichen 7 auf dem Weg zum Umzug....


Gleich gehts los
 

Der IBIS-Wagen in der Menge

 Der IBIS-Wagen-wegen tiefstehender Sonne leider nur "rückwärtig" fotografierbar....

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Interkulturelle Woche in Oldenburg          

  Die diesjährige Interkulturelle Woche steht bundesweit unter dem Motto „Wer offen ist, kann mehr erleben“. IBIS e.V. hat sich dem Motto entsprechend zwei Aktionen überlegt.

Am  24.09.13 um 20Uhr  wird im Café IBIS der mit dem Menschenrechtspreis prämierte Kurzfilm  „Schicksal Abschiebung“ gezeigt. Der Film zeigt die Lebenswirklichkeit von Roma aus dem Kosovo, die mehrere Jahre in Deutschland gelebt haben und unter menschenunwürdigen Umständen in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden. Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit, die gewonnen Eindrücke mit Fachleuten auszutauschen  oder sich mit aufgeworfenen Fragen zu beschäftigen.

Am 28.9.13 nimmt IBIS e.V. mit einem Wagen unter dem Motto „Oldenbunt“ am diesjährigen Umzug des Kramermarkts von 14.00 bis 17.00Uhr teil. Der traditionelle und landesweit bekannte Kramermarktsumzug führt durch die für den Verkehr gesperrte Innenstadt bis zum Gelände der Weser-Ems-Halle. IBIS e.V. will mit seinem Wagen zeigen, wie bunt Oldenburg ist.

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14.9.2013 Menschenrechtstag in Oldenburg

Beim diesjährigen Menschenrechtstag in der Oldenburger Innenstadt am 14.9. fand ein angeregter Austausch zwischen Interessierten und Mitarbeiter_innen der beteiligten Organisationen statt. Im Mittelpunkt standen neben der Durchsetzung von Menschenrechten allgemein am Ibis-Stand vor allem die Menschenrechte von Flüchtlingen, die auch hierzulande nicht immer ausreichend Beachtung finden.

  Foto: Jiyan

Das Quartett am IBIS-Stand: Svenja, Wilfried, Mousa und Ilyas (v.l.n.r.)

Mehr zum Menschenrechtstag 2013 auf den Videos:

http://www.youtube.com/watch?v=uXqCm6acv4A

Menschenrechtstag in der Oldenburger City, 14.9.2013, Teil 1 (ca.10 min)

http://www.youtube.com/watch?v=9V1HP796trk

Menschenrechtstag in der Oldenburger City, 14.9.2013, Teil 2  (ca. 8 min)

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Hinweis auf eine Veranstaltung zum Thema Welternährung:

Für eine Welt ohne Hunger!
Am 12.September spricht Thilo Hoppe (MdB) über die "Grüne Strategie zur Sicherung der Welternährung".Der Vortragsabend mit dem Titel "Give me five!" findet ab 20 Uhr in der Grünen Geschäftsstelle am Friedensplatz 4 statt.

Mehr dazu unter:    http://www.gruene-oldenburg.de/termine/

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Am Sonntag, 8. September, hat das Forum für Integration und Migration zu einem Frühstück mit den fünf Bundestagskandidaten des Wahlkreises Oldenburg Ammerland in das Yezidische Forum eingeladen. IBIS e.V. war Mitveranstalter_in. Im Zentrum des Treffens standen Fragen rund um Migration und Integration.

Möchten Sie mehr darüber wissen?

Einblicke in dieses Treffen geben die folgenden Videos:

http://www.youtube.com/watch?v=TuCifq8nLEc

http://www.youtube.com/watch?v=DZOyfCt41aU

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Wollen Sie sich einbürgern lassen? Benötigen Sie das Zertifikat "Deutsch-Test für Zuwanderer" (B1) als Nachweis Ihrer Sprachkenntnisse? 

 Vom 24. September 2013 bis 06.November 2013  bietet IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. einen Deutschkurs zur Vorbereitung auf die Prüfung an.

 Der Kurs findet montags bis freitags von 09.00 Uhr bis 12.15 Uhr statt und führt in 100 Unterrichtsstunden zur B1-Prüfung. Das Kennenlernen der Prüfung und das Üben der Prüfungsaufgaben nehmen dabei einen wesentlichen Teil ein.

 Der Kurs ist als Integrationskurs anerkannt. Für Teilnehmende mit einer Teilnahme-Berechtigung ist ggf. eine Förderung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge möglich. Für Selbstzahler_innen kostet der Kurs  145,- €. Lassen Sie sich bei IBIS über die Fördermöglichkeiten beraten!

 Im Anschluss an den Kurs bietet IBIS einen dreiwöchigen Orientierungskurs an, der über Politik, Geschichte und Soziales in Deutschland informiert. Er bereitet auf den Test "Leben in Deutschland" vor, der als Einbürgerungstest anerkannt ist.

Wenn Sie für die Einbürgerung sowohl den Nachweis über Sprachkenntnisse als auch den Einbürgerungstest benötigen, können Sie sich so auf beide Tests vorbereiten und die Tests bei IBIS ablegen. 

Damit die Teilnehmenden in Ruhe lernen können, sorgt IBIS e.V. während der Kurszeiten für eine kostenlose Kinderbetreuung.

 Bei Anmeldung und Beratung helfen ab sofort Christine Ilse und Peter von Rüden bei IBIS e.V., Kaiserstr. 29, Telefon 408 39 88. 

