Netzwerkprojekt AMBA +

Aufnahmemanagement und Beratung für Asylsuchende+ | Teilhabe, Schutz und Unterstützung von Asylsuchenden

Das Projekt „AMBA+“ hat zum Ziel, die Aufnahmebedingungen für Asylsuchende sowie Schutzsuchende aus der Ukraine zu verbessern, wobei ein besonderer Fokus auf vulnerablen Personengruppen liegt. Hierfür werden Maßnahmen wie ein Frauenzentrum in der Erstaufahmeeinrichtung Oldenburg-Blankenburg (Beratung, Empowerment, Information, Deutschlernen), herkunftssprachliche Informationsveranstaltungen und 
-materialien, Sozial(rechts-)beratung und Fach-/Fortbildungsveranstaltungen sowie kollegiale Rechtsberatung für Haupt- und Ehrenamtliche durchgeführt, die mit Asyl-/Schutzsuchenden arbeiten. 

Der räumliche Wirkungskreis des Projektes umfasst die Stadt Oldenburg sowie die umliegenden Landkreise Oldenburg, Friesland, Ammerland und Cloppenburg. 

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Zielgruppen:

  • Drittstaatsangehörige Asylsuchende (insbes. weiblich und vulnerabel/besonders schutzbedürftig)
  • Ukrainische/Drittstaatsangehörige Schutzsuchende aus der Ukraine, die einen vorübergehenden Schutzstatus nach § 24 AufenthG beantragt / erhalten haben
  • Zu einem kleinen Teil Drittstaatsangehörige, die per Resettlement oder humanitär aufgenommen wurden
  • Hauptamtliche Mitarbeitende von Migrations- und anderweitigen Fachberatungsstellen, Wohlfahrtsverbänden, Gemeinschaftsunterkünften, Migrant_innenselbstorganisationen sowie Behörden und Ministerien, die im Bereich der Aufnahme von Asylsuchenden tätig sind
  • Ehrenamtliche Unterstützer_innen von Asylsuchenden in Vereinen und Initiativen

Projektmaßnahmen:

  1. Empowerment von Asylsuchenden durch Beratung und Informationsvermittlung (Drittstaatsangehörige)
    • Frauenzentrum (Einzelberatung, Deutschkurse, niedrigschwellige Informationsveranstaltungen, weitere Empowerment-Maßnahmen)
    • Herkunftssprachliche Informationsveranstaltungen für Asylsuchende
    • Herkunftssprachliche Informationsveranstaltungen für vulnerable Asylsuchende
    • Herkunftssprachliche Informationsmaterialien für (vulnerable) Asylsuchende auf Homepage und Social Media
    • Sozial(rechts-)beratung für vulnerable Asylsuchende
  2. Stärkung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen durch Veranstaltungen (Haupt- und Ehrenamtliche)
    • Landesweite/überregionale Fach- und Fortbildungsveranstaltungen
  3. Stärkung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen durch Informationsmaterialien (Haupt- und Ehrenamtliche)
  4. Stärkung der Beratungsstrukturen durch kollegiale Rechts- und Fachberatungen (Haupt- und Ehrenamtliche)
    • Landesweite kollegiale Rechtsberatung zum Asylrecht

Veröffentlichungen von IBIS e.V. im Rahmen von AMBA+

Zukünftig werden hier die Veröffentlichungen zum Download verlinkt, die innerhalb des Projektes entstehen.

Mehr Informationen zum Netzwerkprojekt, unseren Kooperationspartner_innen und Veröffentlichungen in AMBA+ finden Sie auf der Projektseite des Flüchtlingsgrates Niedersachsen e.V.

Das Projekt wird finanziert von:

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Familien im Zentrum

Psychosoziales Zentrum Oldenburg/IBIS e.V.

Im Projekt „Familien im Zentrum – Psychosoziales Zentrum Oldenburg/IBIS e.V.“ werden psychosoziale Beratungs- und (Psycho-)Therapieangebote im Einzel- und Gruppensetting sowie entlastende Aktivitäten und Seminare für Asylsuchende und Schutzsuchende aus der Ukraine mit dem Schwerpunkt auf Kinder, Jugendliche und ihre Familien/Betreuungen durchgeführt. Des Weiteren beinhaltet das Projekt Fortbildungen im Workshopformat für Fachkräfte und Sprachmittler_innen, die im Rahmen des Asyl- und Aufnahmesystems in die Arbeit mit Asylsuchenden sowie Schutzsuchenden aus der Ukraine eingebunden sind. Zudem werden Informationsmaterialien (Wissens- und Methodenbroschüren) für die professionelle berufliche Arbeit mit der Zielgruppe asyl- und schutzsuchender Kinder, Jugendliche und ihre Familien/Betreuungssysteme entwickelt und bereitgestellt.

Der räumliche Wirkungskreis des Projektes umfasst die Stadt Oldenburg sowie die umliegenden Landkreise Oldenburg, Friesland, Ammerland und Cloppenburg. Das Projekt soll bewirken, dass Asylsuchende und Schutzsuchende aus der Ukraine besser mit ihren psychosozialen Belastungen umgehen können, die besonders Schutzbedürftigen unter ihnen identifiziert werden und sie gezielte psychosoziale Unterstützung/Entlastung und (Psycho-)therapeutische Hilfe durch das Projekt erhalten. Hierbei fokussiert das Projekt alle Vulnerabilitäten aus der EU-Aufnahmerichtlinie. Über den offenen und niedrigschwelligen Zugang der Projektmaßnahmen, Gruppenangebote und die systemische Einbindung von Bezugssystemen (Eltern, Kinder, Geschwister, Kinder- und Jugendhilfe, Vertrauenspersonen etc.) bewirkt das Projekt, dass Probleme und Belastungen systemisch-psychosozial betrachtet und in Beratung und (Psycho-)Therapie angegangen werden. Insbesondere für Asylsuchende/Schutzsuchende, die mit schweren Verlusten, Gewalt, Folter, weiblicher Genitalverstümmelung und Menschenhandel einen Umgang zu finden versuchen, begleitet das Projekt den Prozess ihrer Verarbeitung und sucht mit ihnen nach Zukunftsperspektiven für und trotz psychosozialen Herausforderungen.