Die Kurse, in Kooperation mit „Arbeit und Leben“, werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.

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Einladung zur Sondervorstellung am 26.08.2013
"Werden Sie Deutscher"

Ein ausgezeichneter Kinofilm über Intergrationskurse in Deutschland

in Kooperation von IBIS e.V. und Casablanca Kino

Regisseurin Britt Beyer begleitete mit einem kleinen Kamerateam drei Teilnehmende eines Integrationskurses in Berlin beim "deutsch werden". Entstanden ist hierbei eine beeindruckende Dokumentation über tapfere SchülerInnen und engagierte LehrerInnen, die ihre Teilnehmenden so gut wie möglich auf die Prüfung vorbereiten wollen. Und trotzdem bleiben immer Fragen offen: "Was ist deutsche Lebensart? Ordnungsliebe, Pünktlichkeit, Fleiß? Ist das deutsche Kultur? Und wer legt überhaupt fest, was "typisch deutsch" ist?"

Ein Film, der sowohl absurd komische Szenen zeigt, andererseits aber auch eine existenzielle Tragik widerspiegelt.

Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zum Gespräch mit TeilnehmerInnen und LehrerInnen der IBIS-Integrationskurse.

Wann: 26. August, 19:00

Wo: Casablanca Kino Oldenburg, Johannisstr.17

Kosten: 7 €/ 6 € ermäßigt

http://www.werdensiedeutscher.de/trailer

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Bahnhofsviertelfest

Traumhaftes Wetter, entspannte Menschen, anregende Gespräche -

das Bahnhofsviertelfest 2013


Rollstuhlrallye


Rassismus-Test




Information


Fotos: Schütz

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Tapfere "Bürgerbruncher"

Nein, der Wettergott hat offensichtlich keinen Pakt mit dem Bürgerbrunch geschlossen! Nachdem er im Mai schon für eine Verlegung des Bürgerbrunch auf den 18.August gesorgt hatte, prüfte er nun an diesem Tag schon beim Aufbau zwischen 9 und 10 Uhr alle Teilnehmenden auf ihr Durchhaltevermögen.

Aber was Nässe, Sturm und Platzregen betrifft, sind Oldenburger ja nicht so leicht klein zu kriegen.Mit erstaunlich guter Laune, Musik und kleinen "Schmankerln" ließen sie stimmungsmäßig einfach nicht nach - und man konnte irgendwie schon erahnen, wie schön der Bürgerbrunch nächstes Jahr bei strahlendem Sonnenschein sein wird...

Gutes Motto: fröhlich bleiben!

Kleine Regenpause

 

Auch tapfer: die Ibisse

Fotos: Schütz

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Am Sonntag, 18.August von 10 - 14 Uhr: Bürgerbrunch 

 Bei hoffentlich gutem Wetter präsentieren sich am 18.8.2013 beim Bürgerbrunch auf dem Schlossplatz Oldenburger Organisationen und Initiativen.

Auch IBIS e.V. nimmt wieder an der interessanten Veranstaltung teil und bringt gleich noch einen Künstler für das bunte Rahmenprogramm mit: Malek Samo wird die Zuhörer_innen mit seiner Musik aus der Saz (Langhalslaute) beeindrucken. Am IBIS-Tisch vor dem Schloss können außerdem u.a. "interkulinarische Brotaufstriche" probiert werden, und natürlich informiert der Verein über seine Arbeit.
Mehr Informationen über den Oldenburger Bürgerbrunch erhalten Sie hier.

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Stephan Albani zu Besuch bei IBIS e.V.

 Foto: Yanc

Stephan Albani (links) im Gespräch

Stephan Albani, Bundestagskandidat der CDU für den Wahlkreis 27 (Oldenburg/ Ammerland), besuchte IBIS e.V. am Freitag, den 9.August.  Gut zwei Stunden dauerte das Gespräch, in dem er den Fachbereichsleiter_innen der Interkulturellen Arbeitsstelle aufmerksam zuhörte, interessierte Fragen stellte und seine Position beschrieb. „Was unterscheidet die IBIS-Lernförderung von rein thematischer Nachhilfe?“ „Warum werden Deutschkurs-Lehrer trotz hoher Qualifikationsanforderungen deutlich schlechter bezahlt als Hauptschullehrer?“ und „Warum ein flächendeckendes Netzwerk von Beratungsstellen gegen Diskriminierung so wichtig ist“ waren einige der Fragestellungen, die im Café IBIS lebhaft diskutiert wurden.

Mehr zu Stephan Albani: http://www.stephan-albani.de/aktuelles/84-2013-08-09

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Gudrun Kopp und Christiane Ratjen-Damerau zu Besuch bei IBIS

Foto: Serwan Blasini

Gudrun Kopp (MdB), FDP, Parlamentarische Staatssekretärin bei m Bundesministerium für wirtschaftlich eentwicklung und Zusammenarbeit und Dr. Christiane Ratjen-Damerau (MdB),  FDP, Entwicklungspolitische Sprecherin und Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 27 OL/Ammerland besuchten IBIS e.V. am Freitag, 9. August.

Ihr Interesse galt u.a. der Entwicklung der mehrsprachigen IBIS-Flüchtlingsarbeit ebenso wie der Lern-Unterstützung von Schülern und Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund. Konzentriert und intensiv wurde auch gesprochen über die Vernetzung der Antidiskriminierungsstellen in Niedersachsen, die Bedeutung der Entwicklungspolitik und die Unterstützung der interkulturellen Arbeit durch Projektförderung und Ehrenamtliche.

Mehr zu Gudrun Kopp:  http://www.gudrun-kopp.de/

Mehr zu Christiane Ratjen-Damerau:  http://www.ratjen-damerau.de/

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Martin A. Michels zu Besuch bei IBIS e.V.

Foto:  Yanc

Martin A. Michels,  Direktkandidat der Partei DIE LINKE im Wahlkreis 27 (Oldenburg-Ammerland) – besuchte IBIS e.V. am Donnerstag, 8.8. und erkundigte sich interessiert nach Umständen, Problemstellungen und Lösungen in der langjährigen interkulturellen Arbeit des Vereins.
In dem entspannten und gleichzeitig intensiven Gespräch kristallisierte sich an vielen Stellen heraus, dass  Migrationsthemen immer auch arbeitsmarktpolitische Themen sind und ohne kritische Betrachtung dieser Fragestellungen langfristig kaum eine strukturelle Lösung finden werden.  

Mehr zu Martin A. Michels:  http://www.martin-michels.de/

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Filiz Polat bei IBIS e.V. zu Besuch

Foto: Ngassa
MdL Filiz Polat im Gespräch mit IBIS-Mitarbeiter_innen

Am 7.August war Filiz Polat, stellvertretende Fraktionsvorsitzende für Bündnis 90/DIE GRÜNEN  im Niedersächsischen Landtag, bei IBIS e.V. zu Besuch. Die Sprecherin für Migration und Flüchtlinge, Pflege, Senioren und Denkmalschutz kannte die Arbeit der Interkulturellen Arbeitsstelle schon von einem früheren Kennenlernen mit der Geschäftsführung.

Beim Termin am 7. August ging es beiden Seiten vor allem um detaillierte Einblicke in die Arbeit des jeweils anderen und einen angeregten Austausch über Migrationspolitik. Nach zwei Stunden intensiver Gespräche konnten sowohl die Landtagsabgeordnete als auch die Mitarbeiter_innen der Interkulturellen Arbeitsstelle IBIS e.V. viele Erkenntnisse und Anregungen für ihre tägliche Arbeit mitnehmen.

Mehr zu Filiz Polat:  http://www.filiz-polat.de/home.html

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Bundestagskandidat Peter Meiwald bei IBIS e.V.

Bild: Ngassa                Konzentriert im Gespräch: Peter Meiwald mit Mahamoudou Doukouré und Hendrik Lammers (v.r.nach l.)

Am 6.August 2013 war Peter Meiwald (Bundestagskandidat Bündnis 90/DIE GRÜNEN) bei IBIS e.V. zu Besuch. Es entwickelte sich ein angeregtes und intensives Gespräch, u.a. über Entwickungen in der Flüchtlingsarbeit, veränderungswürdige Regelungen in der Integrationskurspolitik, den hohen Verwaltungsaufwand für Projektarbeit und die Besonderheiten der passgenauen IBIS-Nachhilfe für Schülerinnen uind Schüler. Fraglos einig war man auch darin, sich für den heißen Wahl-Herbst keine "stille Resignation" der Bevölkerung zu wünschen, sondern spannenden Austausch von Argumenten und eine hohe Wahlbeteiligung.  

Mehr zu Peter Meiwald:   http://www.peter-meiwald.de/

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Marion Olthoff zu Besuch bei IBIS e.V.

Foto: Ngassa  / Text: Schnepf

Am 5.8.2013 besuchte Marion Olthoff vom Niedersächsischen Sozialministerium die Interkulturelle Arbeitsstelle IBIS e.V. um sich über die Arbeit des Antidiskriminierungsnetzwerkes Niedersachsen zu informieren. Es ging bei dem Gespräch um die Möglichkeiten einer Weiterfinanzierung des Netzwerks nach der Beendigung der Förderung durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Das Gespräch fand in angenehmer Atmosphäre  statt. Es bestand Einigkeit  über die Notwendigkeit einer finanziellen Förderung der Arbeit des Netzwerkes auch wenn (noch)  keine Lösung für die Beschaffung der Mittel auf Landesebene erfolgt ist.

 

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Chancengleichheit statt Stigmatisierung für Zuwanderer aus EU-Staaten

Das „Netz gegen Rassismus, für gleiche Rechte“, zu dessen Mitgliedsorganisationen auch IBIS e.V. zählt, hat angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl die aktuelle Debatte über die Zuwanderung von Roma nach Deutschland aufgegriffen und Anforderungen an die Politik formuliert.
Es soll unter anderem eine Politik geschaffen werden, die Stigmatisierungen und Diskriminierungen entgegenwirkt und Schutz vor Diskriminierung bietet. Gleichzeitig soll Armut bekämpft und die Entwicklungsförderung der Herkunftsländer gestärkt werden.