Gleichzeitig richtet sich das Projekt an Fachkräfte aus Behörden und Organisationen wie Beratungsstellen. Das Projekt adressiert daher in Workshops und mit Broschüren Fachkräfte, indem es sie über psychosoziale Hintergründe der Zielgruppen aufklärt, ihnen neues Wissen zu psychosozialen Themen (insbes. Vulnerabilität) und Teilhabe vermittelt und produktive Anlässe zum Austausch und zur Reflexion schafft. Das Ziel ist, dass die Fachkräfte über die Verbindung von Wissen und Praxisaustausch bzw. Reflexion neue Informationen erhalten, entlastet werden und sich weiter professionalisieren.

Zielgruppen:

  • (Vulnerable/besonders schutzbedürftige) Drittstaatsangehörige Asylsuchende mit dem (Schwerpunkt: Kinder, Jugendliche und ihre Familien/Betreuungen
  • Ukrainische/drittstaatsangehörige Schutzsuchende aus der Ukraine, die vorübergehenden Schutz nach § 24 AufenthG beantragt / erhalten haben (Schwerpunkt: Kinder, Jugendliche und ihre Familien/Betreuungen
  • Zu einem kleinen Teil Drittstaatsangehörige, die per Resettlement oder humanitär aufgenommen wurden
  • Hauptamtliche Mitarbeitende von Migrations- und anderweitigen Fachberatungsstellen, Wohlfahrtsverbänden, Gemeinschaftsunterkünften, Migrant_innenselbstorganisationen sowie Behörden und Ministerien, die im Bereich der Aufnahme von Asylsuchenden tätig sind
  • Sprachmittler_innen 

Projektmaßnahmen:

  1. Psychosoziale Perspektivberatung für Asylsuchende und Schutzsuchende aus der Ukraine – Schwerpunkt: Kinder, Jugendliche und ihre Familien/Betreuungen (Drittstaatsangehörige)
  2. Psychologische/(psycho-)therapeutische Angebote für Asylsuchende und Schutzsuchende aus der Ukraine – Schwerpunkt: Kinder, Jugendliche und ihre Familien/Betreuungen (Drittstaatsangehörige)
      • Psychologische/(psycho-)therapeutische Einzelgespräche
      • Psychologische/(psycho-)therapeutische Gruppentreffen für ältere jugendliche und junge erwachsene Asylsuchende oder (alleinerziehende) Mütter
  3. Gemeinsam aktiv: Entlastende Aktivitäten und Seminare für asylsuchende und schutzsuchende Familien aus der Ukraine (Drittstaatsangehörige)
      • Gemeinsam aktiv – entlastende Aktivitäten für asylsuchende Familien und schutzsuchende Familien aus der Ukraine
      • Seminare für asylsuchende Familien und schutzsuchende Familien: Teilhabe und familiale Perspektiven
  4. Workshops für Fachkräfte und Sprachmittler_innen: Professionelle Arbeit mit Asylsuchenden und Schutzsuchenden aus der Ukraine– Schwerpunkt: Kinder, Jugendliche und ihren Familien/Betreuungen (Haupt- und Ehrenamtliche)
      • Workshops zur Professionalisierung von Fachkräften: Teilhabemöglichkeiten und -rechte asylsuchender/schutzsuchender Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien
      • Workshops zur Professionalisierung von Fachkräften: Identifizierung von Vulnerabilität und professioneller Umgang mit den psychosozialen Herausforderungen und Bedarfen von vulnerablen Familien bzw. Kindern und Jugendlichen im Asyl-, Aufnahme- und Versorgungssystem
      • Workshops zur Professionalisierung von Sprachmittler_innen im Umgang mit asylsuchenden/schutzsuchenden Kindern, Jugendlichen und ihren Familien/Betreuungen
  5. Broschüren für Fachkräfte: Wissen für die professionelle Arbeit mit Asylsuchenden und Schutzsuchenden aus der Ukraine – Schwerpunkt: Kinder, Jugendliche und ihre Familien/Betreuungen (Haupt- und Ehrenamtliche)
      • Wissensbroschüre über Teilhabemöglichkeiten und -rechte von Kindern, Jugendlichen und Familien im Asyl-, Aufnahme- und Versorgungssystem
      • Wissensbroschüre über die Identifizierung von Vulnerabilität und den professionellen Umgang mit den psychosozialen Herausforderungen und Bedarfen von vulnerablen Familien bzw. Kindern und Jugendlichen im Asyl-, Aufnahme- und Versorgungssystem
      • Methodenbroschüre für Fachkräfte zur psychosozialen Beratung von asyl- und schutzsuchenden Kindern, Jugendlichen und ihren Familien

Veröffentlichungen von IBIS e.V. im Rahmen des Projektes

Zukünftig werden hier die Veröffentlichungen zum Download verlinkt, die innerhalb des Projektes entstehen.

Dieses Projekt wird kofinanziert von:

EX 3.2.2a 01e 07f FiZ Kofinanzierung EU vertikal POS
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