Für detaillierte Informationen geht es hier zum Positionspapier des Netzes gegen Rassismus.pdf

 

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Bundestagskandidat Dennis Rohde zu Besuch bei IBIS 

                                                            Am 23.07.2013 war Dennis Rohde, Bundestagskandidat der SPD für Oldenburg und Ammerland, bei IBIS e.V. zu Besuch und informierte sich bei den Mitarbeiter_innen des Vereins über ihre Arbeit. Neben angeregten Gesprächen über die Aktivitäten des Vereins wurden aber auch Probleme thematisiert, die in der Migrationsarbeit existieren und zum Teil auf vergangene politische Entscheidungen zurückzuführen sind. In mehreren Punkten stimmten die Ansichten des Ammerländers mit den Anliegen von IBIS e.V. überein.

 Mehr zu Dennis Rohde:  http://www.dennisrohde.de/startseite/aktuelles/

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Internationaler Tag im Kultursommer 2013

 

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 7.Juli der Internationale Tag "Global lokal" im Rahmen des Oldenburger Kultursommers 2013 statt. IBIS-Mitarbeiter_innen informierten über die Arbeit des Vereins, tauschten sich mit interessierten Oldenburger_innen über die aktuelle Migrationspolitik aus und beantworteten zahlreiche Fragen.

   

 

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Grundrechte im Wahlkampf

IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. ist einer der 22 bundesweiten Erstunterzeichner_innen der Erklärung „Respekt für Grundwerte im Wahlkampf", die bundesweit am 27.06.2013 veröffentlicht wird.

Die Erstunterzeichner_innen sprechen sich für eine sachliche und lösungsorientierte Auseinandersetzung mit Problemen aus und wollen vermeiden, dass in Wahlkampfzeiten Sündenböcke für Schwierigkeiten verantwortlich gemacht werden. Sie erteilen Stigmatisierungen und Pauschalzuschreibungen eine klare Absage und treten für ein gleichberechtigtes Miteinander ein.

Zur Erklärung gelangen Sie hier.

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Syrien zwischen Angst & Hoffnung

Zur humanitären Lage in den kurdischen Gebieten
Vortrag von Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) 

Portrait Kamal sido

Dr. Kamal Sido, geboren 1961 im syrischen Kurdengebiet, hat in Moskau  Geschichte und Orientalistik studiert. 1989 promovierte er am Orientalischen Institut der Akademie der Wissenschaften der UdSSR als Historiker und Orientalist. Seit 1990 lebt Dr. Sido in Deutschland.

Er ist Autor vieler Veröffentlichungen in Kurdisch, Arabisch, Russisch, Deutsch und Türkisch. Seit April 2006 ist Sido Nahost-Referent der Menschrechtsorganisation „Gesellschaft für bedrohte Völker“ in Göttingen.

Der Vortrag fand am Mittwoch, den 3.Juli 2013 um 17:30 Uhr im Café IBIS stat. Zahlreiche Interessierte hörten gespannt zu, was Dr. Sido über die Situation der Menschen in Syrien erzählte und erhielten neue Einblicke in die Rolle anderer Staaten, die den Bürgerkrieg in Syrien enorm beeinflussen.

 

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Rückenwind auf langem Weg

Am 15.Juni 2013 fand der CSD Nordwest 2013 statt. Rund um die Demo und das Kulturprogramm am 15.Juni gab es in diesem Jahr in Oldenburg noch eine Gala in der Weser-Ems-Halle (1.6.), ein Gottesdienst zum CSD (9.6.) eine Podiumsdiskussion mit Politiker_innen im PFL (12.6.), eine „Filmrolle“ im cine k (ab 13.6.) die Nacht der kleinen Künste (14.6.) und die „Night of the Pride“ in der Kulturetage (15.6.).

Die politischen Themenschwerpunkte des CSD 2013 sind die komplette Gleichberechtigung und die Anerkennung der sexuellen Selbstbestimmung als Asylgrund.  

Aufgrund dieses Schwerpunktes wird IBIS e.V. in diesem Jahr für die Beratung und Unterstützung von Flüchtlingen mit einem Anteil der Galadinner-Spendengelder bedacht. Wir freuen uns sehr darüber und sagen ein herzliches DANKE an die Organisatoren des CSD!  

„Die immer noch vorhandenen Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen müssen weiterhin thematisiert werden – die bisherigen Erfolge darf man aber durchaus feiern. Oldenburg zum Beispiel ist seit dem ersten CSD Nordwest wesentlich offener und toleranter geworden. Diesen Rückenwind nehmen wir mit für unseren weiteren Weg. Der ist zwar kürzer und leichter geworden als früher, am Ziel sind wir aber noch nicht. Wir gehen auf die Straße, bis wir alle ‘Endlich =’ sind“, so Oberbürgermeister Schwandner.

Mehr dazu unter: http://www.csd-nordwest.de/andere_2012.php und unter  http://www.oldenburg.de/startseite/buergerservice/soziales/schwule-und-lesben/christopher-street-day/christopher-street-day-2013.html

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Am Samstag, 25. Mai 2013 von 11 bis 20.30 Uhr feierte Oldenburg erstmalig den Deutschen Entwicklungstag. Auf dem Schlossplatz haben viele Oldenburger Organisationen, Vereine und Unternehmen über ihr nationales und internationales Engagement informiert. IBIS e.V. war auch dabei und die Mitarbeiter_innen trotzten dem zum Teil schlechten Wetter und nutzten die Möglichkeit, mit den Interessierten ins Gespräch zu kommen. Untermalt wurde der erste Deutsche Entwicklungstag in Oldenburg von zahlreichen Auftritten verschiedener Künstler_innen und Gruppen, die so vielfältig waren wie die beteiligten Initiativen.

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Abgesagt - der Wettergott hat dem Oldenburger Bürgerbrunch einen Strich durch die Rechnung gemacht - neuer Termin ist der 18.August 2013

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Kleine "Geschichtenerzähler" wagen sich in die Öffentlichkeit

Nach den beiden ersten öffentlichen Aufführungen des Kindertheaterprojektes "Unsere Geschichten" finden nun weitere Vorstellungen für Oldenburgs Grundschüler_innen statt:

15. Mai 2013
Grundschule Haarentor

17. Mai 2013
Grundschule Huntlosen


"Kutter statt Catering"

Normalerweise gibt es nach einer Premierenfeier im Theater ein gemeinsames Essen. Die Kinder des Theaterprojektes wollten lieber an die Nordsee. "Einmal des Meer sehen!" Mit dem Fischkutter geht es also jetzt am 21.Mai von Dornumersiel zu den Seehundbänken und weiter nach Langeoog, wo alle ihr gelungenes Theaterprojekt am Strand feiern. Anschließend fährt die Gruppe mit der Inselbahn zum Hafen und dann wieder mit dem Fischkutter Richtung Festland - inklusive einer kleinen  Demonstration zum Schleppnetzfischen.

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Siesta, Tortilla und olé

Ein Blick auf Spanien - mit und ohne Vorurteile

Was denken Sie, wenn Sie „Spanien“ hören?

Siesta, Tortilla, Flamenco  und olé sind  die wohl häufigsten Antworten auf diese Frage - aber Spanien ist viel mehr als das! Deswegen hat Teresa Docio an einem IBIS-Länderabend ihr Heimatland vorgestellt und dabei die Möglichkeit geboten, Deutschlands beliebtestes Urlaubsland  wirklich kennenzulernen, sozusagen aus erster Hand.

Teresa Docio kommt aus Valladolid, einer Großstadt nordwestlich von Madrid. Sie hat sich Oldenburg ausgesucht, um hier ein Jahr lang bei IBIS - Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. als „Europäische Freiwillige“ zu arbeiten. Ursprünglich hat die 28jährige in Spanien Journalismus studiert und den „Master in European Integration“ absolviert.  Im Mai geht ihr Jahr in Oldenburg dem Ende zu, und sie hat sich mit einem Informationsabend über Spanien verabschiedet.  

„Mit dem Oldenburger Publikum würde ich mich gerne austauschen, über Stereotypen und Klischees sprechen und so die Erfahrungen verschiedener Kulturen miteinander verknüpfen. In einer entspannten Atmosphäre können wir aber auch gemeinsam typisch spanische Musik hören und bekannte kleine Köstlichkeiten wie Tortilla und champinones al horno probieren.“ So beschrieb Teresa Docio ihre Vorstellungen des Länderabends und diese wurden auch gänzlich erfüllt. Interessierte fanden sich am Freitag, den 10.Mai 2013 um 18 Uhr im Café IBIS in der Klävemannstraße 16 ein, lauschten den Worten der jungen Spanierin, kamen  mit ihr und später auch untereinander ins Gespräch und probierten die von Teresa Docio liebevoll vorbereiteten Speisen und Getränke.

Gut gelaunt trotz spanischer Fußball-Niederlage: Teresa Docio

 

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Blauschimmel Atelier e.V. und IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. präsentieren:

die Erstaufführung des neuen Projektes "UNSERE GESCHICHTEN"!

Premiere:
Mo., 06. Mai 2013 um 18.00 Uhr im Kulturzentrum „PFL“
Peterstraße 3, 26121 Oldenburg

2. Vorstellung:
Mi., 08. Mai 2013 um 18.00 Uhr im Yezidischen Forum e.V.
Eidechsenstraße 19, 26133 Oldenburg

Eintritt: 6 Euro / 4 Euro ermäßigt

Kartenreservierung unter Tel.:
0441 – 2480999

Gelebte Inklusion

„UNSERE GESCHICHTEN“  – ein Kinder-Musik-Theater-Tanz-Projekt

 Das Blauschimmel Atelier und IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle schaffen 2013 einen neuen Ort der Integration: 25 Kinder aus Iran, Irak, Syrien, Afghanistan und Deutschland treffen sich über Monate hinweg jede Woche und entwickeln gemeinsam ein Theaterstück. 

„UNSERE GESCHICHTEN“ ist der Titel der neuen Produktion, in der die Kinder ihre ganz individuellen Biografien über Improvisationen in Theater, Musik, Tanz, Maskenbau und -spiel erzählen. Diese verschiedenen Kunstformen ermöglichen die Annäherung an die unterschiedlichen Kulturen und Lebenswelten der Kinder. Inklusion wird auf diese Weise lebendig und direkt erfahrbar.

Angeleitet wird das Projekt von dem Theaterpädagogen Waldo Bleeker und der Tänzerin, Tanzlehrerin und Musikerin Jesicha Ouya.

Mit diesem Kooperationsprojekt setzen IBIS e.V. und das Blauschimmel Atelier neue kulturelle Impulse und ermöglichen die Begegnung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen aus unterschiedlichen Generationen, Kulturen und sozialen Lebensbedingungen.

Alle Beteiligten sind schon sehr gespannt, was am Ende dieses kreativen Prozesses zu sehen und zu hören sein wird.

Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater
Kinder Theater

Gefördert durch:

 

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„Rassismuserfahrungen und Identität in der Migrationsgesellschaft“

Ein Abend zum Thema Rassismus mit Professor Dr. Paul Mecheril  

Mittwoch, 24.4.2013 um 18Uhr  im Café IBIS, Klävemannstraße 16

Inspiriert von den „Wochen gegen Rassismus“, die bundesweit im März stattfanden, entstand die Idee zu einem Informationsabend im Café IBIS.  Nach einer Begrüßung durch Constanze Schnepf, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, wurde gemeinsam ein Film über die Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde  („Audre Lorde - Die Berliner Jahre 1984-1992“) geguckt, in dessen Anschluss Mecheril einen Vortrag über „Rassismuserfahrungen und Identität in der Migrationsgesellschaft“ hielt. Anschließend entstand eine rege Diskussion über Klischees, Rassismuserfahrungen und mögliche Gründe für die Entstehung von Rassismus.

Als Abschluß des Abends aßen die Teilnehmer_innen gemeinsam eine leckere Suppe und diskutierten mit ihren Nachbar_innen weiter über die angesprochenen Themen.

 

Am Infostand

"Wochen gegen Rassimus" - am IBIS-Infostand                      (Foto: A. Schütz)

Trotz nicht gerade frühlingshafter Witterung blieben IBIS-Mitarbeiter_innen ziemlich "standhaft" im wahrsten Sinne des Wortes. Von 11 bis 17 Uhr gaben sie am Samstag in der Oldenburger Fußgängerzone Informationen über die Vereinsarbeit und die Internationalen Wochen gegen Rassismus weiter.

Kinder konnten kleine "Knautschgesichter" aus mit Sand gefüllten Luftballons basteln (in verschiedenen Farben und jedes auf seine Weise schön), und für Erwachsene gab es u.a. den "Rassismus-Test im Vorbeigehen".

Reges Interesse und freundliche Gespräche machten deutlich unempfindlicher gegen die Eiseskälte...  

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11.- 24.März: Internationale Wochen gegen Rassismus

Seit Mitte der 90er Jahre gibt es die Wochen gegen Rassismus. Jedes Jahr ruft der Interkulturelle Rat, der Initiator der Wochen gegen Rassismus, dazu auf, sich zu beteiligen und sich solidarisch mit den Opfern und Gegnern von Rassismus zu zeigen. Anlass ist der Internationale Tag gegen Rassismus, der auf den 21. März datiert ist. Rund um dieses Datum beteiligen sich bundesweit Initiativen und Organisationen um ein gemeinsames Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Auch IBIS e.V. ist 2013 dabei. Am 15.3. tagsüber mit einer Diskussion über diskriminierende Einlasskontrollen in Diskotheken und abends mit Workshops und Party. Am 16.3. stehen wir mit einem Infostand in der City, am 19. feiern wir Nouruz (das alt-iranische Neujahrsfest) mit einem Feuerlauf und am 23. wird noch einmal Nouruz gefeiert, diese Mal mit dem Schwerpunkt Musik.
Mehr Informationen finden Sie hier im Flyer!

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Lesung im Café IBIS: Tuvia Tenenbom mit "Allein unter Deutschen" in Oldenburg.

Tenenbom im Café IBIS

(v.l.: Klaus Thörner, Tuvia Tenenbom, Isi Tenenbom, Ilyas Yanc)

Der 1957 in Tel Aviv geborene Journalist Tenenbom hat sich auf eine Reise quer durch Deutschland begeben. Das, was er gesehen hat, hat er in seinem Buch  „Allein unter Deutschen. Eine Entdeckungsreise" festgehalten.

„Tuvia Tenenbom begab sich auf Entdeckungsreise durch Deutschland: von Nord nach Süd, von Ost nach West, in die Stadt, aufs Land, in die Kirchen und in die Kneipen. Auf seiner Suche nach der deutschen Identität schreckt er vor keiner Begegnung zurück.  Er ist zu Gast in einem rechtsradikalen Club und begleitet linke Autonome auf der 1.-Mai-Demonstration. Er beobachtet die Biertrinker-Nation im WM-Sommer 2010, besucht Synagogen, die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald, den Weltkirchentag und die Passionsspiele in Oberammergau. Er spricht mit Studenten und Professoren, mit Bankern und Industriellen, mit Politikern und Künstlern, mit Bürgermeistern und Schrebergartenbesitzern.“ (Zitat aus dem Klappentext).

Seine provokanten Texte amüsieren - und sie können Kontroversen darüber auslösen, ob denn „die Deutschen“ wirklich so sind, wie Tenenbom sie beschreibt.

Die Kooperationsveranstaltung von Fluchtmuseum e.V., der Gruppe Sachor,  IBIS e.V. und der Ver.di Jugend bot Gelegenheit, seine Texte zu hören und anschließend Fragen stellen zu können.

Die anregende und gut besuchte  Lesung fand am 27.2.2013 im Café IBIS statt.

 Tenenbom im Café IBIS             Lesung Tenenbom Café IBIS Publ.                 Tenebom Café IBIS Publikum 2

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Lehrkräfte gesucht

Die IBIS-Lernförderung sucht Menschen, die Spaß daran haben, Kinder und Jugendliche zu unterrichten. Wir bieten Lernförderung (Nachhilfe) in allen Haupt- und Nebenfächern an und freuen uns, wenn Sie zukünftig zu unserem Team gehören.

Was suchen wir?

-        Interkulturelles Verständnis und Empathiefähigkeit

-        Hohe fachliche Kompetenz

-        Studium der Sonderpädagogik oder Lehramt

-        Spaß und Geduld im Umgang mit Kindern und Jugendlichen

Was bieten wir?

-        Eine freundliche Arbeitsatmosphäre und optimale Unterstützung

-        Wertvolle Erfahrungen in einem interkulturellen Arbeitsfeld

-        Ein überdurchschnittliches Gehalt: 12 € pro Zeitstunde (17 € mit Hochschulabschluss)

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schreiben Sie eine aussagekräftige Bewerbung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansprechpartner: Hendrik Lammers

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Plätze für den EFD

Wenn ihr im Sommer einen EFD in Italien, Tschechien oder Rumänien machen wollt, dann meldet euch bei uns. Weitere Informationen zu den Freiwilligendiensten...

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Institutionalisierter Rassismus aus der Perspektive antirassistischer Initiativen aus Oldenburg


Am Montag, den 21. Januar 2013 trafen sich im Café IBIS  das Antira-Plenum, die Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO), das Gutscheinbündnis und die Antidiskriminierungsstelle von IBIS und beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten des institutionellen Rassismus. Zahlreiche Interessierte waren erschienen um mehr über die Erfahrungen der verschiedenen Gruppen zu hören und sich näher über das Thema zu informieren.

Aus den konstruktiven Gesprächen ergab sich schließlich der Wunsch, gemeinsame Aktionen zu planen und durchzuführen. Damit auch eine schnelle Umsetzung erfolgen kann, wurde ein weiteres Treffen für Montag, den 4. Februar ab 19.00Uhr im Café IBIS vereinbart.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

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Oldenburger_innen spenden für Flüchtlingskinder

Geschenkpäckchen erfreuen Kinder kurz vor Weihnachten

Die Interkulturelle Arbeitsstelle IBIS e.V. und die Internationale Frauengruppe im Stadtteiltreff  Dietrichsfeld haben eine Geschenkpäckchenaktion für die Kinder in den Oldenburger Flüchtlingsunterkünften organisiert. Sie  haben die Bürger_innen um Geschenke für die Kinder gebeten und zahlreiche Oldenburger_innen sind dieser Bitte nachgekommen. So konnten sich am 20.12.2012 rund 50 Kinder und Jugendliche im Rahmen einer Weihnachtsfeier in der Kommunalen Gemeinschaftsunterkunft in der Gaußstraße über ihre Geschenke freuen. Fröhlich machten sie Fotos mit dem Weihnachtsmann und nahmen ihre Geschenke strahlend entgegen.

 

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Stop Racial Profiling

Das Bündnis und die Kampagne „Stop Racial Profiling“ wendet sich gegen rassistische Polizeikontrollen,
die sich überwiegend gegen Schwarze Menschen und People of Color richten. „Racial/Ethnic Profiling“ steht
für die Verdächtigung und Verfolgung von Menschen aufgrund so genannter herkunftsbasierter
Personenprofile durch die Polizei. Es beschreibt die diskriminierende Verwendung von Zuschreibungen (wie
phänotypische Merkmale, ethnische oder religiöse Zugehörigkeit, Herkunft und Sprache) als Grundlage für
Identitätskontrollen und Durchsuchungen ohne konkretes Indiz. Es handelt sich dabei um ein strukturelles
Problem, das auch aus anderen europäischen Ländern bekannt ist. Durch die Maßnahme werden Schwarze
Menschen und People of Color öffentlich unter Generalverdacht gestellt, als Verdächtige gebrandmarkt und
kriminalisiert. Rassistische Einstellungen in der Bevölkerung werden dadurch indirekt legitimiert, was
gesamtgesellschaftlich gesehen negative Folgen auf das Zusammenleben hat. Weiter lesen... 

Weitere Infos unter: www.stoppt-racial-profiling.de oder direkt Unterschreiben

2 Monate im CAFÉ IBIS:

Die „Blackbox Abschiebung“  kommt nach Oldenburg

„Geschichten und Bilder von Menschen, die gern geblieben wären“

Jedes Jahr werden etwa 10.000 Menschen aus der Bundesrepublik Deutschland abgeschoben. Was heißt es, abgeschoben zu werden? Wie geht es den Menschen danach?

Neun Personen, die abgeschoben worden sind, erzählen ihre Geschichte per Speicherkarte, die sie nach ihrer Abschiebung zurück nach Deutschland geschickt haben.  Sie dokumentieren mit der Digitalkamera, was passierte, nachdem sie abgeschoben wurden. Die „Blackbox Abschiebung“ ist ein nachgestaltetes  3x3m-Wohnzimmer.  In ihm steht ein Sofa, ein Tisch und ein Fernsehgerät, und dort kann man in einer Endlosschleife hören und sehen, was die Abgeschobenen  auf dem Bildschirm erzählen.  So erhält man einen Einblick in Lebensrealitäten, die sonst meist im Dunklen bleiben.

Die Medieninstallation „Blackbox Abschiebung“ von Ralf Jesse und Mark Terkessidis (ein Projekt von RUHR.2010 und dem Institute for Studies in Visual Culture, gefördert vom Fonds Soziokultur) bleibt zwei Monate im CAFÉ IBIS in der Klävemannstraße 16: vom 26.November 2012 bis zum 25.Januar 2013.

Die Ausstellung ist von montags bis freitags geöffnet von 10 bis 17 Uhr; der Eintritt ist frei.

Begleitprogramm:

Rund um die Ausstellung hat ein Bündnis aus Oldenburger Initiativen und Einzelpersonen ein umfassendes Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Diskussionen und Filmen zum Thema Abschiebung zusammengestellt.

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen des Begleitprogramms finden Sie im Flyer und auf http://blackboxabschiebung.wordpress.com/


„Blackbox Abschiebung“  & Begleitprogramm ist eine Kooperation von:

Antira Plenum Oldenburg,  ALSO (Arbeitslosenselbsthilfe), cine k in Kooperation mit dem Medienbüro Oldenburg e.V., CMC (Center for Migration, Education  and Cultural Studies), Courage-Projekt der DGB-Jugend, Fluchtmuseum e.V., Gutscheinbündnis OL, IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V., UNO-Flüchtlingshilfe und vielen Einzelpersonen. 

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Halloween im CAFÉ IBIS

Schon ab dem Vormittag waren am 31.Oktober die Kinder aus dem IBIS-Umfeld eingeladen, gemeinsam Halloween zu feiern. Die IBIS-Mitarbeiterinnen Teresa und Svetlana hatten das Café liebevoll dekoriert und Spiele und Bastelaktionen vorbereitet. Nach den ersten kleinen Schreckmomenten durch gruselige Masken und Überraschungseffekte entspannten die Kleinen dann deutlich beim Mumieneinwickeln und Ballonhüpfen.

 

halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween
halloween

 

Pressemi'eilung
Ausstellungseröffnung:

Vor
Ort
für
Globale
Gerech>gkeit“
Am
23.
November
2015
wird
um
17:00
Uhr
die
Ausstellung
„Vor
Ort
für
globale
Gerech>gkeit

Entwicklungspoli>k
in
Niedersachsen“
im
großen
Vortragssaal
im
PFL
eröffnet.
Veranstalter
ist
das
Ökumenische
Zentrum
Oldenburg
in
Koopera>on
mit
der
Stadt
Oldenburg.
Den
Hauptvortrag
zum
Thema
„Entwicklungspoli>k
und
die
Rolle
der
ZivilgesellschaZ“
hält
Dr.
Boniface
Mabanza
von
der
Kirchlichen
Arbeitsstelle
Südliches
Afrika
in
Heidelberg.
Im
Anschluss
stehen
den
Gästen
fünf
moderierte
Themen>sche
zu
den
Themen
Klima,
Migra>on,
LandwirtschaZ,
Bildung
und
Perspek>ven
offen.
Eine-­‐Welt-­‐Ini>a>ven,
Ins>tu>onen
und
Vertreter
der
Stadt
kommen
hier
mit
Interessierten
ins
Gespräch.
Themen
sind
die
persönlichen
Ansatzpunkte
und
die
Agenda
2030
der
UN
als
gemeinsamer
Ansatzpunkt
im
Engagement
für
mehr
globale
Gerech>gkeit.
„Wir
möchten
mit
der
Veranstaltung
auch
neue
Menschen
dafür
begeistern
sich
zu
engagieren“,
sagt
Ilka
Wäsche,
Eine-­‐
Welt-­‐Promotorin
am
ÖZO.
Das
Engagement
von
zahlreichen
Bürgern
für
die
in
Oldenburg
ankommenden
Flüchtlinge
zeigt
hierfür
großes
Poten>al.
Denn
sich
für
globale
Gerech>gkeit
einzusetzen
heißt
letztendlich
Fluchtursachen
zu
bekämpfen.
Die
Ausstellung
stellt
zentrale
Entwicklungsthemen
vor
und
lädt
zum
Austausch
über
eine
global
gerechte,
zukunZsfähige
Entwicklungspoli>k
ein.
Gleichzei>g
zeigt
die
Ausstellung
Beispiele
entwicklungspoli>schen
Engagements
und
mo>viert,
selbst
ak>v
zu
werden.
Denn:
Eine
Entwicklungspoli>k
von
morgen
geht
nur
gemeinsam.
Die
Ausstellung
wurde
im
Rahmen
des
Europäischen
Jahres
für
Entwicklung
2015
vom
Verband
Entwicklungspoli>k
Niedersachsen
(VEN)
in
Koopera>on
mit
der
Niedersächsischen
Staatskanzlei
und
dem
Europäischen
Informa>onszentrum
Niedersachsen
konzipiert.
Gefördert
wurde
dies
durch
Engagement
Global
aus
Mieeln
der
Europäischen
Union
und
des
Bundesministeriums
für
wirtschaZliche
Zusammenarbeit
und
Entwicklung
und
das
Land
Niedersachsen.
Weitere
Koopera>onspartner:
Amnesty
Interna>onal,
ALSO
Arbeitslosenselbsthilfe
e.V.,
Boumdoudoum-­‐AG,
Evangelische
Akademie,
Förderverein
interna>onales
Fluchtmuseum
e.V.,
Forum
ZukunZ
der
ChristengemeinschaZ
in
Oldenburg,
Ibis
Interkulturelle
Arbeitsstelle
e.V.,
Integra>on
e.V.,
terre
des
hommes,
Klima-­‐Allianz
Oldenburg,
RUZ
Oldenburg,
Unicef-­‐AG
Oldenburg